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	<title>Das Rootserver-Experiment &#187; FreeBSD</title>
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	<description>Erlebnisse eines Rootserver (Beinahe-) Neulings</description>
	<lastBuildDate>Wed, 31 Aug 2011 11:54:10 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Unser Server hat Husten&#8230;</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/07/17/unser-server-hat-husten/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/07/17/unser-server-hat-husten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 18:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[FreeBSD]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, nicht wirklich. Es läuft gerade das Update von FreeBSD 6.3 auf 7.0 &#8212; und dieses wird in den nächsten Stunden immer wieder für ein paar Minuten Nichterreichbarkeit sorgen.

Als dieser Beitrag entstand war das Grundsystem bereits aktualisiert, auf 13 Jails lief gerade make installworld durch. Ist dieses beendet steht der nächste Reboot an. Dann folgt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, nicht wirklich. Es läuft gerade das Update von <a href="http://www.freebsd.org/">FreeBSD</a> <a href="http://www.freebsd.org/releases/6.3R/announce.html">6.3</a> auf <a href="http://www.freebsd.org/releases/7.0R/announce.html">7.0</a> &#8212; und dieses wird in den nächsten Stunden immer wieder für ein paar Minuten Nichterreichbarkeit sorgen.
</p>
<p>Als dieser Beitrag entstand war das Grundsystem bereits aktualisiert, auf 13 <a href="http://www.freebsd.org/cgi/man.cgi?query=jail&#038;sektion=8">Jails</a> lief gerade <a href="http://www.freebsd.org/doc/en/books/handbook/makeworld.html"><tt>make installworld</tt></a> durch. Ist dieses beendet steht der nächste Reboot an. Dann folgt die Rekompilierung aller aktuell installierter Softwarepakete gegen die neuen Systembibliotheken. Die ganze Aktion wird wohl noch bis Freitag früh dauern, da ich per Reboot sicherstellen möchte, dass garantiert alle Dienste richtig gestartet wurden.</p>
<p>Uptime-Pr0n ist nix für mich. Da vermeidet man einen Reboot und einige Minuten Downtime und vergisst eine Applikation, die noch mit alten Bibliotheken im Speicher läuft. Nach ein paar Wochen wundert man sich, wenn die sich nach einem Reload komisch verhält. Daher gilt heute ausnahmsweise auch unter Unix: Reboot tut gut.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fünfmal kreativer Einsatz von openssl</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/07/09/funfmal-kreativer-einsatz-von-openssl/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 07:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[FreeBSD]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Tool der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[
Als Anwender kennt man OpenSSL vor allem als freie Verschlüsselungsschicht für TCP/IP-Verbindungen &#8212; ist man Administrator eines Web- oder Mailservers, denkt man eher an das Kommandozeilentool openssl, mit dem Zertifikate erstellt und signiert werden. Doch gerade das CLI-Werkzeug ist mächtiger, als manch einer denkt und kann ideal für viele Anwendungen jenseits des Zertifikate-Managements verwendet werden.

1. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Als Anwender kennt man OpenSSL vor allem als freie Verschlüsselungsschicht für TCP/IP-Verbindungen &#8212; ist man Administrator eines Web- oder Mailservers, denkt man eher an das Kommandozeilentool <tt>openssl</tt>, mit dem Zertifikate erstellt und signiert werden. Doch gerade das CLI-Werkzeug ist mächtiger, als manch einer denkt und kann ideal für viele Anwendungen jenseits des Zertifikate-Managements verwendet werden.
</p>
<h3>1. SSL-Verbindungen testen</h3>
<p><span id="more-71"></span></p>
<p>
Relativ nah am üblichen Einsatzzweck liegt die Möglichkeit, mit einem simplen Client zu testen, ob ein Server korrekt SSL anbietet oder in den TLS-Modus umschaltet, wenn dies angefordert wird. Am einfachsten geht dies bei einem SSL-gesicherten Webserver, der auf dem Standard-Port 443 lauscht:
</p>
<pre>openssl s_client -connect mail.rootserverexperiment.de:443</pre>
<p>
Der <tt>s_client</tt> wird nun das Zertifikat anzeigen und gegebenenfalls auf Probleme hinweisen, ein &#8220;Verify return code&#8221; zeigt gegebenenfalls selbst signierte Zertifikate an. Ist das Zertifikat durch, besteht die Möglichkeit, beispielsweise GET-Sequenzen abzusetzen um Webseiten anzufordern.
</p>
<p>Ein wenig aufwendiger ist die Kontaktaufnahme mit einem SMTP-Server. Mit diesem wird zunächst Klartext gesprochen, bevor die Anweisung zur Verwendung einer verschlüsselten Verbindung gegeben wird. Auch den Schritt, TLS zu starten, übernimmt <tt>openssl</tt> mit einem zusätzlichen Schalter:
</p>
<pre>openssl s_client -connect mail.rootserverexperiment.de:25 -starttls smtp</pre>
<p>
Nachdem man die Zertifikate betrachtet hat, kann man hier &#8212; wie bei Telnet oder Netcat bei unverschlüsselten Verbindungen üblich, die Kommunikation mit SMTP-Befehlen fortsetzen:
</p>
<pre>EHLO whitehouse.gov
MAIL FROM: george@whitehouse.gov
RCPT TO: mattias@rootserverexperiment.de
...</pre>
<p>
Der geneigte Admin erkennt schnell: Mit diesem Test ist sichergestellt, dass nicht nur das Zertifikat selbst in Ordnung ist, sondern dieses auch richtig in die Konfiguration des Servers eingebunden wurde (Zugriffsrechte, Pfade). Schlampigkeiten bei der Installation des Zertifikates werden so flott identifiziert.
</p>
<h3>2. Prüfsummen erstellen</h3>
<p>
Nicht auf jedem Rechner, auf dem man gerade unterwegs ist, stehen die gängigen Werkzeuge zum Erstellen und Checken von Prüfsummen bereit. Ist OpenSSL installiert, kann dieses verwendet werden um praktisch alle gängigen &#8220;Message Digests&#8221; zu erstellen. Die (kollisionsfreudige) MD5 zum Beispiel
</p>
<pre>openssl md5 /tmp/test.bin</pre>
<p>
oder den eher exotischen RMD160:
</p>
<pre>openssl rmd160 /tmp/test.bin</pre>
<h3>3. Dateien verschlüsseln</h3>
<p>
Verschlüsselung auf die Schnelle? Kein Problem mit OpenSSL! Zumindest symetrische Algorithmen beherrscht das Kommandozeilenwerkzeug perfekt. Das reicht, um eine Datei mit einem Passwort zu versehen und weiterzugeben. Das Passwort kann auf der Kommandozeile übergeben werden. Lässt man es weg, öffnet OpenSSL einen Passwort-Prompt &#8212; hier die Verschlüsselung mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Advanced_Encryption_Standard" target="_blank">256Bit-AES</a>:
</p>
<pre>openssl enc -aes256 -k 'Ganz geheimes Passwort' -in datei.txt -out datei.crypt</pre>
<p>
Der Empfänger (welcher das Passwort auf einem sicheren Weg erhalten hat) kann dann mit dem zusätzlichen Schalter <tt>-d</tt> die Entschlüsselung starten:
</p>
<pre>openssl enc -aes256 -d -in datei.crypt -out datei.txt</pre>
<p>
Diese Form der symetrischen Verschlüsselung hat natürlich den Nachteil, dass der Schlüssel auf Sender- und Empfängerseite bekannt sein muss. Sie taugt daher nicht dazu, bspw. auf einem Server die Logdateien täglich zu verschlüsseln und sie so für Angreifer unbrauchbar zu machen &#8212; schließlich ist das Passwort irgendwo im Klartext gespeichert oder es lässt sich schlimmstenfalls über die Prozessliste auslesen. Dafür eignet sich die symetrische Verschlüsselung dafür, Dateien für den Versand an Linux nutzende Empfänger vorzubereiten, die sonst mit Verschlüsselung wenig am Hut haben: OpenSSL ist immer installiert, das Passwort kann am Telefon übergeben werden und die Entschlüsselung ist leicht zu verstehen.
</p>
<h3>4. Dateien Base64-kodieren</h3>
<p>
Ganz praktisch ist auch die Möglichkeit, Dateien für dem Versand per Email oder den Einbau in selbst extrahierende Shell-Scripte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Base64" target="_blank">Base64</a> zu kodieren. Die Umwandlung einer unverschlüsselten Datei Datei in eine Base64 kodierte entspricht weitgehend der Verschlüsselung, weshalb ich auf auf die Dekodierung nicht weiter eingehe:
</p>
<pre>openssl base64 -in test.bin -out test.b64</pre>
<p>
Ein sehr schönes Feature ist jedoch die Möglichkeit, eine Datei zu verschlüsseln und anschließend Base64 zu kodieren, hierbei ist bei der Verschlüsselung und Entschlüsselung der zusätzliche Schalter <tt>-a</tt> notwendig:
</p>
<pre>openssl enc -aes256 -k 'Ganz geheimes Passwort' -a -in datei.txt -out datei.crypt.b64</pre>
<p>
Wofür Sie diese Funktion verwenden, ist Ihnen überlassen &#8212; Sinn macht sie beispielsweise beim direkten Versand per Pipeline einer Datei via Mail (einfach den Parameter <tt>-out</tt> weglassen) oder beim Einbetten binärer und verschlüsselter Daten in Shellscripte.
</p>
<h3>5. Passwort-Hashes generieren</h3>
<p>
Haben Sie schoneinmal mit einer 32Bit-Rettungs-CD oder einem 32Bit-Rettungssystem einen Rechner zu reparieren versucht, auf dem ein 64Bit-Linux läuft. Spätestens beim <tt>chroot</tt> in die gemountete Festplatte des havarierten Systems wird klar, dass die übliche Methode, das Rootpasswort mit <tt>passwd</tt> zu setzen fehlschlägt. Hier hilft <tt>openssl</tt>. Mit dem Subkommando <tt>passwd</tt> entsteht ein Passwort-Hash, der in die Datei <tt>/etc/shadow</tt> eingetragen werden kann. Der bei Linux übliche MD5-Hash erfordert einen zusätzlichen Parameter:</p>
<pre>openssl passwd -1</pre>
<p>
Passwort-Hashes werden auch bei anderen Anwendungen benötigt: Viele Blogsysteme speichern Hashes für Zugangspasswörter in der Datenbank und Apache vertraut in seinen <tt>.htpasswd</tt>-Dateien ebenfalls auf MD5-Hashes. <tt>openssl</tt>beherrscht natürlich noch andere Hashes, im Zweifel hilft nur ausprobieren.
</p>
<p>
Alle hier gezeigten Beispiele stammen mehr oder weniger unverändert aus der Manual-Page von <a href="http://openssl.org/docs/apps/openssl.html" target="_blank"><tt>openssl</tt></a> beziehungsweise den separaten Manualpages von <a href="http://openssl.org/docs/apps/enc.html" target="_blank"><tt>enc</tt></a> und <a href="http://openssl.org/docs/apps/s_client.html" target="_blank"><tt>s_client</tt></a>. Sollten diese auf Ihrem System nicht installiert sein, verwenden Sie die Links um direkt zu den Original-Manualpages zu gelangen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neues FreeBSD-Image für den VMware-Player</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2007/09/30/neues-freebsd-image-fur-den-vmware-player/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2007/09/30/neues-freebsd-image-fur-den-vmware-player/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Sep 2007 10:18:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[FreeBSD]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Basis von FreeBSD 6.2 p7 mit einem Portstree vom 26. September ist das aktuelle FreeBSD-Rootie-Image ausgestattet. Es ermöglicht den schmerzlosen Test von FreeBSD im VMware-Player: Runterladen, entpacken und die VMX-Datei doppelklicken/mit dem Befehl &#8220;vmplayer&#8221; aufrufen.
Das Image kann nach einigen kleinen Absicherungsmaßnahmen durchaus als Produktivsystem eingesetzt werden (beispielsweise Demo-Webserver hinter NAT-Gateway mit DynDNS). Per Default [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Basis von FreeBSD 6.2 p7 mit einem Portstree vom 26. September ist das aktuelle FreeBSD-Rootie-Image ausgestattet. Es ermöglicht den schmerzlosen Test von FreeBSD im VMware-Player: Runterladen, entpacken und die VMX-Datei doppelklicken/mit dem Befehl &#8220;vmplayer&#8221; aufrufen.</p>
<p>Das Image kann nach einigen kleinen Absicherungsmaßnahmen durchaus als Produktivsystem eingesetzt werden (beispielsweise Demo-Webserver hinter NAT-Gateway mit DynDNS). Per Default sind die folgenden Dienste nach außen aktiv:</p>
<ul>
<li>Apache Webserver mit PHP als Modul, bitte phpinfo.php im Serverroot beachten</li>
<li>MySQL 5.0.x</li>
<li>SSHD</li>
<li>Samba exportiert das WWW-Verzeichnis</li>
<li>IMAPD (fertig konfiguriert) kann dazu genutzt werden, Mails umzuziehen</li>
</ul>
<p>Die Passwörter der Defaultnutzer (&#8220;pcpraxis&#8221; und &#8220;root&#8221;) lautet &#8220;pcpraxis&#8221;. Bitte beachten Sie die <a href="http://cdprojekte.mattiasschlenker.de/Public/VMware_Images/FreeBSD/LIESMICH.txt" target="_blank">LIESMICH.txt</a> bezüglich der Absicherung beim Einsatz als &#8220;Real World Server&#8221;!</p>
<ul>
<li><a href="http://cdprojekte.mattiasschlenker.de/Public/VMware_Images/FreeBSD/" target="_blank">Download FreeBSD Rootie Image</a></li>
</ul>
<p><strong>Dear english speaking readers</strong>: Currently 50% of all downloads originate from non german speaking countries, but unfortunately I did not yet have the time to provide some english information. If you can&#8217;t guess what the LIESMICH.txt says, don&#8217;t hesitate to contact me. I&#8217;ll provide a &#8220;raw translation&#8221; immediately.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unix ist tot&#8230; 2009</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2007/09/25/unix-ist-tot-2009/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2007/09/25/unix-ist-tot-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 09:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[FreeBSD]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als mißverständlich ist Gartners Studie, die im Kaffeesatz liest, dass es nach 2009 keine neuen Unix-Anwendungen gäbe. Klingt grausam? Wer näher hinschaut, muss feststellen, dass nicht etwa Unix plötzlich ohne Anwendungen dastehen soll, sondern nur die Rede ist von Anwendungen, die bislang ausschließlich für große, fette, unfreie Unices entwickelt wurden. Das ist bereits weitestgehend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als mißverständlich ist Gartners Studie, die im Kaffeesatz liest, dass es <a href="http://www.golem.de/0709/54953.html" target="_blank">nach 2009 keine neuen Unix-Anwendungen</a> gäbe. Klingt grausam? Wer näher hinschaut, muss feststellen, dass nicht etwa Unix plötzlich ohne Anwendungen dastehen soll, sondern nur die Rede ist von Anwendungen, die bislang <em>ausschließlich</em> für große, fette, unfreie Unices entwickelt wurden. Das ist bereits weitestgehend der Fall, lediglich einige sehr spezielle Anwendungen wie Opels FE-System &#8220;Regatta&#8221; benötigen Software, die auf ein Gesamtsystem (Hard- und Software) optimiert wurde.</p>
<p>Die Rolle des Brot- und Butter-UNIX <a href="http://www.pokylinux.org/" target="_blank">von PDA</a> <a href="http://www.vm.ibm.com/linux/" target="_blank">bis zur zSeries</a> hat bereits vor Jahren Linux übernommen. Dass sich damit nicht unbedingt die technisch beste Lösung durchgesetzt hat, kann ich verkraften, alleine der durch Linux erreichte Grad an Homogenität gegenüber der Situation vor etwa zehn Jahren ist eine deutliche Erleichterung für Anwender und Admins. Wirklich sterben werden die großen Unices nicht so schnell &#8212; they&#8217;ll just fade away &#8212; wenn es dann aber soweit ist, finden Dateisysteme und Konzepte aus &#8220;fremden&#8221; Kerneln den Weg in Linux und die BSDs.</p>
<p>Schon viele sterbende Sterne haben neue Sonnen geboren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Goodbye, FreeBSD &#8212; Hello Ubuntu!</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2007/09/20/goodbye-freebsd-hello-ubuntu/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2007/09/20/goodbye-freebsd-hello-ubuntu/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 18:21:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[FreeBSD]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist soweit. Nach fast acht Jahren FreeBSD und praktisch nahtlose Updates seit FreeBSD 3.2 bis 6.2 steht nun eine Ablösung auf meinem Desktop an. Das beste wird durch das zweitbeste aller Betriebssysteme ersetzt. Die Gründe sind vielfältig, aber der Schritt zu Linux ist nun einfach vernünftiger:

Virtualisierung: Ich erstelle zur Zeit viele DVDs für Computerzeitschriften. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist soweit. Nach fast acht Jahren <a href="http://www.freebsd.org/" target="_blank">FreeBSD</a> und praktisch nahtlose Updates seit <a href="http://www.levenez.com/unix/history.html#11" target="_blank">FreeBSD 3.2 bis 6.2</a> steht nun eine Ablösung auf meinem Desktop an. Das beste wird durch das zweitbeste aller Betriebssysteme ersetzt. Die Gründe sind vielfältig, aber der Schritt zu Linux ist nun einfach vernünftiger:</p>
<ul>
<li><strong>Virtualisierung:</strong> Ich erstelle zur Zeit viele DVDs für Computerzeitschriften. Qemu ist nicht immer ideal zum Testen, ich möchte in Zukunft auch VMware nutzen können &#8212; Und gerade modifizierte Linux-Live-CDs lassen sich besser unter Linux bauen und testen</li>
<li><strong>Chroot:</strong> Ich muss in der Lage sein, schnell und einfach mehrere Linux-Chroot-Umgebungen für Kundenprojekte nutzen zu können. Mit FreeBSDs Linuxolator geht das zwar, aber nicht immer optimal</li>
<li><strong>Datenaustausch:</strong> Wir haben hier mittlerweile einiges an externen Festplatten, die EXT3 formatiert sind &#8212; das lässt sich mittlerweile fast so gut als Austauschmedium verwenden wie FAT. Dazu kommen mit <a href="http://squashfs.sourceforge.net/" target="_blank">SquashFS</a> statt ISO9660 erstellte DVDs &#8212; proprietär, aber auch das geht mit Linux</li>
<li><strong>Ich will Spaß:</strong> Mein Garmin GPS 60 möchte ich auch am Desktop auslesen können, fürein Flash-Plugin möchte ich keine Verrenkungen in Kauf nehmen und das N800 soll auch unter Linux flashable sein</li>
</ul>
<p>Ein FreeBSD-Rechner bleibt wohl im Büro, sei es nur zu Testzwecken. Auf dem Server werde ich bei FreeBSD bleiben. Ich betreibe zwar auch drei Server mit Xen und einigen Linux-Instanzen, aber FreeBSD hat doch den einen oder anderen Vorteil:<span id="more-31"></span></p>
<ul>
<li><strong>Virtualisierung:</strong> Linux bringt keine im Kernel enthaltene Virtualisierungstechnik wie Jails mit. Mit den BSD-Jails lassen sich virtuelle Server ähnlich effizient einsetzen wie sonst nur Shared Hosting &#8212; wenn die Kunden  hinsichtlich der Prozessorlast nicht allzu sehr in die vollen gehen. Mit den richtigen Nutzern sind deshalb dort 30 Jails möglich wo sonst nur 10 Xen-Instanzen gegangen wären</li>
<li><strong>Software:</strong> Das Ports-Packages-System ist robust und flexibel zugleich. Nichts unter Linux kommt an dieses Paketsystem heran.</li>
<li><strong>Aufbau:</strong> Die klare Trennung zwischen Grundsystem und zusätzlicher Software erlaubt es, jenseits der kritischen Basis &#8220;Bleeding Edge&#8221; zu fahren und dennoch ein am Fundament stabiles System zu nutzen.</li>
<li><strong>Verlässlichkeit:</strong> Bei FreeBSD gibt es klare Roadmaps für das gesamte System während man bei Linux darauf hoffen muss, dass die Distributoren die richtige Kombination treffen.</li>
</ul>
<p>Auf dem Server kann ich mir deshalb zur Zeit schwer ein Leben ohne BSD vorstellen. Ideal wäre natürlich die Kombination: FreeBSD-DomUs unter <a href="http://www.xensource.com/" target="_blank">Xen</a>, die wiederum Jails enthalten. Doch zu den ganzen Virtualisierungslösungen werde ich in den nächsten Tagen mal meinen Senf abgeben. Und außerdem ist noch ein Artikel in der Pipeline, der die FreeBSD-Installation auf einem Strato-Rootserver beschreibt. Ganz ohne FreeBSD wird es michdemnach so schnell nicht geben.</p>
<p>PS: Das <a href="http://www.from-hades.de/index.php?/archives/1654-FreeBSD-Xorg-7.3-Problem.html" target="_blank">Update auf Xorg 7.3</a> hat problemlos geklappt <img src='http://blog.rootserverexperiment.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Buch: Mastering FreeBSD and OpenBSD Security</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2006/07/27/buch-mastering-freebsd-and-openbsd-security/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2006/07/27/buch-mastering-freebsd-and-openbsd-security/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Jul 2006 22:23:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[FreeBSD]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Tätigkeit als Autor bringt es mit sich, dass ich von mehreren Verlagen Bücher für Rezensionen gestellt bekomme. Teils muss ich sie anfordern, teils kommen sie im Paket mit bestellten Büchern, teils erreichen sie mich unaufgefordert. Nicht alle für die Admins von Rootservern sinnvollen Werke können in den Printmedien vorgestellt werden, in denen meine Artikel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Tätigkeit als Autor bringt es mit sich, dass ich von mehreren Verlagen Bücher für Rezensionen gestellt bekomme. Teils muss ich sie anfordern, teils kommen sie im Paket mit bestellten Büchern, teils erreichen sie mich unaufgefordert. Nicht alle für die Admins von Rootservern sinnvollen Werke können in den Printmedien vorgestellt werden, in denen meine Artikel erscheinen. Ich werde deshalb hier eine Rubrik mit Buchtipps einrichten. Den Anfang macht <em>Mastering FreeBSD and OpenBSD Security</em> von <em>Yanek Korff, Paco Hope und Bruce Potter</em>.<span id="more-18"></span></p>
<p><img align="right" src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.rootserverexperiment.de/mfreeopenbsd.s.gif" />Ich bin mittlerweile Bücher gewohnt, die wie Kochrezepte einzelne Probleme kurz und knackig abhandeln und am Ende das elektronische Äquivalent eines fertigens Kuchens oder saftigen Bratens zur Folge haben und erst beim nächsten Problem wieder zur Hand genommen werden.</p>
<p>&#8220;Mastering *BSD Security&#8221; ist anders, lädt zum Schmökern ein. Ich war positiv überrascht, dass bereits das Inhaltsverzeichnis auf den ersten 70 Seiten allgemeine BSD-Sicherheits-Informationen verspricht, und dieses Versprechen mit ausführlichen Hintergrundinformationen zum besprochenen Kapitel einlöst. Beim ersten Lesen des Buches war ich etwas irritiert, besprachen doch viele Abschnitte &#8220;nur&#8221; die saubere Einrichtung eines *BSD-Servers. Wahrscheinlich liegt in der konsequenten Anwendung des Grundsatzes, dass Sicherheit nicht nachgerüstet werden kann, sondern zu jeder Zeit einbezogen werden muss, das Geheimnis des Buches.</p>
<p>Die Konzentration auf Sicherheit beim Einrichten und Konfigurieren des Systems lässt dennoch genug Platz für die Bergung des Kindes aus dem Brunnen: Kein Sicherheitskonzept ist perfekt, es kann immer wieder zu Zwischenfällen, versuchten und erfolgreichen Angriffen kommen. Allerdings müssen dreissig Seiten für Analyse und Forensik genügen. Arbeiten wie das korrekte Erstellen bitgetreuer Partitionimages setzen die Autoren einfach voraus.</p>
<p>Unter dem Strich ein sehr gutes Buch, das allerdings beim Update- und Patchmanagement zwanzig Seiten mehr vertragen könnte. Linuxer können lediglich von den allgemein gehaltenen Tipps profitieren, diese aber oft auch nicht umsetzen &#8212; so ist der MTA sendmail unter *BSD (mit Rechteseparation) weit verbreitet, aber unter Linux verpönt.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.oreilly.de/catalog/mfreeopenbsd/"><em>Mastering FreeBSD and OpenBSD Security</em></a> von <em>Yanek Korff, Paco Hope &#038; Bruce Potter</em> ist bei <a target="_blank" href="http://www.oreilly.de/">O&#8217;Reilly</a> erschienen und kostet 48 Euro. ISBN 0-596-00626-8. Das erste Kapitel kann <a target="_blank" href="http://www.oreilly.de/catalog/mfreeopenbsd/chapter/ch01.pdf">online gelesen</a> werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Noch mehr Spaß mit Xen</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2006/05/18/noch-mehr-spas-mit-xen/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2006/05/18/noch-mehr-spas-mit-xen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 May 2006 09:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[FreeBSD]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Xen]]></category>

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		<description><![CDATA[Für alle, die Xen austesten wollen, habe ich zwei Demo-Images vorbereitet. Beim Ersten handelt es sich um ein frisch gebautes uClibc-Rootfilesystem, das nun mit GCC 4.0.3 und einer gegen die Header von Kernel 2.6.12 gebauten C-Bibliothek für den produktiven Einsatz taugt und trotzdem kompakt ist.
Das zweite ist openSUSE 10.1. Bei diesem ist SSH und XDMCP [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für alle, die Xen austesten wollen, habe ich zwei Demo-Images vorbereitet. Beim Ersten handelt es sich um ein frisch gebautes uClibc-Rootfilesystem, das nun mit GCC 4.0.3 und einer gegen die Header von Kernel 2.6.12 gebauten C-Bibliothek für den produktiven Einsatz taugt und trotzdem kompakt ist.</p>
<p>Das zweite ist openSUSE 10.1. Bei diesem ist SSH und XDMCP offen, es dient mehr zum Testen des Desktops und zum Angeben: wer einen schnellen Prozessor und genug RAM hat, kann auf jeder virtuellen Konsole den Desktop einer anderen Distribution laufen lassen.</p>
<p><a target="_blank" href="http://blog.mattiasschlenker.de/2006/05/15/spas-mit-xen/">Mehr Infos derzeit noch in meinem privaten Blog</a>. Eine offizielle Ankündigungen und Torrents folgen.</p>
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		<title>Rohrleitungsbau</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2006/01/25/rohrleitungsbau/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2006 12:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[FreeBSD]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Tips und Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Ih habt Euch schon öfters die Frage gestellt, wie Ihr alle Tabellen und Inhalte einer MySQL-Datenbank schnell und unkompliziert auf einen anderen Server kopiert? Mit einer kleinen Pipeline geht das ganz schnell:
mysqldump -u mattias &#8211;password=&#8217;geheim&#8217; sourcedb &#124; \
ssh -C mattias@ziel.xyz \
&#8220;mysql -u mattias &#8211;password=&#8217;geheim&#8217; draindb&#8221;
 Der Befehl &#8220;mysqldump&#8221; schreibt auf die Standardausgabe welche von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ih habt Euch schon öfters die Frage gestellt, wie Ihr alle Tabellen und Inhalte einer MySQL-Datenbank schnell und unkompliziert auf einen anderen Server kopiert? Mit einer kleinen Pipeline geht das ganz schnell:</p>
<blockquote><p>mysqldump -u mattias &#8211;password=&#8217;geheim&#8217; sourcedb | \<br />
ssh -C mattias@ziel.xyz \<br />
&#8220;mysql -u mattias &#8211;password=&#8217;geheim&#8217; draindb&#8221;</p></blockquote>
<p><span id="more-9"></span> Der Befehl &#8220;mysqldump&#8221; schreibt auf die Standardausgabe welche von der SSH angenommen wird. Auf der anderen Seite ruft SSH direkt den MySQL-Client auf und übergibt diesem den Dump. Wichtig ist es, denn auf am Ziel aufzuführenden Befehl in Anführungszeichen zu setzen. Je nach MySQL-Version kann es auch nötig sein, beim Dump oder beim Einlesen mit Gewalt (-f) zu arbeiten.</p>
<p>Die größten Vorteile sind natürlich, dass keine temporäre Datei benötigt wird und der MySQL-Port nicht nach außen geöffnet werden muss. In der Regel stellen auch unterschiedliche MySQL-Versionen kein Problem dar. Und in vielen Fällen reicht diese simpelste Art der Replikation voll aus.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Einzug in den Knast&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2006 10:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[FreeBSD]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer heute so neugierig war und auf Netcraft nach Statistiken zu blog.rootserverexperiment.de geschaut hat, durfte sich verwundert die Augen reiben: ein FreeBSD-Server?

Ganz recht: ich habe das Blog (vorläufig) in den BSD-Jail umgezogen, in dem ich einige weitere eigene Inhalte hoste. Grund für den Umzug ist, dass ich den Hetzner-Rootserver in den nächsten Tagen einmal plattmachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer heute so neugierig war und auf <a target="_blank" href="http://www.netcraft.com/">Netcraft</a> nach Statistiken zu <strong>blog.rootserverexperiment.de</strong> geschaut hat, durfte sich verwundert die Augen reiben: ein <a target="_blank" href="http://www.freebsd.org/">FreeBSD</a>-Server?</p>
<p><img title="Netgraph Statistik" alt="Netgraph Statistik" src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.rootserverexperiment.de/netgraph_20060125_small.png" /></p>
<p><span id="more-4"></span>Ganz recht: ich habe das Blog (vorläufig) in den BSD-Jail umgezogen, in dem ich einige weitere eigene Inhalte hoste. Grund für den Umzug ist, dass ich den Hetzner-Rootserver in den nächsten Tagen einmal plattmachen werde, um verschiedene Strategien für die Installation einer anderen Distribution auszuprobieren.</p>
<p>In einem Zug habe ich die <a target="_blank" href="http://www.wordpress.org/">Wordpress-Version</a> auf 2.0 aktualisiert. Mit der Umstellung habe ich einige Kleinigkeiten bei der Konfiguration geändert. Permalinks funktionieren nun und Kommentare sind direkt und ohne Bestätigung möglich. Ich werde jeden Abend aussieben.</p>
]]></content:encoded>
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