<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Das Rootserver-Experiment &#187; EeePC</title>
	<atom:link href="http://blog.rootserverexperiment.de/category/eeepc/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.rootserverexperiment.de</link>
	<description>Erlebnisse eines Rootserver (Beinahe-) Neulings</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Sep 2010 13:18:51 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Alte und neue Artikel online</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2010/03/17/alte-und-neue-artikel-online/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2010/03/17/alte-und-neue-artikel-online/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 11:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[EeePC]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.rootserverexperiment.de/?p=465</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe gerade einen Schwung von etwa 20 meiner Artikel aus den Jahren 2006 bis 2008 hochgeladen. Alle stammen aus den Zeitschriften PC!Linux und linuxlife des WEKA-Verlages, der unter www.magnus.de residiert. linuxlife wurde Mitte 2009 auf Eis gelegt und ist derzeit auch im Weka-Onlineshop nicht nachzubestellen. Wahrscheinlich wird die Serie jedoch mit leicht verändertem Konzept [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade einen Schwung von etwa 20 meiner Artikel aus den Jahren 2006 bis 2008 hochgeladen. Alle stammen aus den Zeitschriften <b>PC!Linux</b> und <b>linuxlife</b> des WEKA-Verlages, der unter <a href="http://www.magnus.de/" target="_blank">www.magnus.de</a> residiert. linuxlife wurde Mitte 2009 auf Eis gelegt und ist derzeit auch im Weka-Onlineshop nicht nachzubestellen. Wahrscheinlich wird die Serie jedoch mit leicht verändertem Konzept bald fortgesetzt &#8212; ich wünsche es mir jedenfalls, denn das Team war nett, die Leserschaft kommunikativ und das Heft durfte Themen aller Schwierigkeitsgrade abbilden.</p>
<p>Wie dem auch sei: Die hochgeladenen Artikel findet Ihr unter <b><a href="http://cdprojekte.mattiasschlenker.de/Public/Artikel/">cdprojekte.mattiasschlenker.de/Public/Artikel/</a></b>, ich erspare es mir, jeden Artikel einzeln zu verlinken. Naturgemäß sind zwei bis vier Jahre alte Artikel nicht gerade die aktuellsten. Alles mit Workshop-Charakter ist daher sehr vorsichtig zu behandeln. Immerhin sind einige &#8220;zeitlose&#8221; Artikel dabei, wie die <a href="http://cdprojekte.mattiasschlenker.de/Public/Artikel/PC-Magazin_Linux_2006_05_-_Bitte_64_Bit.pdf">64Bit-Einführung (PDF)</a> (wer Flash-Probleme hat, wird einen 32Bit-Chroot zu schätzen wissen) oder die <a href="http://cdprojekte.mattiasschlenker.de/Public/Artikel/PC-Magazin_Linux_2008_04_-_Weltenwanderer_-_X11_und_Cygwin_unter_Windows.pdf">Einführung in Cygwin incl. X11 (PDF)</a> sowie die <a href="http://cdprojekte.mattiasschlenker.de/Public/Artikel/PC-Magazin_Linux_2007_06_-_Netzbooter_-_PXE_und_TFTP.pdf">beiden Artikel zum</a> <a href="http://cdprojekte.mattiasschlenker.de/Public/Artikel/PC-Magazin_Linux_2008_04_-_Plattenlos_gluecklich_PXE_TFTP.pdf">Thema PXE- und TFTP-Boot (PDF)</a> oder zur <a href="http://cdprojekte.mattiasschlenker.de/Public/Artikel/PC-Magazin_Linux_2008_01_-_Du_bist_Suchmaschine_-_Yacy.pdf">freien Suchmaschine Yacy (PDF)</a>. Einige andere Artikel bspw. zum ersten EeePC spiegeln eher den Zeitgeist wider und lesen sich schon nach gut zwei Jahren wie Erinnerungen aus einer längst vergangenen Zeit&#8230;</p>
<p>Daneben hat Magnus.de selbst einige meiner Artikel online gestellt, ganz aktuell beispielsweise zu <a href="http://software.magnus.de/tools/artikel/dreimal-windows-oder-linux-dank-bootmanager-grub-2.html">Grub 2 als Universalbootloader auf Linux- und Windows-Systemen (HTML)</a> (trägt als Zeitstempel der Einstellung den 30. März 2010 <img src='http://blog.rootserverexperiment.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ) oder <a href="http://software.magnus.de/mac-linux/artikel/windows-multiboot-mit-grub.html">dessen Vorgänger auf Basis von Grub 0.97 (HTML)</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.rootserverexperiment.de/2010/03/17/alte-und-neue-artikel-online/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Akoya E1210 und Kernel 2.6.30.5</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/08/17/akoya-e1210-und-kernel-26305/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/08/17/akoya-e1210-und-kernel-26305/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 19:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[EeePC]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[MSI Wind]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.rootserverexperiment.de/?p=418</guid>
		<description><![CDATA[Mittlerweile ist der Ralink-Treiber für den 802.11n-Chipsatz des Medion Akoya E1210 im Mainline-Kernel gelandet. Zwar nur im experimentellen Staging-Zweig, aber zumindest für die Chipsatz-Revision des E1210 stabil genug für den täglichen Einsatz. Die Installation des separaten Ralink-Treibers entfällt damit. Unter Ubuntu 9.04 ist die Installation recht schnell bewerkstelligt:


Kopieren der Konfigurationsdatei: Zuerst wird die Konfigurationsdatei /boot/config-2.6.28-xx-generic [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile ist der Ralink-Treiber für den 802.11n-Chipsatz des Medion Akoya E1210 im Mainline-Kernel gelandet. Zwar nur im experimentellen Staging-Zweig, aber zumindest für die Chipsatz-Revision des E1210 stabil genug für den täglichen Einsatz. Die Installation des separaten Ralink-Treibers entfällt damit. Unter Ubuntu 9.04 ist die Installation recht schnell bewerkstelligt:</p>
<ul>
<li>
<p><b>Kopieren der Konfigurationsdatei:</b> Zuerst wird die Konfigurationsdatei <tt>/boot/config-2.6.28-xx-generic</tt> als <tt>.config</tt> in das entpackte Kernel-Quellcode-Verzeichnis kopiert.</p>
</li>
<li>
<p><b>Neubau der Konfiguration:</b> Hier rufen Sie das Kommando <tt>make oldconfig</tt> auf. Sie müssen nun einen Haufen Fragen beantworten. Falls Sie keine Lust haben, sich mit dem Inhalt der Fragen zu Treibern und Features auseinanderzusetzen, antworten Sie mit <tt>m</tt> (neue Funktion als Modul bauen) oder <tt>n</tt> (neue Funktion weglassen).</p>
</li>
<li>
<p><b>Aktivierung der Staging-Treiber:</b> Rufen Sie <tt>make menuconfig</tt> auf und navigieren Sie zu &#8220;Device Drivers -> Staging Drivers&#8221;, wo Sie &#8220;Staging Drivers&#8221; aktivieren, indem Sie das Sternchen bei &#8220;Omit staging drivers from being built&#8221; herausnehmen. Jetzt können Sie den Treiber für Ralink 2860 aktivieren.</p>
</li>
<li>
<p><b>Bau und Installation des Kernels:</b> Nach mehrfachem &#8220;Exit&#8221; wird die neue Kernelkonfiguration gespeichert. Bauen Sie mit <tt>make</tt> und installieren Sie den neuen Kernel mit <tt>make modules_install &#038;&#038; make install</tt>.</p>
</li>
<li>
<p><b>Neubau der Bootloader-Konfiguration:</b> Ich habe in der Datei <tt>/etc/initramfs-tools/initramfs.conf</tt> auf <tt>MODULES=list</tt> umgestellt und in der Folge in <tt>/etc/initramfs-tools/modules</tt> nur die Zeile <tt>i915</tt> eingefügt. Anschließend baut <tt>mkinitramfs -o /boot/initrd.img-2.6.30.5 2.6.30.5</tt> das neue Initramfs und <tt>update-grub</tt> erstellt die Bootloader-Konfiguration neu.</p>
</li>
</ul>
<p>That&#8217;s it. Natürlich muss man bei Sicherheits-Updates am Kernel mit frischen Patches (und alter Config) neu bauen, aber diese Konfiguration läuft bei mir unter Ubuntu 9.04 stabil. Unter 9.10 wird sie wohl nicht mehr nötig sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/08/17/akoya-e1210-und-kernel-26305/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Randnotizen, 26. Juni 2009: LessLinux, Android, SkyOS</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/06/26/randnotizen-26-juni-2009-lesslinux-android-skyos/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/06/26/randnotizen-26-juni-2009-lesslinux-android-skyos/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 11:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[EeePC]]></category>
		<category><![CDATA[Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[MSI Wind]]></category>
		<category><![CDATA[Mini-Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>
		<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.rootserverexperiment.de/?p=402</guid>
		<description><![CDATA[Nach langer Abstinenz wieder einmal ein paar Randnotizen zu Dingen, die in den letzten Tagen so aufgefallen sind:


LessLinux: Auch mit &#8220;meiner&#8221; eigenen, lose auf Linux From Scratch aufbauenden Live-Distribution LessLinux ging es in den letzten Wochen in vielen kleinen Schritten weiter. Mittlerweile wird viel Standard-Netzwerk-Hardware automatisch erkannt, WLAN kann mit WICD angesprochen werden, einige eigene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer Abstinenz wieder einmal ein paar Randnotizen zu Dingen, die in den letzten Tagen so aufgefallen sind:</p>
<ul>
<li>
<p><b>LessLinux:</b> Auch mit &#8220;meiner&#8221; eigenen, lose auf <a href="http://www.linuxfromscratch.org/">Linux From Scratch</a> aufbauenden Live-Distribution <a href="http://blog.lesslinux.org/">LessLinux</a> ging es in den letzten Wochen in vielen kleinen Schritten weiter. Mittlerweile wird viel Standard-Netzwerk-Hardware automatisch erkannt, WLAN kann mit WICD angesprochen werden, einige eigene Ruby-Gtk-Scripte sorgen für eine komfortable Installation auf USB-Stick oder die Erstellung von Containern mittels Cryptsetup.</p>
<p><b>Jetzt kommt die Stelle, an der Ihr helfen könnt:</b> Bitte <a href="http://download.lesslinux.org/testing/">ladet Euch den aktuellsten Build herunter</a> und <a href=http://blog.lesslinux.org/howto-boot-faster-create-hardware-protocols/">erstellt ein Hardware-Protokoll</a>. Mit diesem Hardware-Protokoll (es enthält die Ausgaben von <tt>lspci</tt>, <tt>lsusb</tt> und <tt>lshw</tt>), habe ich es leichter, die Hardwareerkennung zu verbessern.</p>
</li>
<li>
<p><b>Android:</b> Das Handy-Linux kommt nun auch mit einem <a href="http://www.golem.de/0906/68014.html">Native Development Kit</a>, mit dem sich native Linux-Anwendungen erstellen lassen, die direkt auf dem Linux des Android und nicht auf der aufgesetzten Dalvik VM laufen. Insbesondere die Portierung von Emulatoren und einigen Spielen, die SDL verwenden, dürfte vom NDK profitieren.</p>
<p>Unterdessen zeigt Android bereits erste Fragmentierungserscheinungen: HTC stellte auf dem eigenen Telefon eine erweiterte Oberfläche &#8220;<a href="http://www.golem.de/0906/67965.html">Sense UI</a>&#8221; vor, die leider <a href="http://www.engadgetmobile.com/2009/06/25/htcs-sense-ui-not-coming-to-any-google-branded-phones/">nicht auf die Telefone mit Google Branding kommen</a> soll. Mal gespannt, ob das Resultat bald drei verschiedene Adressbuch-APIs sind.</p>
</li>
<li>
<p><b>SkyOS:</b> Bei SkyOS handelte es sich bislang um proprietäres ein Ein-Mann-Betriebssystem. Ein C++-lastig implementiertes OS für 32-Bit-x86, das mit einer gut durchdachten Architektur glänzen kann. Als Problem stellte sich in den letzten Jahren jedoch die Treiber-Unterstützung heraus, zuletzt kam die <a href="http://www.osnews.com/story/20880/SkyOS_Chasing_Butterflies_UPDATED_">Entwicklung fast zum Erliegen</a>. Nun hat der Entwickler Robert Szeleney <a href="http://www.osnews.com/story/21726/SkyOS_Linux_Progress_Report">einen radikalen Schritt gewagt</a> und SkyOS auf einen Linux-Kernel und ein minimales Linux-Userland gestellt. Die Vorgehensweise erinnert etwas an NeXTstep bzw. MacOS X. Auf jeden lohnt es sich, ein Auge auf die weitere Entwicklung zu werfen. Mehr im <a href="http://skyos.org/?q=node/650">Blog von Robert Szeleney</a></p>
</li>
<li>
<p><b>Netbooks:</b> In den letzten Monaten hat sich hier wenig getan. Netbooks sind beinahe eine Commodity und unterscheiden sich nur noch im Preis. Die letzten Juli für 399 Euro verkauften Medion Akoya E1210 gibt es nun <a href="http://www.medion.com/de/electronics/cat/10/notebooks_mini">als B-Ware für 219 Euro.</a> Da fällt es umso positiver auf, dass HP mit dem <a href="http://www.engadget.com/2009/06/24/hp-mini-5101-cleans-up-nice-shows-the-serious-side-of-netbooks/">hübschen, wenn auch nicht ganz billigen HP 5101</a> zeigt, dass Alu und Magnesium im Understatement-Gehäuse noch ihre Berechtigung haben. <b>Nachtrag, 30. Juni:</b> Golem hat <a href="http://www.golem.de/0906/68066.html">Details und Bilder</a> der hierzulande verkauften Version mit UMTS.</p>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/06/26/randnotizen-26-juni-2009-lesslinux-android-skyos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Randnotizen, 30. Januar 2009: Intels Hang zu Linux, russische Betriebssysteme, Mobiltelefone</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/01/30/randnotizen-30-januar-2009-intels-hang-zu-linux-russische-betriebssysteme-mobiltelefone/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/01/30/randnotizen-30-januar-2009-intels-hang-zu-linux-russische-betriebssysteme-mobiltelefone/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 13:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[EeePC]]></category>
		<category><![CDATA[Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.rootserverexperiment.de/?p=279</guid>
		<description><![CDATA[Wieder ist mehr Zeit ins Land gegangen, als ich eigentlich zulassen wollte. 2009 fängt genauso arbeitsreich an wie 2008 aufgehört hat. Immerhin sind langsam die Früchte eines sehr stressigen Dezembers erkennbar: Seit heute ist das bei Data-Becker erschienene Sonderheft WordPress am Kiosk, an dem ich ein wenig mitgearbeitet habe.
Und sonst?


Moblin macht Fortschritte: Intel pusht derzeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder ist mehr Zeit ins Land gegangen, als ich eigentlich zulassen wollte. 2009 fängt genauso arbeitsreich an wie 2008 aufgehört hat. Immerhin sind langsam die Früchte eines sehr stressigen Dezembers erkennbar: Seit heute ist das bei Data-Becker erschienene <b><a href="http://news.mattiasschlenker.de/2009/01/29/opensource-sonderheft-wordpress-bei-data-becker/">Sonderheft WordPress am Kiosk</a></b>, an dem ich ein wenig mitgearbeitet habe.</p>
<p>Und sonst?<span id="more-279"></span></p>
<ul>
<li>
<p><b>Moblin macht Fortschritte</b>: Intel pusht derzeit seine eigene Netbook- und MID-Entwicklungsplattform Moblin und hat in den letzten Tagen <a target="_blank" href="http://www.linuxdevices.com/news/NS2184863928.html?kc=rss">Alpha 2 veröffentlicht</a> (<a target="_blank" href="http://desktoplinux.com/news/NS8942465787.html">erste Eindrücke</a>). Auch wenn viel Feinarbeit bleibt, kann sich Moblin auf konzeptioneller Ebene sehen lassen: Ein neuer Connection Manager &#8220;ConnMan&#8221; soll flexibler als Network Manager sein, die <a  target="_blank" href="http://www.clutter-project.org/">Clutter-Oberfläche</a> macht Fortschritte und neue Build-Scripte sollen beim Anpassen von Images helfen. Das Core-Image enthält Treiber unter anderem für ältere EeePCs. Interessant ist, dass Intel Moblin nun primär auf Netbooks fokussiert, MIDs sind noch nicht genug ins Interesse der Verbraucher gerückt.</p>
</li>
<li>
<p><b>Eiskalt erwischt</b> hat die Netbook-Welle Microsoft. Nur um Marktanteile zu behalten, &#8220;verkauft&#8221; man Windows für Netbooks ab 10$ und gibt gerne auch noch Werbekostenzuschuss dazu. Da muss <a target="_blank" href="http://blog.rootserverexperiment.de/2009/01/24/dreimal-windows-mit-grub/">Windows 7</a> natürlich schnell fertig werden, um wieder ein halbwegs modernes System zu haben. Eiskalt und unkalkuliert dürfte für Microsoft aber Intels Aufkündigung der stillschweigenden Vereinbarung, Betriebssysteme und Prozessor gegenseitig leistungsmäßig hochzuschaukeln gekommen sein. Intel baut einfach kleinere Prozessoren, die auf Preis und Die-Größe optimiert sind und entwickelt dann auch noch an Linux mit um diese Prozessoren optimal auszunutzen. Klar, dass <a target="_blank" href="http://gadgets.boingboing.net/2009/01/26/microsoft-bitter-as.html">Microsoft angepisst</a> ist, auch wenn es <a target="_blank" href="http://www.linuxdevices.com/news/NS7055959353.html?kc=rss">keinen direkten Zusammenhang</a> mit den <a target="_blank" href="http://www.golem.de/0901/64771.html">anstehenden Entlassungen</a> gibt.</p>
</li>
<li>
<p><b>Netbooks nur ein Hype?</b> Klar sind Netbooks ein Hype. Allerdings wird die Gerätekategorie auch noch existieren, wenn in einem oder zwei Jahren der Markt gesättigt und sich ein flexibler Formfaktor herauskristallisiert hat (sieht nach zehn Zoll aus). Einer möchte das nicht wahrhaben und argumentiert stattdessen damit, dass <a target="_blank" href="http://osnews.com/story/20874/NVIDIA_CEO_Atom_Is_Going_to_Hurt_Software_Industry">Netbooks die Softwareindustrie zurückwerfen</a>, weil man ja die Anwendungen von Adobe, Microsoft und Electronic Arts so schwer drauf nutzen kann. Ich mutmaße einmal, er hat nicht verstanden, wofür das &#8220;Net&#8221; im Gattungsbegriff steht.</p>
</li>
<li>
<p><b>Testgerätchen</b>: Ein nagelneuer EeePC 901GO mit integriertem HSDPA/HSUPA liegt bei mir im Büro. Der wird in den nächsten Tagen angetestet.</p>
</li>
<li>
<p><b>Die Russen kommen</b>: <a target="_blank" href="http://www.engadget.com/2009/01/28/putin-to-dell-we-dont-need-your-help-we-dont-have-limited-m/">Putin braucht keine Hilfe von Michel Dell</a>. Das mit der IT-Infrastruktur bekommt man schon selbst hin! Angeblich möchte <a target="_blank" href="http://www.golem.de/0901/64789.html">Russland ein nationales Betriebssystem</a> entwickeln. Am wahrscheinlichsten ist ein nach dem Modell von Redflag Linux entwickeltes System auf freier Basis. Ob es dann nur auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elbrus_2000-Mikroprozessor">Elbrus-Prozessoren</a> läuft?</p>
</li>
<li>
<p><b>Handys und Tarife</b>: Wenn ich mir den <a href="http://www.golem.de/0901/64941.html">Golem-Test des G1</a> anschaue, bin ich froh, dass ich ein <a target="_blank"href="http://blog.rootserverexperiment.de/2009/01/08/randnotizen-7-januar-2009-netbooks-jenseits-von-x86-mein-handy-der-wert-eines-blogs/">simples Series60-Telefon</a> geholt habe. Dieses synchronisiert nicht ständig Adressbuch und Kalender mit Googles Servern. Datenschutz ist die eine Sache, Roaming-Gebühren im Ausland sind die andere. Apropos Gebühren: T-Mobile hat in den neuen Tarifen gleich mal die <a target="_blank" href="http://www.golem.de/0901/64934.html">Datennutzung mit mehreren Endgeräten verboten</a>. Handy als Bluetooth-Modem fürs Notebook benutzen? Darf man nicht mehr, trotz Drosselung.</p>
<p>Zwischen Apple und Palm könnte es bald zu Patentstreitigkeiten kommen. Apple deutete an, dass Palm die Multitouch-Patente verletze. Ein <a target="_blank" href="http://www.engadget.com/2009/01/28/apple-vs-palm-the-in-depth-analysis/">US-Patentanwalt hat aber einige Palm-Patente gefunden</a>, die wohl von Apple verletzt werden. es läuft wohl auf eine Einigung hinaus. Die erwähnten Patente strotzen nur so vor Trivialität, dass sie gut als Munition gegen Softwarepatente dienen können.</p>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/01/30/randnotizen-30-januar-2009-intels-hang-zu-linux-russische-betriebssysteme-mobiltelefone/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Netbooks sind von Psion</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/12/29/netbooks-sind-von-psion/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/12/29/netbooks-sind-von-psion/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 20:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[EeePC]]></category>
		<category><![CDATA[Legal, illegal, Ganz egal?]]></category>
		<category><![CDATA[Links und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[MSI Wind]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.rootserverexperiment.de/?p=239</guid>
		<description><![CDATA[Es war einmal ein Hersteller von kompakten Organizern. Psios Serie 5 und später der einfachere Revo waren bekannt für ihre kompromisslose mobile Nutzbarkeit, die lange Akkulaufzeit, eine einfache Bedienung und die geniale Klappmechanik, mit der Psions Mini-Computer ohne nach hinten zu kippeln immer sicher standen. Die Größe der Psions lag deutlich unter der von Subnotebooks, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal ein Hersteller von kompakten Organizern. Psios Serie 5 und später der einfachere Revo waren bekannt für ihre kompromisslose mobile Nutzbarkeit, die lange Akkulaufzeit, eine einfache Bedienung und die geniale Klappmechanik, mit der Psions Mini-Computer ohne nach hinten zu kippeln immer sicher standen. Die Größe der Psions lag deutlich unter der von Subnotebooks, aber über der klassischer PDAs. Epochal war das Betriebssystem: EPOC lieferte die Basis für die bevorzugt bei Sony Ericsson und Nokia eingesetzten Handy-Systeme Symbian Series 60 und Series 90. Im Jahr 2000 als Psion noch Marktanteile im Endkundenmarkt vorweisen konnte, brachte Psion einen großen Organizer im Fast-A5-Format mit 640&#215;480 Pixeln und einem auf Farbe angepassten EPOC. Erweitern lies sich das je nach Ausstattung als &#8220;Psion 7&#8243; oder &#8220;netbook&#8221; angebotene Gerät mit einer CF-Karte links und einer PCMCIA-Karte rechts. Geadcht war das Netbook für browserbasierte Anwendungen, Java-Anwendungen und einfache Textverarbeitung und Tabellenkalkulation. Gerade der Fokus auf Java-Applets war eine <a href="http://www.psionwelt.de/besprech/netbook.htm" target="_blank">mobile Interpretation</a> von <a href="http://www.channelpartner.de/sonstiges/601271/" target="_blank">Oracles Internet-PC</a>.</p>
<p><span id="more-239"></span></p>
<p>Fast schon ironisch mutet die Frage an, ob Psion mit dem Netbook zu spät oder zu früh kam. Sicher zu spät für den bereits mit Ende der New Economy abflauenden Java-Client-Hype, zu früh für das erst 2005 beginnende Web 2.0, AJAX und Rich Internet Applications. Psion stellte das Netbook noch eine Weile lang als <a href="http://www.rothberger.net/pages/reviews/psion_netbook_pro.shtml" target="_blank">Netbook Pro mit Windows CE</a> her und widmete sich dann ganz der Herstellung von Mobilgeräten zur Inventurerfassung. Die Lücke schlossen PDAs mit Linux oder Windows CE und Geräte mit Tastatur wurden einige Jahre lang Mangelware. Wer noch von den guten alten Zeiten träumen möchte, wird <a href="http://www.pulster.de/psion_7_=_netbook.htm" target="_blank">wie so oft bei Pulster fündig</a>&#8230;</p>
<p>Für mich begann die Psion-Ära im Sommer 2000 mit <a href="http://devcorner.old.mattiasschlenker.de/cms.8.html" target="_blank">(m)einem Revo</a> und endete Ende 2005 mit kaputten Akkus und der Anschaffung eines damals unheimlich hippen <a href="http://www.nokia.de/A4419174" target="_blank">Nokia 770</a>, welches mit Maemo unter Linux lief und dank schnell <a href="http://www.nokia.de/A4420436" target="_blank">zugekaufter Bluetooth-Tastatur</a> bald den Psion ersetzen konnte. Ironischerweise wurde Nokias Linux-Umgebung <a href="http://www.maemo.org/" target="_blank">Maemo</a> zunächst zeitweise auf Psions Netbook getestet. Kein anderes Gerät ähnelte derart der Zielplattform mit ARM-Prozessor und Touchscreen&#8230;</p>
<p>Weil ich um Psion wußte, benutzte ich anfänglich den Term <a href="http://blog.mattiasschlenker.de/?s=billig-subnotebook" target="_blank">&#8220;Billig-Subnotebook&#8221;</a> oder <a href="http://blog.mattiasschlenker.de/?s=billigst-subnotebook" target="_blank">&#8220;Billigst-Subnotebook&#8221;</a> und wechselte erst zu <a href="http://blog.rootserverexperiment.de/?s=netbook" target="_blank">&#8220;Netbook&#8221;</a> als diese Bezeichnung generisch war. Nun <a href="http://www.golem.de/0812/64318.html" target="_blank">mahnt Psion</a> <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/12/27/netbook-als-marke-geschutzt/" target="_blank">diejenigen ab</a>, die den Term Netbook für die mit sieben bis zehn Zoll großen Billigst-Klapprechner verwenden. Die Abmahnung kommt reichlich spät, Netbook ist seit Februar zurm Gattungsbegriff geworden und Psion gibt all jenen, die &#8220;Netbooks&#8221; kommerziell verwerten &#8212; also entweder Billigst-Klapprechner verkaufen oder Google Adsense schalten &#8212; drei Monate Zeit, sich einen neuen Term zu überlegen. Das klingt nicht nach Abmahnung zur Abzocke, sondern nach wohlbedachter Markenpflege und möglicherweise einem Comeback: Plant Psion das Netbook wiederzubeleben? Werden wir bald einen Mini-Laptop mit Psions genialem Klappmechanismus und Atom-Prozessor erleben? Oder einen ARM-basierten Langläufer, der mit Maemo oder einem Derivat daherkommt?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/12/29/netbooks-sind-von-psion/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das perfekte Netbook-Setup: 2. /home reisetauglich verschlüsselt</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/11/05/das-perfekte-netbook-setup-heimatverzeichnis-home-reisetauglich-verschluesselt/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/11/05/das-perfekte-netbook-setup-heimatverzeichnis-home-reisetauglich-verschluesselt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 11:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das perfekte Netbook-Setup]]></category>
		<category><![CDATA[EeePC]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[MSI Wind]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.rootserverexperiment.de/?p=216</guid>
		<description><![CDATA[In den nächsten Tagen steht eine Reise an. Mit dabei sein wird der alte, robuste EeePC 701 mit Xubuntu 8.10 und einer SD-Karte für mein Heimatverzeichnis. In einigen Ländern muss man die Notebooks hochfahren und sich anmelden. Ab und an klickt der Immigration Officer dann durch das Dateisystem und schaut ob verdächtige Dateien vorliegen. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den nächsten Tagen steht eine Reise an. Mit dabei sein wird der alte, robuste EeePC 701 mit Xubuntu 8.10 und einer SD-Karte für mein Heimatverzeichnis. In einigen Ländern muss man die Notebooks hochfahren und sich anmelden. Ab und an klickt der <i>Immigration Officer</i> dann durch das Dateisystem und schaut ob verdächtige Dateien vorliegen. Ich stelle hier ein Setup vor, bei dem das Heimatverzeichnis <i>eines</i> Nutzers verschlüsselt auf einer eigenen Partition liegt und beim Login dieses Nutzers eingebunden wird. Andere &#8212; evtl. per Auto-Login angemeldete &#8212; User hängen die verschlüsselte Partition nicht ein. Das beugt Problemen bei Verlusten des Netbooks vor und mit ein wenig Geschick lässt sich bei einer oberflächlichen Kontrolle die Existenz des verschlüsselten Heimatverzeichnisses verbergen.</p>
<p>Bei einer näheren Kontrolle wird jedoch die verschlüsselte Partition gefunden werden. Die Verschlüsselung selbst ist zwar so stark wie Ihr Login-Passwort, in der Praxis entscheidet über die Knackbarkeit der Verschlüsselung aber die Tiefe der &#8220;Kryptanalyse&#8221; des bereisten Staates: Wer Länder bereist, die <a href="http://www.schneier.com/blog/archives/2008/10/rubber_hose_cry.html" target="_blank">Gartenschlauch-Kryptanalyse</a> betreiben, sollte ein aufwendigeres Verschlüsselungsmodell mit geschachtelten Containern (<a href="http://www.truecrypt.org/" target="_blank">TrueCrypt</a>) verwenden, welches allerdings umständlicher zu nutzen ist.</p>
<p><span id="more-216"></span></p>
<h2>Software-Installation und Vorbereitung der Partition</h2>
<p>Zunächst muss etwas Software nachinstalliert werden:</p>
<pre>sudo apt-get install cryptsetup libpam-mount</pre>
<p>Rebooten Sie anschließend, um sicherzustellen, dass alle Bibliotheken richtig geladen werden.</p>
<p>Nun geht es um die Identifikation der Partition. Prüfen Sie mit <tt>fdisk -ul</tt> die Partitionierung des Ziellaufwerkes und stellen Sie sicher, dass es nicht gemoutet ist. Mein Ziellaufwerk war die im Kartenslot steckende SD-Karte, deren erste Partition ich mit <tt>fdisk</tt> mit einer normalen Linux-Partition versah. Hier die Partitionierung:</p>
<pre>Platte /dev/sdb: 4029 MByte, 4029677568 Byte
233 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 536 Zylinder, zusammen 7870464 Sektoren
Einheiten = Sektoren von 1 × 512 = 512 Bytes
Disk identifier: 0x00000000

   Gerät  boot.     Anfang        Ende     Blöcke   Id  System
/dev/sdb1              63     7867943     3933940+  83  Linux</pre>
<h2>Verschlüsseln der Zielpartition</h2>
<p>Zunächst sollten die ersten Megabyte der Zielpartition mit Zufallszahlen überschrieben werden. In diesem Bereich sitzen später die LUKS-Schlüssel, die sich nicht von den umgebenden Daten abheben sollten:</p>
<pre>sudo dd if=/dev/urandom of=/dev/sdb1 bs=1M count=2</pre>
<p>Im nächsten Schritt wird die Verschlüsselung der Partition vorbereitet. Sie erhält noch kein Dateisystem. Geben Sie das Passwort an, welches später als Login-Passwort verwendet werden wird:</p>
<pre>sudo cryptsetup luksFormat -c aes-cbc-essiv:sha256 -s 256 -y /dev/sdb1</pre>
<p>Mit dem Subkommando <tt>luksOpen</tt> wird die verschlüsselte Partition als Gerätedatei verfügbar gemacht. Ich verwendete <tt>/dev/mapper/mattias</tt>, weil die verschlüsselte Partition mein Heimatverzeichnis aufnehmen soll.</p>
<pre>sudo cryptsetup luksOpen /dev/sdb1 mattias</pre>
<p>Eine verschlüsselte Partition sollte möglichst kein Muster erkennen lassen und keine Reste der früher enthaltenen unverschlüsselten Daten aufweisen. Recht pragmatisch ist es daher, Nullen als Eingabe zu nutzen, die verschlüsselt ein scheinbar zufälliges Muster ergeben. Wenn nicht große Teile des Ziellaufwerkes mit Daten belegt werden, erleichtert die Kenntnis der Plaintext-Daten (hier der Ansammlung von Nullen) das Knacken des Schlüssels. Um auf Nummer sicher zu gehen können Sie statt <tt>/dev/zero</tt> daher <tt>/dev/urandom</tt> als Eingabedatenstrom verwenden  &#8212; allerdings dauert dann das &#8220;randomisieren&#8221; deutlich länger:</p>
<pre>sudo dd if=/dev/zero of=/dev/mapper/mattias bs=8192</pre>
<p>Nun endlich kann die verschlüsselte Partition mit einem Dateisystem versehen und gemountet werden:</p>
<pre>sudo mkdir /tmp/home_mattias
sudo mkfs.ext3 /dev/mapper/mattias
sudo mount /dev/mapper/mattias /tmp/home_mattias</pre>
<h2>Kopieren der Daten</h2>
<p>Damit sichergestellt ist, dass keine meiner Dateien geöffnet sind, habe ich zunächst ein Root-Passwort vergeben, rebootet und mich dann auf einer Konsole ([Strg]+[Alt]+[F2]) <b>als Root</b> angemeldet:</p>
<pre>sudo passwd</pre>
<p>Das Kopieren der Dateien erledigt nun <tt>rsync</tt>, fancy zum Zuschauen, &#8220;trailing slashes&#8221; nicht vergessen:</p>
<pre>rsync -avHP /home/mattias/ /tmp/home_mattias/</pre>
<p>Nun können die Überreste des unverschlüsselten Heimatverzeichnisses auf der Systempartition gelöscht werden. Nach dem Aushängen des Dateisystems muss übrigens die verschlüsselte Gerätedatei abgemeldet werden &#8212; sonst droht Datenverlust:</p>
<pre>umount /tmp/home_mattias/
cryptsetup luksClose mattias
rm -rf /home/mattias
mkdir /home/mattias
chown -R mattias:mattias /home/mattias</pre>
<p>Sollte die Gefahr bestehen, dass sensible Daten zurückgeblieben sind, nullen Sie einfach die freien Festplattenbereiche:</p>
<pre>dd if=/dev/zero of=/home/nix.nul bs=8192
sync
rm /home/nix.nul</pre>
<h2>Konfiguration von pam_mount</h2>
<p>Zuerst müssen die &#8220;Pluggable Authentication Modules&#8221;  konfiguriert werden. Um &#8220;pam_mount&#8221; zu aktivieren genügt es, an die Datei <tt>/etc/pam.d/common-session</tt> die folgende Zeile anzuhängen:</p>
<pre>@include common-pammount</pre>
<p>Im nächsten Schritt wird die Datei <tt>/etc/security/pam_mount.conf.xml</tt> angepasst, damit beim Login die Partition mit dem verschlüsselten Heimatverzeichnis gemountet wird. Mit nur einem Volume sah der Dateianfang bei mir so aus &#8212; relevant ist vor allem die mit <tt>&lt;volume ...</tt> beginnende Zeile:</p>
<pre>&lt;?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?&gt;
&lt;!DOCTYPE pam_mount SYSTEM "pam_mount.conf.xml.dtd"&gt;
&lt;!--
	See pam_mount.conf(5) for a description.
--&gt;
&lt;pam_mount&gt;
&lt;!-- Volume definitions --&gt;
&lt;volume user="mattias" fstype="crypt" path="/dev/sdb1" mountpoint="/home/mattias" options="fsck" /&gt;
&lt;!-- pam_mount parameters: General tunables --&gt;</pre>
<p><b>That&#8217;s it!</b> Nun noch einmal rebooten und per Passwort mit dem neuen verschlüsselten Heimatverzeichnis einloggen.</p>
<h2>Feintuning zum Schluss</h2>
<p>Der verschlüsselte User ist wertlos, wenn es sich um den einzigen Nutzer handelt. Ich habe daher einen zusätzlichen Nutzer <tt>ms</tt> mit einfachem Passwort angelegt. Diesem User habe ich Zugangsdaten zu oft von mir benutzten WLANs und einen Satz sinnvolle Bookmarks verpasst. Da dieser Nutzer auch dazu dienen soll, Gäste surfen zu lassen, ohne dass die SDD des EeePC vollläuft, habe ich mich für einen kleinen Trick mit dem temporären Dateisystem entschieden. Zunächst wird <tt>/tmp</tt> auf ein <tt>tmpfs</tt> gelegt, was ein Eintrag in der <tt>/etc/fstab</tt> bewerkstelligt:</p>
<pre>tmpfs   /tmp            tmpfs   defaults        0       0</pre>
<p>Nun sorgt ein kleines Script <tt>/etc/init.d/sync-dummy.sh</tt> dafür, dass der Inhalt des von <tt>/home/ms</tt> nach <tt>/home/ms.bak</tt> verschobenen Heimatverzeichnisses des Dummy-Users beim Systemstart nach <tt>/tmp</tt> kopiert wird:</p>
<pre>#!/bin/bash
case $1 in
        start )
                rsync -avHP /home/ms.bak/ /tmp/home_ms/
        ;;
esac</pre>
<p>Das Script muss jetzt noch ausführbar gemacht und im Runlevel 2 verlinkt werden:</p>
<pre>chmod a+x /etc/init.d/sync-dummy.sh
cd /etc/rc2.d
ln -s ../init.d/sync-dummy.sh S95sync-dummy</pre>
<p>Damit beim Login auch wirklich das auf <tt>tmpfs</tt> liegende Heimatverzeichnis verwendet wird, müssen die Pfade in der <tt>/etc/passwd</tt> noch angepasst werden. Da sich möglicherweise in einigen Konfigurationsdateien harte Referenzen auf <tt>/home</tt> befinden, ist es ratsam, das alte Heimatverzeichnis durch einen Softlink zu ersetzen:</p>
<pre>cd /home/
ln -sf /tmp/home_ms ms</pre>
<h2>Weiter gedacht</h2>
<p>Mit Sicherheit ist die vorgestellte Methode nicht die simpelste. Wenn es schnell gehen soll, dürfte die simple Auswahl eines verschlüsselten Heimatverzeichnisses bei der Installation am ehesten befriedigende Resultate bringen. Vorteil der hier vorgestellten Methode ist jedoch, dass die SD-Karte mit dem Heimatverzeichnis nicht im Netbook verbleiben muss, das Gerätchen funktioniert dennoch unverdächtig. Sollte dann beispielsweise der Zoll den EeePC konfiszieren, werden die Forensiker schnell feststellen, dass die &#8212; hoffentlich gut versteckte &#8212; SD-Karte fehlt. Und was nicht da ist, kann keiner Kryptanalyse unterzogen werden.</p>
<p>In vielen Fällen ist es mit dem Heimatverzeichnis nicht getan. Wer eine Swap-Partition verwendet, sollte diese auch verschlüsseln oder auf Swap-Dateien auf einem verschlüsselten Datenträger umstellen. Zudem schreiben einige Programme temporäre Daten nach <tt>/var/tmp</tt>, in diesem Fall sollten Sie auch dieses Verzeichnis auf ein <tt>tmpfs</tt> legen.</p>
<p>Zu bedenken ist zudem, dass die Wiederherstellung eines defekten Datenträgers schwieriger wird. Ist der LUKS-Header beschädigt, kann das Recovery gänzlich verunmöglicht werden.</p>
<p>Paranoiker dürfte das hier vorgestellte Verfahren nicht befriedigen, weil ich die Existenz einer verschlüsselten SD-Karte gar nicht zu verbergen versuche. Wer ganz sicher gehen möchte, belässt daher das sperrige Xandros auf dem EeePC, bootet sein mit TrueCrypt versehenes Ubuntu komplett von SD-Karte und verwendet einen inneren Container in einem äußeren verschlüsselten Container. Im Falle von Folter gibt er das Passwort des äußeren Containers preis, in dem unverdächtige Dateien und ein paar Dummy-SSH-Schlüssel liegen. Die wirklich privaten Dateien liegen im inneren Container.</p>
<p>Teilen sich mehrere Nutzer (die einander vertrauen) ein Netbook, kann es sinnvoll sein, einen gemeinsamen Container für das gesamte <tt>/home</tt> zu verwenden.  Statt <tt>user</tt> kommt dann <tt>group</tt> in der  <tt>/etc/security/pam_mount.conf.xml</tt> zum Einsatz und ein zweiter der acht Passwort-Slots wird für das Passwort des zweiten Nutzers belegt.</p>
<h2>Links</h2>
<ul>
<li><a href="https://blueimp.net/linux/howto/encryption.html">Tutorial &#8220;Encryption&#8221; auf Blueimp.net &#8212; eine große Inspiration für mein Tutorial</a></li>
<li><a href="http://home.ircnet.de/cru/luks/">Tutorial &#8220;Verschlüsselter Speicherstick&#8221;</a></li>
<li><a href="http://uckanleitungen.de/truecrypt-linux/">Tutorial &#8220;TrueCrypt: Hidden volumes unter Linux&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.schneier.com/essay-217.html">&#8220;Crossing Borders with Laptops and PDAs&#8221; &#8212; von Bruce Scheier</a></li>
<li><a href="http://manpages.ubuntu.com/manpages/intrepid/man5/pam_mount.conf.html">Manualpage pam_mount.conf</a></li>
<li><a href="http://manpages.ubuntu.com/manpages/feisty/man8/pam_mount.html">Manualpage pam_mount</a></li>
</ul>
<h2>Das perfekte Netbook-Setup</h2>
<ol>
<li><a href="http://blog.rootserverexperiment.de/2008/11/02/das-perfekte-netbook-setup-installation-ubuntu-xubuntu-810/">Installation von Ubuntu/Xubuntu 8.10</a></li>
<li><b>/home reisetauglich verschlüsselt</b></li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/11/05/das-perfekte-netbook-setup-heimatverzeichnis-home-reisetauglich-verschluesselt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>13</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das perfekte Netbook-Setup: 1. Installation von Ubuntu/Xubuntu 8.10</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/11/02/das-perfekte-netbook-setup-installation-ubuntu-xubuntu-810/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/11/02/das-perfekte-netbook-setup-installation-ubuntu-xubuntu-810/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 17:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das perfekte Netbook-Setup]]></category>
		<category><![CDATA[EeePC]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[MSI Wind]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.rootserverexperiment.de/?p=202</guid>
		<description><![CDATA[In dieser Anleitung erkläre ich die Installation von Ubuntu oder Xubuntu 8.10 (Test bei Golem) auf Asus EeePC 701 und Medion Akoya E1210. In Anmerkungen werde ich auf EeePC 900, 900A, 901 und 1000H sowie MSI Wind eingehen, die sich in Nuancen unterscheiden. Als Installationsmedium verwende ich einen USB-Stick oder eine SD-Karte (die internen Kartenleser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Anleitung erkläre ich die Installation von <a href="http://www.ubuntu.com/">Ubuntu</a> oder <a href="http://www.xubuntu.org/">Xubuntu</a> 8.10 (<a href="http://www.golem.de/0810/63213.html">Test bei Golem</a>) auf Asus EeePC 701 und Medion Akoya E1210. In Anmerkungen werde ich auf EeePC 900, 900A, 901 und 1000H sowie MSI Wind eingehen, die sich in Nuancen unterscheiden. Als Installationsmedium verwende ich einen USB-Stick oder eine SD-Karte (die internen Kartenleser der Netbooks sind per USB angeschlossen). Als Zielmedium dient die interne Festplatte, die interne SSD oder eine SD-Karte mit 4GB oder mehr. Wer ein per USB anschließbares DVD-Laufwerk besitzt, kann dieses und eine Xubuntu-Alternate-Install-CD verwenden und die Vorbereitung des USB-Sticks überspringen.</p>
<p><span id="more-202"></span></p>
<h2>Vorbereitung des USB-Sticks</h2>
<p>Die Vorbereitung des USB-Sticks kann sowohl unter Linux als auch unter Windows stattfinden. Für die Installation von USB-Stick habe ich eine ZIP-Datei mit Bootdateien und dem ISO-Image vorbereitet, die bei der einfachen Vorbereitung des Sticks hilft. Laden Sie das Archiv <a href="http://eeepc.mattiasschlenker.de/xubuntu-8.10-alternate-20081031-i386.usb.zip">xubuntu-8.10-alternate-20081031-i386.usb.zip</a> (alternativ: <a href="http://eeepc.mattiasschlenker.de/ubuntu-8.10-alternate-20081031-i386.usb.zip">ubuntu-8.10-alternate-20081031-i386.usb.zip</a>)herunter und entpacken Sie dieses.</p>
<h4>Vorbereitung unter Windows</h4>
<ol>
<li>
<p>Für Windows habe ich eine Batchdatei beigepackt, die Sie mit Administratorrechten ausführen müssen, da sie den Master-Boot-Record des Sticks und die Partitionstabelle verändert. Während unter Windows XP Home meist ein Doppelklick genügt, um die Datei zu starten, ist es unter Windows Vista am besten, im Startmenü unter Zubehör die Eingabeaufforderung zu suchen und diese mit dem Kontextmenüeintrag &#8220;Als Administrator starten&#8221; auszuführen. Wechseln Sie dann mit <tt>cd xubuntu...</tt> in den Ordner, der die <tt>makeboot.bat</tt> enthält und starten Sie diese.</p>
</li>
<li>
<p><tt>makeboot.bat</tt> fragt nun nach dem Laufwerksbuchstaben des Sticks. Geben Sie diesen ohne Doppelpunkt ein und drücken Sie die Eingabetaste. Jetzt wird der Syslinux-Bootloader geschrieben.</p>
</li>
<li>
<p>
Kopieren Sie nun <i>den Inhalt</i> des Ordners <tt>stick/</tt> ins Wurzelverzeichnis des USB-Sticks. </p>
</li>
</ol>
<h4>Vorbereitung unter Linux</h4>
<ol>
<li>
<p>Unmounten Sie den Stick, falls er gerade gemountet ist. Im Zweifel zeigt der Befehl <tt>mount</tt> eingehängte Geräte an.</p>
</li>
<li>
<p>Lassen Sie sich mit <tt>sudo fdisk -ul</tt> anzeigen, welche Gerätedatei der Stick hat und ob er als aktiv/bootfähig markiert ist (Sternchen im Screenshot). Zudem muss das Dateisystem FAT16 oder FAT32 sein. Sollte der Stick nicht aktiv/bootfähig sein oder das falsche Dateisystem verwenden, nutzen Sie das Partitionierungstool Ihrer Wahl, um dies zu ändern. </p>
</li>
<li>
<p>Entpacken Sie das beiliegende Syslinux-Archiv und schreiben Sie den Bootsektor (hier ist der Stick /dev/sdx):</p>
<p><tt>tar xvjf syslinux-3.55.tar.bz2<br />sudo su<br />cat syslinux-3.55/mbr/mbr.bin &gt; /dev/sdx</p>
<p></tt></li>
<li>
<p>Es folgt das Schreiben des Syslinux-Loaders, hier ist wieder die Gerätedatei der Bootpartition (meiste die erste und einzige Partition auf dem Stick anzugeben):</p>
<p><tt>sudo su<br />./syslinux-3.55/unix/syslinux /dev/sdx1</tt></p>
</li>
<li>
<p>Auch unter Linux dürfen Sie das Kopieren des Inhaltes des Ordners <tt>stick/</tt> ins Wurzelvereichnis nicht vergessen. Verwenden Sie <tt>rsync</tt> oder Ihren Dateimanager.</p>
</li>
</ol>
<div align="center"><a target="_blank" href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.rootserverexperiment.de/20081102_02_boot.png"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.rootserverexperiment.de/20081102_02_boot_sml.png" /></a></div>
<h2>Start der Installation</h2>
<p>Falls Sie noch nie versucht haben, das Netbook von USB zu starten: Fahren Sie es ganz herunter, trennen Sie es von der Stromversorgung und entfernen Sie den Akku. Das beugt einigen BIOS-Problemen vor. Nach Einsetzen des Akkus, Anstecken der Stromversorgung und Anstöpseln des USB-Sticks schalten Sie das Netbook ein. Sobald der erste BIOS-Bildschirm zu sehen ist, müssen Sie reagieren und die Auswahltaste fürs Bootmenü drücken: <b>[ESC]</b> bei den meisten EeePCs und <b>[F11]</b> beim Akoya Mini und vielen weiteren &#8212; andere Subnotebooks nutzen unter Umständen <b>[F2]</b>, <b>[F3]</b>, <b>[F8]</b>, <b>[F9]</b>, <b>[F10]</b> oder <b>[Fn] + [F1]</b>. Es sollte nun eine Boot-Auswahl sichtbar sein, in welcher der USB-Stick mit den Pfeiltasten angewählt werden kann.</p>
<p>Nach Auswahl des Sticks erscheint das Xubuntu-Bootmenü. In der Regel ist eine der beiden ersten Bootoptionen am besten geeignet. Die Option &#8220;Install Xubuntu on EeePC or MSI Wind&#8221; setzt den Kernelparameter <tt>clocksource=hpet</tt>, der bei vielen Netbooks mit aktuellen Intel-Chipsätzen (Stand November 2008) den Start erheblich beschleunigt.</p>
<p>Sollte die Installation mit Darstellungsfehlern starten, resetten Sie den Rechner und ändern Sie im Ubuntu-Bootmenü mit der Tab-Taste die Bootzeile ab. Hängen Sie entweder <tt>vga=785</tt> (Display mit 480px Höhe) oder <tt>vga=788</tt> (Display mit 600px oder mehr Höhe) an. Das &#8220;Gleichzeichen&#8221; sollte auf dem Apostroph (links neben Backspace) liegen.</p>
<h2>Partitionierung</h2>
<p>Es steht nun die Partitionierung an. Grundsätzlich ist diese von der späteren Nutzung abhängig, so dass die folgenden Vorschläge nicht als allgemeinverbindlich betrachtet werden können.</p>
<h4>Netbook mit SSD oder Installation auf SD-Karte</h4>
<p>Bei <b>Netbooks mit einer SSD</b> sollten Sie die kleinen BIOS- und FAT-Partitionen belassen. Löschen Sie die anderen Partitionen und legen Sie in diesem Bereich eine große EXT3-Partition mit dem Mountpoint <tt>/ (Root-Filesystem)</tt> an. Einzige zusätzliche Mount-Option ist <tt>noatime</tt>,  zudem habe ich die Zahl der reservierten Blöcke deutlich reduziert (1% oder 2%). Später kann man kleinere Tuning-Maßnahmen gegen Flash-Wear (etwas esoterisch vornehmen). Auf eine Swap-Partition sollten Sie verzichten &#8212; nicht wegen des Verschleisses, sondern aufgrund des Platzbedarfs. Benötigt man einmal Swap, kann man eine Swap-Datei verwenden und diese später wieder löschen.</p>
<div align="center"><a target="_blank" href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.rootserverexperiment.de/20081102_01_partition.jpg"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.rootserverexperiment.de/20081102_01_partition_sml.jpg" /></a></div>
<p>Bei <b>Netbooks mit mehreren SSDs</b> ist es oft sinnvoll, auf der ersten SSD das Betriebssystem einzurichten und die zweite SSD komplett leer zu machen. Sollte die erste interne SSD 8GB haben und die zweite 4GB, liegt es nahe, die Betriebssysteminstallation auf der SSD mit 4GB vorzunehmen. Dies könnte allerdings zur Folge haben, dass man zunächst mit dem Bootauswahlmenü starten und ggf. später GRUB neu in den Bootsektor der ersten SSD schreiben muss. Bitte in den Kommentaren vermerken, wenn dieser Effekt auftritt.</p>
<p>Auf die reisetaugliche Nutzung einer noch freien SSD als verschlüsselte Home-Partition gehe ich später ein. Bei der Installation kann die zweite SSD zunächst leer bleiben.</p>
<h4>Netbook mit Festplatte</h4>
<p>Bei Netbooks mit Festplatte könnte sogar ein vorhandenes Windows auf Platte bleiben. Ich habe alle Partitionen gelöscht, eine 20GB große Partition für <tt>/ (Root-Filesystem)</tt> (EXT3) und eine 4GB große Swap-Partition (doppelter Arbeitsspeicher angelegt). Den Rest der Platte (die 80GB-Platte des Akoya ist mittlerweile einer 160GB-Platte gewichen) lies ich zunächst frei. Ich werde ihn später für eine verschlüsselte Home-Partition und eine Datenpartition (Videos und MP3s für unterwegs) einteilen. </p>
<h2>Installation</h2>
<p><i>Keine besonderen Vorkommnisse: Die Installation läuft zumindest bei den Netbooks mit Intel-Grafik und Chipsatz sauber durch, wenigstens die Ethernetkarte wird von Ubuntu 8.10 erkannt und die Bildschirmauflösung wird richtig gesetzt.</i></p>
<h2>Nachinstallation von Software</h2>
<p>So schön Xubuntu mit XFCE ist, es fehlen doch einige Sachen. Nachinstalliert habe ich deshalb zunächst:</p>
<ul>
<li>vlc</li>
<li>openoffice.org</li>
<li>msttcorefonts</li>
<li>flashplugin-nonfree</li>
<li>rhythmbox</li>
<li>cheese</li>
<li>build-essential</li>
</ul>
<p>Am einfachsten geht das in einem Terminalfenster mit:</p>
<p><tt>sudo apt-get update &amp;&amp; sudo apt-get upgrade &amp;&amp;  sudo apt-get install \<br />vlc openoffice.org msttcorefonts flashplugin-nonfree rhythmbox cheese build-essential</tt></p>
<h2>Feinheiten nach der Installation</h2>
<ol>
<li>
<p>Bei EeePC 701 und EeePC 900 wird die Soundkarte nicht richtig initialisiert. Hierfür mit <tt>gedit</tt> oder <tt>mousepad</tt> die Alsa-Treiber-Konfiguration öffnen</p>
<p><tt>sudo mousepad /etc/modprobe.d/alsa-base</tt></p>
<p>und einfügen:</p>
<p><tt>options snd-hda-intel model=3stack-dig</tt> <i>(EeePC 701) bzw. </i><br /><tt>options snd-hda-intel model=auto</tt> <i>(EeePC 900)</i></p>
</li>
<li>
<p>Zumindest beim EeePC 701 (wahrscheinlich auch beim 900 und einigen anderen) wird der Soundtreiber nicht richtig geladen und beim Herunterfahren nicht richtig entladen. Ich habe mir mit einem <a href="http://eeepc.mattiasschlenker.de/unload-sound.sh">kleinen Script</a> geholfen, das den Treiber entlädt. Editieren wieder mit Mousepad:</p>
<p><tt>sudo mousepad /etc/init.d/unload-sound.sh</tt></p>
<p>Das Script:</p>
<pre>#!/bin/bash
case $1 in
        stop )
                echo 'Unloading sound drivers...'
                /sbin/rmmod snd-hda-intel
        ;;
        * )
                echo 'This script is just for unloading sound drivers!'
                echo 'Run with the parameter "stop"!'
        ;;
esac</pre>
<p>Das Script muss beim Shutdown aktiviert werden:</p>
<p><tt>sudo su<br />chmod a+x /etc/init.d/unload-sound.sh<br />cd /etc/rc0.d<br />ln -s ../init.d/unload-sound.sh S35unload-sound<br />cd ../rc6.d<br />ln -s ../init.d/unload-sound.sh S35unload-sound</tt></p>
</li>
<li>Wenn das Netbook extrem langsam bootet, muss die &#8220;clocksource&#8221; angepasst werden. Dazu die Datei <tt>/boot/grub/menu.lst</tt> öffnen (mit <tt>mousepad</tt> oder <tt>gedit</tt> wie oben) und dort die an die Zeile mit <tt># defoptions...</tt> anfügen:</p>
<p><tt>clocksource=hpet</tt></p>
<p>Das Ergebnis sah bei mir so aus:</p>
<p><tt># defoptions=quiet splash clocksource=hpet</tt></p>
<p>Nach Anpassung der <tt>defoptions</tt> bitte einmal <tt>sudo update-grub</tt> aufrufen.</p>
</li>
</ol>
<h2>WLAN-Treiber</h2>
<p>Während die verwendeten Ethernet-Chipsätze bei allen mir bekannten Netbooks vom bei Ubuntu 8.10 mitgelieferten Kernel 2.6.27 tadellos unterstützt werden, sieht die Lage bei WLAN-Chipsätzen nicht ganz so rosig aus. Grund sind teils wieder aus dem Distributionskernel entfernte Treiber. Hier die beiden am häufigsten anzutreffenden Chipsatzfamilien:</p>
<h4>Atheros AR5005/6/7 und AR242x</h4>
<p>In EeePC 701 und 900 ist der  Atheros AR5005/6/7 verbaut, während der 900A mit dem AR242x kommt. Theoretisch wird Atheros AR5005/6/7 vom im Kernel enthaltenen Modul <tt>ath5k</tt> unterstützt, dieses wurde jedoch im Zuge der Finalisierung von Ubuntu 8.10 deaktiviert. AR242x erfordert das von Madwifi bereitgestellte Modul <tt>ath_pci</tt>. Für die Installation der <a href="http://eeepc.mattiasschlenker.de/madwifi_0.9.4+r3772.20080716.orig.tar.gz">Debian-Sid-Version</a> des Madwifi-Treibers</a> habe ich ein kleines Shellscript erzeugt, das den Treiber installiert:</p>
<p><tt>sudo su <br />wget -O - http://eeepc.mattiasschlenker.de/inst-ath.sh | bash</tt></p>
<p>Bitte teilen Sie mir mit, ob diese Version von <tt>ath_pci</tt> auch auf dem EeePC 900A funktioniert!</p>
<h4>Ralink RT2860</h4>
<p>Im Medion Akoya Min E1210 sowie EeePC 901, 1000H und wahrscheinlich weiteren Geräten von Asus befindet sich der Ralink RT2860STA. Für diesen Chipsatz bietet Ralink einen <a href="http://www.ralinktech.com/ralink/Home/Support/Linux.html" target="_blank">Treiber an</a>, der Open Source ist, aber der Kernelversion oft ein paar Wochen hinterherhinkt. Da zudem eine Konfiguration angepasst werden muss, habe ich auch für diesen Treiber ein Shellscript zu Installation erstellt:</p>
<p><tt>sudo su <br />wget -O - http://eeepc.mattiasschlenker.de/inst-ralink.sh | bash</tt></p>
<p>Da Linus Torvalds selbst ein Netbook mit besagtem Chipsatz benutzt, stehen die Chancen gut, dass der Ralink-Treiber bereits mit 2.6.28 oder 2.6.29 den Weg in den offiziellen Kernel findet.</p>
<h2>Und wie geht es weiter?</h2>
<p>Wegen einer anstehenden Reise bin ich in Zugzwang, wenigstens den zweiten Teil zum Einrichten eines verschlüsselten Heimatverzeichnisses noch in der ersten Novemberwoche zu schreiben. <i>Done!</i></p>
<h2>Das perfekte Netbook-Setup</h2>
<ol>
<li><b>Installation von Ubuntu/Xubuntu 8.10</b></li>
<li><a href="http://blog.rootserverexperiment.de/2008/11/05/das-perfekte-netbook-setup-heimatverzeichnis-home-reisetauglich-verschluesselt/">/home reisetauglich verschlüsselt</a></li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/11/02/das-perfekte-netbook-setup-installation-ubuntu-xubuntu-810/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>67</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Randnotizen, 24. Oktober 2008: Chinesische MIPS-Derivate, Netbooks, Ubuntu</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/10/24/randnotizen-24-oktober-2008-chinesische-mips-derivate-netbooks-ubuntu/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/10/24/randnotizen-24-oktober-2008-chinesische-mips-derivate-netbooks-ubuntu/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 16:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[EeePC]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[MSI Wind]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>
		<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.rootserverexperiment.de/?p=196</guid>
		<description><![CDATA[Wieder ist einiges passiert, wieder war ich sehr im Stress. Immerhin kann man mal wieder Früchte der letzten Wochen am Kiosk sehen: Ab Samstag kommen Abonnenten der Computer Bild in den Genuss einer von mir programmierten Erweiterung für Firefox, die es gestattet, Add-Ons in Gruppen einzuteilen und gemeinsam ab- oder anzuschalten. Die Erweiterung ist &#8212; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder ist einiges passiert, wieder war ich sehr im Stress. Immerhin kann man mal wieder Früchte der letzten Wochen am Kiosk sehen: Ab Samstag kommen Abonnenten der <a href="http://www.computerbild.de/artikel/cb-Heft-Aktuelle-Ausgabe_902944.html" target="_blank">Computer Bild</a> in den Genuss einer von mir programmierten Erweiterung für Firefox, die es gestattet, Add-Ons in Gruppen einzuteilen und gemeinsam ab- oder anzuschalten. Die Erweiterung ist &#8212; mit anderen Defaults &#8212; sicher auch für viele Leser dieses Blogs interessant. Doch dazu in einigen Tagen mehr.</p>
<ul>
<li>
<p><b>Netbooks</b>: Langsam ist das Thema in allen Varianten durch, doch gelegentlich gibt es interessante Neuigkeiten wie die vermehrt auftretenden <a href="http://www.linuxdevices.com/news/NS2928309621.html?kc=rss" target="_blank">Netbooks mit dem Longsoon-Prozessor</a>, einem chinesischen MIPS-Nachbau, der sicher dabei hilft, die Preise noch etwas zu drücken. Ein Problem bei MIPS ist natürlich die fehlende i386-Kompatibilität. Desweilen werden mal <a href="http://www.engadget.com/2008/10/23/3g-enabled-archos-5-and-eee-pc-901-announced-by-french-wireless/" target="_blank">wieder Netbooks mit integriertem 3G</a> kolportiert. Und beim EeePC spekuliert man über <a href="http://www.engadget.com/2008/10/16/asus-readying-touchscreen-eee-pc-and-laptop-for-2009-windows-7-l/" target="_blank">Modelle mit Touchscreen</a>. Wirklich <a href="http://www.eeepcnews.de/2008/10/15/asus-eee-pc-701sdx-das-300-netbook/" target="_blank">bestätigt ist aber nur der 701SDX</a>, eine Einsteigerversion, die den im Abverkauf befindlichen 701 ablösen dürfte. Ohne Webcam und vermutlich mit Atom statt Celeron. Unspektakulär.</p>
</li>
<li>
<p><b>Untoter der Woche</b>: Ich habe es nicht mehr für möglich gehalten. <a href="http://gadgets.boingboing.net/2008/10/24/access-releases-alp.html">ALP (Access Linux Platform) ist fertig!</a> Access ist die Firma, welche die Rechte an den Überresten von PalmOS hält &#8212; früher war sie für den hervorragenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/NetFront" target="_blank">Netfront-Browser</a> bekannt. PalmOS sollte bereits 2007 durch einen Nachfolger auf Linux-Basis abgelöst werden, dessen Bedienung sich an PalmOS anlehnt und die mit Emulation alte PalmOS-Anwendungen ausführen kann. Das wurde aber nicht fertig und deshalb wohl auch der <a href="http://www.golem.de/0705/52565.html" target="_blank">Foleo</a> gecancellt. Kaum jemand interessiert sich mehr für PalmOS, <a href="http://www.golem.de/0810/63081.html">Android</a> ist tausendmal interessanter und jetzt steht Access mit dem fertigen OS da und hofft, dass es jemand kauft. Viel Glück.</p>
</li>
<li>
<p><b>Ubuntu 8.10 RC</b>: Ubuntu 8.10 soll in einer Woche fertig sein, heute wurde <a href="http://www.golem.de/0810/63150.html">der Release Candidate veröffentlicht</a>. Wieder einmal habe ich <a href="http://eeepc.mattiasschlenker.de/" target="_blank">Install-Images</a> erstellt, mit denen sich Netbooks bequem per USB-Stick mit der Alternate-Install versehen lassen. <a href="http://blog.rootserverexperiment.de/2008/07/04/akoya-e1210-ubuntu-8041-alternate-install-von-usb-stick/">Anleitung noch immer hier</a>. Spätestens jetzt hat 8.10 einen Zustand erreicht, mit dem man zumindest auf Desktops schmerzfrei installieren und bequem auf die finale aktualisieren kann.</p>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/10/24/randnotizen-24-oktober-2008-chinesische-mips-derivate-netbooks-ubuntu/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Ralink-Treiber für Akoya E1210 und EeePC 901/1000H</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/10/16/neue-ralink-treiber-fur-akoya-e1210-und-eeepc-9011000h/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/10/16/neue-ralink-treiber-fur-akoya-e1210-und-eeepc-9011000h/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 18:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[EeePC]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[MSI Wind]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.rootserverexperiment.de/?p=182</guid>
		<description><![CDATA[Auf der Webseite von Ralink steht nun der Treiber 1.8.0.0 für die in EeePC 901, 1000H sowie Akoya E1210 und einigen weiteren verbaute 802.11n-WLAN-Karte bereit. Das Patchen einiger Quellcode-Dateien für Kernel 2.6.27 (beispielsweise bei Ubuntu 8.10 enthalten) entfällt damit. Es genügt, die os/linux/config.mk anzupassen und dann zu kompilieren:

HAS_WPA_SUPPLICANT=yHAS_NATIVE_WPA_SUPPLICANT_SUPPORT=y
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der <a href="http://www.ralinktech.com/ralink/Home/Support/Linux.html">Webseite von Ralink</a> steht nun der Treiber 1.8.0.0 für die in EeePC 901, 1000H sowie Akoya E1210 und einigen weiteren verbaute 802.11n-WLAN-Karte bereit. Das Patchen einiger Quellcode-Dateien für Kernel 2.6.27 (beispielsweise bei Ubuntu 8.10 enthalten) entfällt damit. Es genügt, die <tt>os/linux/config.mk</tt> anzupassen und dann zu kompilieren:</p>
</p>
<p><tt>HAS_WPA_SUPPLICANT=y<br />HAS_NATIVE_WPA_SUPPLICANT_SUPPORT=y</tt></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/10/16/neue-ralink-treiber-fur-akoya-e1210-und-eeepc-9011000h/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Randnotizen, 14. Oktober 2008: MIDs, Netbooks, Browser</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/10/14/randnotizen-14-oktober-2008-mids-netbooks-browser/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/10/14/randnotizen-14-oktober-2008-mids-netbooks-browser/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 07:28:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[EeePC]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[MSI Wind]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>
		<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.rootserverexperiment.de/?p=169</guid>
		<description><![CDATA[Mei, wie die Zeit vergeht. In den letzten Wochen war extrem viel zu tun. Daher jetzt erst mit Randnotizen. Und die längst überfälligen Updates der Ubuntu-Netbook-Artikel verschiebe ich noch ein wenig nach hinten.


MIDs: &#8230;sind nicht totzukriegen. Obwohl Nokias N800/N810 zwar bei Entwicklern beliebt sind und einen respektablen Software-Umfang aufweisen können, haben sie nie wie erhofft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mei, wie die Zeit vergeht. In den letzten Wochen war extrem viel zu tun. Daher jetzt erst mit Randnotizen. Und die längst überfälligen Updates der Ubuntu-Netbook-Artikel verschiebe ich noch ein wenig nach hinten.</p>
<ul>
<li>
<p><b>MIDs:</b> &#8230;sind nicht totzukriegen. Obwohl Nokias N800/N810 zwar bei Entwicklern beliebt sind und einen respektablen Software-Umfang aufweisen können, haben sie nie wie erhofft abgehoben. Ändern könnte sich das mit den Atom-basierten Tablets wie dem von <a href="http://www.linuxdevices.com/news/NS2016342472.html?kc=rss" target="_blank">Gigabyte</a>. Geschätzte 500 Euro dürften aber über der Schmerzgrenze vieler Interessenten liegen. Sinken die Preise auf Netbook-Niveau (ca. 300 Euro) sehe ich jedoch einen großen Markt.</p>
</li>
<li>
<p><b>Browser:</b> <a target="_blank" href="https://wiki.mozilla.org/Mobile/Fennec/Releases/M8">Mozillas Mobiler Browser Fennec</a> wird <a href="http://www.linuxdevices.com/news/NS2883566630.html?kc=rss">langsam brauchbar</a>. Primär zielt er auf Tablets, scheint aber auch für Netbooks ganz brauchbar zu sein. Interessant ist die Aussage, prinzipiell die Add-On-Architektur anderer Gecko-Browser zu nutzen. XUL macht das Ding zwar nicht schneller, aber flexibler.</p>
</li>
<li>
<p><b>Netbooks:</b> Asus nutzt das Eee-Label nun auch <a href="http://www.engadget.com/2008/10/07/press-shots-emerge-of-asus-sexy-eee-pc-s101/" target="_blank">für teurere Netbooks</a> und <a href="http://www.golem.de/0810/62895.html" target="_blank">für Mainboards sowie All-In-One-PCs</a>. Und während Aldi <a href="http://www.aldi-essen.de/OFFER_D_DO/OFFER_42/OFF001.SHTML" target="_blank">die zweite Welle Akoya E1210</a> vorbereitet, zeigt MSI die nächste Generation des Wind: <a href="http://www.engadget.com/2008/10/09/msis-wind-u120-netbook-gets-pictured/" target="_blank">etwas hübscher und mit eingebautem 3G</a>.</p>
</li>
<li>
<p><b>Linux:</b> Die Jungs und Mädels von Intel haben es geschafft, eine Fedora-basierte Distri <a href="http://www.linuxdevices.com/news/NS7654890804.html?kc=rss" target="_blank">in weniger als fünf Sekunden</a> zu booten. Die Modifikationen am Kernel sind wohl moderat, hauptverantwortlich dürfte ein um Readahead-Operationen gepatchtes Init sein. Mit dem Verzicht auf die Initrd bin ich nicht ganz einverstanden, bastle ich doch selbst seit einer Weile an einer Mini-Distri, bei der einiges von Initrd gestartet wird und der Initrd-Code im Speicher bleibt.</p>
</li>
<li>
<p><b>In eigener Sache &#8212; Das perfekte Netbook-Setup</b>: Ich bereite gerade eine kleine Serie für dieses Blog (und in Form einzelner Printartikel) vor, die sich mit dem optimalen Setup von Linux-Netbooks (Ubuntu und Debian) beschäftigt. Die Einzelartikel werden wohl zwischen 15000 und 25000 Zeichen bekommen. Geplant ist:</p>
<ul>
<li><b>Basisinstallation:</b> Ubuntu und Debian ohne optisches Medium installieren (USB-Stick oder Netboot), Einrichtung der Treiber für im Netbook enthaltene Hardware (LAN, WLAN, Webcam).</li>
<li><b>Reisefertig:</b> Verschlüsselte Partitionen in einer Form einrichten, die <a href="http://www.schneier.com/essay-217.html">auch beim US-Zoll keine Aufmerksamkeit erregt</a>.</li>
<li><b>Blau machen:</b> Bluetooth-Setup für Handy, Maus, Tastatur und den Datentausch zwischendurch.</li>
<li><b>GPRS und UMTS:</b> Einrichtung von USB-UMTS-Modems und BT-Handys, Provider und Dayflats für Deutschland, Provider fürs Ausland. Das Netbook als Accesspoint.</li>
<li><b>Energiesparer:</b> Optimierung der Akkulaufzeit mit Intels Powertop und anderen Tools.</li>
<li><b>Bewegte Bilder:</b> DVB-T für unterwegs, das Netbook als Videorekorder, Videos für kleinen Platzbedarf, gute Qualität und geringe Prozessorlast transkodieren.</li>
</ul>
<p>Wer sonst noch Ideen hat, darf sie mir per Mail mitteilen oder in den Kommentaren hinterlassen.</p>
</li>
<li>
<p><b>Ubuntu 8.10 Beta:</b> Unter <a href="http://eeepc.mattiasschlenker.de/">eeepc.mattiasschlenker.de</a> liegt ein neues Ubuntu-USB-Install-Image (<tt>ubuntu-8.10-alternate-beta1-20081014-i386.usb.zip</tt>). Die Installation erfolgt <a href="http://blog.rootserverexperiment.de/2008/07/04/akoya-e1210-ubuntu-8041-alternate-install-von-usb-stick/">wie hier beschrieben</a>. Bei einigen Geräten kann die zusätzliche Angabe von <tt>vga=normal video=vga16:off</tt> oder  <tt>vga=788 video=vga16:off</tt> notwendig sein, um Darstellungsfehler zu vermeiden.</p>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/10/14/randnotizen-14-oktober-2008-mids-netbooks-browser/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
