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	<title>Das Rootserver-Experiment &#187; Netbook</title>
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	<description>Erlebnisse eines Rootserver (Beinahe-) Neulings</description>
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		<title>Nokia &#8212; Chance verpasst</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 20:08:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
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		<description><![CDATA[Zwei Neuigkeiten hat Nokia in den letzten Tagen vorgestellt, beziehungsweise wird sie demnächst auf der Nokia World vorstellen: Ein schlankes, schickes Netbook mit integrierter 3G-Unterstützung, sauberer Verarbeitung und einem Softwareumfang, der auf Geschäftsleute zielt. Und das RX51 &#8212; oder wahrscheinlich eher N900 genannte &#8212; Tablet, welches das N810 beerbt. Auf den ersten Blick eine Evolution, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Neuigkeiten hat Nokia in den letzten Tagen vorgestellt, beziehungsweise wird sie demnächst auf der Nokia World vorstellen: Ein schlankes, schickes Netbook mit integrierter 3G-Unterstützung, sauberer Verarbeitung und einem Softwareumfang, der auf Geschäftsleute zielt. Und das RX51 &#8212; oder wahrscheinlich eher N900 genannte &#8212; Tablet, welches das N810 beerbt. Auf den ersten Blick eine Evolution, auf den zweiten Blick der iPhone-Killer, der eigentlich das N97 hätte sein sollen: Im Gegensatz zu seinen Vorgängern lässt sich das N900 auch im Hochformat nutzen und es bietet Telefonfunktionen.</p>
<p>Mit all den Neuerungen der letzten 12 Monate wird das größte Problem von Nokia deutlich: Die schier unüberschaubare Anzahl an Plattformen. Im Lowend-Bereich hat Nokia seine Series30-Oberfläche, die sich an die teureren Geräte anlehnt, aber keine Softwareinstallation bietet und meines Wissens kein Multitasking beinhaltet. Darüber steht Series40, schlank schnell, UMTS-tauglich und für einfache Telefone im Midrangebereich gedacht, aber auch für Edel-Telefone wie das 8800, bei denen neben Design die Telefonfunktion anerster Stelle steht. Darüber kommt Series60 auf SymbianOS in einer Version für Tastaturbedienung und einer Version für Touchscreens (wie das N97, 5800 oder <a href="http://www.golem.de/0908/69319.html">5230</a>). Die Tablets 770, 800, 810 und jetzt das <a href="http://www.engadgetmobile.com/2009/08/24/nokia-n900-puts-on-makeup-does-hair-for-leaked-press-shot/">telefoniefähige N900</a> verwenden die Linux basierte <a href="http://maemo.org/">Distribution Maemo</a>, welche derzeit traditionell auf Gtk+ als Toolkit setzt. Nun kommt mit <a href="http://www.golem.de/0908/69287.html">Windows 7 auf Netbooks</a> eine weitere Plattform hinzu. Diese ist relevant, weil Nokia beispielsweise Programme wie den Ovi-Client auch auf der Netbook-Plattform anbieten muss.<span id="more-426"></span></p>
<h3>Fünf Plattformen bei Nokia</h3>
<p>Wir zählen also derzeit fünf Betriebssysteme, die es zu unterstützen gilt: Series30, Series40, SymbianOS/Series60, Maemo und Windows 7. Zählt man die beiden Series60-Varianten als eigene Systeme, sind es sechs, tatsächlich dürfte eine ab Start gut geplante Parallelentwicklung für beide Ziele nur wenig mehr Ressourcen verwenden, als für das klassische Series60-Interface. Die Axt dürfte am ehesten bei Series40 angesetzt werden: Billiggeräte bekommen Series30 aufgebohrt und die teureren Geräte werden mit Series60 bedient. Für 3rd-Party-Entwickler fällt Series30 sowieso aus.</p>
<p>Es bleiben dreieinhalb für Entwickler relevante Plattformen: Series60 in seinen zwei Spielarten, Maemo und Windows 7. Diese Situation ist derzeit völlig unbefriedigend, weil jede dieser Plattformen sein eigenes Entwicklungsmodell pflegt: Series60/SymbianOS mit einem eigenwilligen C++-Dialekt und einem eigenwilligen Api, Maemo mit seiner starken Gtk+-Fokusierung und schließlich Windows, für das viele Toolkits und APIs bereitstehen, nur gehört Gtk+ auf Windows nicht zum best integriertesten.</p>
<h3>Ein abgefahrener Zug</h3>
<p>Es war ein gewaltiger Fehler, das seit 2004 intensiv entwickelte und bereits Mitte 2005 vorgestellte Maemo so lange stiefmütterlich zu behandeln: Maemo hätte das Potential gehabt, ein veritabler Symbian-Nachfolger zu werden: Ein paar Mitbewerber ins Boot, die mit eigenen Skins und Erweiterungen ihre &#8220;User Experience&#8221; vermitteln und ein klares Bekenntnis zu Maemo auf allen Touchscreen-Geräten hätten Memo in den letzten vier Jahren soweit gebracht, dass SymbianOS/Series60 hätte LegacyOS bleiben können auf Telefonen mit 320&#215;240 und Tastaturbedienung, vielleicht wäre Windows 7 auf dem Netbook gar nicht nötig gewesen, schließlich passt Meamo auch ganz hervorragend auf etwas größere Bildschirme als 800&#215;480.</p>
<p>In der Zwischenzeit ist jedoch mit Android ein gewaltiger Konkurrent erwachsen, der sich auf Smartphones mit 480&#215;320 Pixeln und größer sehr wohl fühlt und auch bisherige Symbian-Lizenznehmer wie Samsung oder Sony-Ericsson im Sturm erobert.</p>
<p>Nokias Konter fällt schwach aus: Bereits 2008 übernahm Nokia das Software-Unternehmen Trolltech komplett. Dessen Toolkit &#8220;Qt&#8221; verspricht plattformübergreifende Programmierung für Series60, Windows. Linux und MacOS X &#8212; und hält dieses Versprechen. Doch die Integration von Qt in Series60 und Maemo schreitet nur langsam voran: Im Frühjahr 2010 soll Qt in Maemo und Series60 erstmals nutzbar integriert sein, sechs Monate später soll dann in &#8220;Hardened Releases&#8221; die Plattformkonvergenz folgen.</p>
<p>Ganze sechs Jahre nach der ersten öffentlichen Maemo-Release. Ein Armutszeugnis.</p>
<p><b>Update:</b> Golem hat nun auch <a href="http://www.golem.de/0908/69390.html">einen &#8212; detailreichen &#8212; Artikel zum N900</a>. </p>
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		<title>Akoya E1210 und Kernel 2.6.30.5</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/08/17/akoya-e1210-und-kernel-26305/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 19:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mittlerweile ist der Ralink-Treiber für den 802.11n-Chipsatz des Medion Akoya E1210 im Mainline-Kernel gelandet. Zwar nur im experimentellen Staging-Zweig, aber zumindest für die Chipsatz-Revision des E1210 stabil genug für den täglichen Einsatz. Die Installation des separaten Ralink-Treibers entfällt damit. Unter Ubuntu 9.04 ist die Installation recht schnell bewerkstelligt:


Kopieren der Konfigurationsdatei: Zuerst wird die Konfigurationsdatei /boot/config-2.6.28-xx-generic [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile ist der Ralink-Treiber für den 802.11n-Chipsatz des Medion Akoya E1210 im Mainline-Kernel gelandet. Zwar nur im experimentellen Staging-Zweig, aber zumindest für die Chipsatz-Revision des E1210 stabil genug für den täglichen Einsatz. Die Installation des separaten Ralink-Treibers entfällt damit. Unter Ubuntu 9.04 ist die Installation recht schnell bewerkstelligt:</p>
<ul>
<li>
<p><b>Kopieren der Konfigurationsdatei:</b> Zuerst wird die Konfigurationsdatei <tt>/boot/config-2.6.28-xx-generic</tt> als <tt>.config</tt> in das entpackte Kernel-Quellcode-Verzeichnis kopiert.</p>
</li>
<li>
<p><b>Neubau der Konfiguration:</b> Hier rufen Sie das Kommando <tt>make oldconfig</tt> auf. Sie müssen nun einen Haufen Fragen beantworten. Falls Sie keine Lust haben, sich mit dem Inhalt der Fragen zu Treibern und Features auseinanderzusetzen, antworten Sie mit <tt>m</tt> (neue Funktion als Modul bauen) oder <tt>n</tt> (neue Funktion weglassen).</p>
</li>
<li>
<p><b>Aktivierung der Staging-Treiber:</b> Rufen Sie <tt>make menuconfig</tt> auf und navigieren Sie zu &#8220;Device Drivers -> Staging Drivers&#8221;, wo Sie &#8220;Staging Drivers&#8221; aktivieren, indem Sie das Sternchen bei &#8220;Omit staging drivers from being built&#8221; herausnehmen. Jetzt können Sie den Treiber für Ralink 2860 aktivieren.</p>
</li>
<li>
<p><b>Bau und Installation des Kernels:</b> Nach mehrfachem &#8220;Exit&#8221; wird die neue Kernelkonfiguration gespeichert. Bauen Sie mit <tt>make</tt> und installieren Sie den neuen Kernel mit <tt>make modules_install &#038;&#038; make install</tt>.</p>
</li>
<li>
<p><b>Neubau der Bootloader-Konfiguration:</b> Ich habe in der Datei <tt>/etc/initramfs-tools/initramfs.conf</tt> auf <tt>MODULES=list</tt> umgestellt und in der Folge in <tt>/etc/initramfs-tools/modules</tt> nur die Zeile <tt>i915</tt> eingefügt. Anschließend baut <tt>mkinitramfs -o /boot/initrd.img-2.6.30.5 2.6.30.5</tt> das neue Initramfs und <tt>update-grub</tt> erstellt die Bootloader-Konfiguration neu.</p>
</li>
</ul>
<p>That&#8217;s it. Natürlich muss man bei Sicherheits-Updates am Kernel mit frischen Patches (und alter Config) neu bauen, aber diese Konfiguration läuft bei mir unter Ubuntu 9.04 stabil. Unter 9.10 wird sie wohl nicht mehr nötig sein.</p>
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		<title>Randnotizen, 26. Juni 2009: LessLinux, Android, SkyOS</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/06/26/randnotizen-26-juni-2009-lesslinux-android-skyos/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 11:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach langer Abstinenz wieder einmal ein paar Randnotizen zu Dingen, die in den letzten Tagen so aufgefallen sind:


LessLinux: Auch mit &#8220;meiner&#8221; eigenen, lose auf Linux From Scratch aufbauenden Live-Distribution LessLinux ging es in den letzten Wochen in vielen kleinen Schritten weiter. Mittlerweile wird viel Standard-Netzwerk-Hardware automatisch erkannt, WLAN kann mit WICD angesprochen werden, einige eigene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer Abstinenz wieder einmal ein paar Randnotizen zu Dingen, die in den letzten Tagen so aufgefallen sind:</p>
<ul>
<li>
<p><b>LessLinux:</b> Auch mit &#8220;meiner&#8221; eigenen, lose auf <a href="http://www.linuxfromscratch.org/">Linux From Scratch</a> aufbauenden Live-Distribution <a href="http://blog.lesslinux.org/">LessLinux</a> ging es in den letzten Wochen in vielen kleinen Schritten weiter. Mittlerweile wird viel Standard-Netzwerk-Hardware automatisch erkannt, WLAN kann mit WICD angesprochen werden, einige eigene Ruby-Gtk-Scripte sorgen für eine komfortable Installation auf USB-Stick oder die Erstellung von Containern mittels Cryptsetup.</p>
<p><b>Jetzt kommt die Stelle, an der Ihr helfen könnt:</b> Bitte <a href="http://download.lesslinux.org/testing/">ladet Euch den aktuellsten Build herunter</a> und <a href=http://blog.lesslinux.org/howto-boot-faster-create-hardware-protocols/">erstellt ein Hardware-Protokoll</a>. Mit diesem Hardware-Protokoll (es enthält die Ausgaben von <tt>lspci</tt>, <tt>lsusb</tt> und <tt>lshw</tt>), habe ich es leichter, die Hardwareerkennung zu verbessern.</p>
</li>
<li>
<p><b>Android:</b> Das Handy-Linux kommt nun auch mit einem <a href="http://www.golem.de/0906/68014.html">Native Development Kit</a>, mit dem sich native Linux-Anwendungen erstellen lassen, die direkt auf dem Linux des Android und nicht auf der aufgesetzten Dalvik VM laufen. Insbesondere die Portierung von Emulatoren und einigen Spielen, die SDL verwenden, dürfte vom NDK profitieren.</p>
<p>Unterdessen zeigt Android bereits erste Fragmentierungserscheinungen: HTC stellte auf dem eigenen Telefon eine erweiterte Oberfläche &#8220;<a href="http://www.golem.de/0906/67965.html">Sense UI</a>&#8221; vor, die leider <a href="http://www.engadgetmobile.com/2009/06/25/htcs-sense-ui-not-coming-to-any-google-branded-phones/">nicht auf die Telefone mit Google Branding kommen</a> soll. Mal gespannt, ob das Resultat bald drei verschiedene Adressbuch-APIs sind.</p>
</li>
<li>
<p><b>SkyOS:</b> Bei SkyOS handelte es sich bislang um proprietäres ein Ein-Mann-Betriebssystem. Ein C++-lastig implementiertes OS für 32-Bit-x86, das mit einer gut durchdachten Architektur glänzen kann. Als Problem stellte sich in den letzten Jahren jedoch die Treiber-Unterstützung heraus, zuletzt kam die <a href="http://www.osnews.com/story/20880/SkyOS_Chasing_Butterflies_UPDATED_">Entwicklung fast zum Erliegen</a>. Nun hat der Entwickler Robert Szeleney <a href="http://www.osnews.com/story/21726/SkyOS_Linux_Progress_Report">einen radikalen Schritt gewagt</a> und SkyOS auf einen Linux-Kernel und ein minimales Linux-Userland gestellt. Die Vorgehensweise erinnert etwas an NeXTstep bzw. MacOS X. Auf jeden lohnt es sich, ein Auge auf die weitere Entwicklung zu werfen. Mehr im <a href="http://skyos.org/?q=node/650">Blog von Robert Szeleney</a></p>
</li>
<li>
<p><b>Netbooks:</b> In den letzten Monaten hat sich hier wenig getan. Netbooks sind beinahe eine Commodity und unterscheiden sich nur noch im Preis. Die letzten Juli für 399 Euro verkauften Medion Akoya E1210 gibt es nun <a href="http://www.medion.com/de/electronics/cat/10/notebooks_mini">als B-Ware für 219 Euro.</a> Da fällt es umso positiver auf, dass HP mit dem <a href="http://www.engadget.com/2009/06/24/hp-mini-5101-cleans-up-nice-shows-the-serious-side-of-netbooks/">hübschen, wenn auch nicht ganz billigen HP 5101</a> zeigt, dass Alu und Magnesium im Understatement-Gehäuse noch ihre Berechtigung haben. <b>Nachtrag, 30. Juni:</b> Golem hat <a href="http://www.golem.de/0906/68066.html">Details und Bilder</a> der hierzulande verkauften Version mit UMTS.</p>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Teilerfolg mit Broadcom BCM4312</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/05/11/teilerfolg-mit-broadcom-bcm4312/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 08:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[MSI Wind]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe am Wochenende die Stunde Zeit gefunden, mit der Broadcom unseres HP2133 zu experimentieren. Erfolgreich war ich schließlich mit Ndiswrapper und der aktuellen Version von HPs Treiber für XP. Mit den originalen Broadcom-Treibern konnte ich lediglich zuverlässig Kernelfreezes produzieren.
Das Kuriose: Die Kontaktaufnahme mit meinen Netzen funktioniert zuverlässig nur mit einer /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf und nur wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe am Wochenende die Stunde Zeit gefunden, mit der Broadcom unseres <a href="http://blog.rootserverexperiment.de/category/netbook/">HP2133</a> zu experimentieren. Erfolgreich war ich schließlich mit Ndiswrapper und der aktuellen Version von <a href="http://h20000.www2.hp.com/bizsupport/TechSupport/SoftwareIndex.jsp?lang=de&#038;cc=de&#038;prodNameId=3687085&#038;prodTypeId=321957&#038;prodSeriesId=3687084&#038;swLang=18&#038;taskId=135&#038;swEnvOID=1098#11395">HPs Treiber für XP</a>. Mit den originalen Broadcom-Treibern konnte ich lediglich zuverlässig Kernelfreezes produzieren.</p>
<p>Das Kuriose: Die Kontaktaufnahme mit meinen Netzen funktioniert zuverlässig nur mit einer <tt>/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf</tt> und nur wenn ich den <tt>wpa-supplicant</tt> mit <tt>-d</tt> im Debug-Modus starte, einige Sekunden warte und dann den <tt>dhclient</tt> ausführe. Sowohl mit <tt>wpa-supplicant</tt> im stillen Background-Modus <tt>-B</tt> als auch mit dem Network-Manager schlägt die Verbindung fehl.</p>
<p>Nichts wildes, erstelle ich halt ein kleines Shellscript, welches die Verbindungsaufnahme triggert. Was mich stutzig macht, ist das ich ähnliche Probleme &#8212; ebenfalls mit Ubuntu 9.04 mit meinem Medion Akoya E1210 habe. Der dort enthaltene Ralink-Chipsatz funktionierte mit älteren Ubuntu-Versionen problemlos.</p>
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		<title>HP2133 &#8212; kein Austausch der Netzwerkkarte</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/03/23/hp2133-kein-austausch-der-netzwerkkarte/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 11:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil Broadcoms BCM4312 unter Linux Ärger bereitet wollte ich sie gestern gegen eine Intel 4965AGN austauschen. Allerdings muss man, um an die an der Unterseite des Mainboards befindliche WLAN-Karte heranzukommen, das Gerät komplett zerlegen. Mit dem Repair and Maintenace Manual geht das erstaunlich gut. Man benötigt lediglich einen Satz Feinmechanikerschraubendreher, kleine Torx-Schlüssel, einen flachen Schraubendreher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil <a href="http://blog.rootserverexperiment.de/2009/03/18/hardware-that-sucks-broadcom-4312-14e4-4315/" target="_blank">Broadcoms BCM4312 unter Linux Ärger bereitet</a> wollte ich sie gestern gegen eine Intel 4965AGN austauschen. Allerdings muss man, um an die an der Unterseite des Mainboards befindliche WLAN-Karte heranzukommen, das Gerät komplett zerlegen. Mit dem <a href="http://bizsupport1.austin.hp.com/bc/docs/support/SupportManual/c01658655/c01658655.pdf">Repair and Maintenace Manual</a> geht das erstaunlich gut. Man benötigt lediglich einen Satz Feinmechanikerschraubendreher, kleine Torx-Schlüssel, einen flachen Schraubendreher für die Kunststofflaschen und etwas Zeit.</p>
<p>Die Ernüchterung kam dann, als das Mini-Note über fünf Minuten bis zum BIOS gebraucht hat: Das BIOS erkennt die Karte nicht und weigert sich, diese anzusprechen. Also die ganze Prozedur nochmal von vorne und Broadcom-Karte wieder reingebaut. Jetzt muss ich mal bei HP nachfragen, ob es einen versteckten BIOS-Menüpunkt gibt, mit dem sich andere Karten einstellen lassen. Wenn dann ein weiterer Versuch mit der Intel-Karte fällig ist, weiss ich, dass ich soviel Übung habe, dass Zerlegung und Zusammenbau in einer Viertelstunde erledigt ist.</p>
<p>Achja: Die Festplatte ist keine 1,8er, sondern eine normale 2,5er. Hier existiert also noch Upgradepotential. Zudem sind RAM und Platte nach Ausbau der Tastatur erreichbar und folglich auch von ungeübten Schraubern schnell getauscht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Via zurück im Netbook-Spiel?</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/03/19/via-zuruck-im-netbook-spiel/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 15:58:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>

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		<description><![CDATA[Via kommt Netbook-Herstellern sprichwörtlich entgegen: Mit dem fertigen Netbook-Motherboard &#8220;Via Surfboard&#8221; sollen auch Hersteller, die wenig Erfahrung mit dem Aufbau komplexer Systemplatinen haben, vom Netbook-Boom profitieren können. Weil lediglich ein Gehäuse entworfen werden muss, dürften sich auf diesem Board basierende Geräte auch in kleineren Serien lohnen. Denkbar wären beispielsweise &#8220;Rugged Netbooks&#8221;, mit geringen Änderungen (Verzicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Via kommt Netbook-Herstellern sprichwörtlich entgegen: Mit dem fertigen <a href="http://www.linuxdevices.com/news/NS2432920036.html?kc=rss" target="_blank">Netbook-Motherboard</a> &#8220;Via Surfboard&#8221; sollen auch Hersteller, die wenig Erfahrung mit dem Aufbau komplexer Systemplatinen haben, vom Netbook-Boom profitieren können. Weil lediglich ein Gehäuse entworfen werden muss, dürften sich auf diesem Board basierende Geräte auch in kleineren Serien lohnen. Denkbar wären beispielsweise &#8220;Rugged Netbooks&#8221;, mit geringen Änderungen (Verzicht auf das Touchpad auf der Rückseite) auch Tablets mit neun oder zehn Zoll, aber auch einfache Kiosksysteme, bei denen das Netbookboard unter der Tastatur liegt und gleich das Touchpad bereitstellt.</p>
<p>Wie Vias Vorstoß angenommen wird, bleibt abzuwarten. Der <a href="http://www.viaopenbook.com/">OpenBook-Standard</a> ist zwar eine tolle Idee, wurde aber von der Industrie kaum angenommen. Immerhin hat sich in den letzten Monaten einiges getan: Via hat <a href="http://www.golem.de/0807/61320.html" target="_blank">Harald Welte als OSS-Beauftragten</a> ins Boot geholt und auch die Linux-Treiberunterstützung macht gewaltige Fortschritte. So ist das fertige Mainboard auch für die Hersteller von Billiggeräten, welche die Windows-Lizenz sparen sollen, eine Option.</p>
<p>Ein wenig skeptisch bin ich hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit der Prozessor-Chipsatz-Kombination: Zwar ist der VX855 mit der MPEG-Hardwarebschleunigung in der Northbridge &#8220;HD tauglicher&#8221; als der dem Atom meist zur Seite gestellte GMA945/950, als Prozessor selbst wird jedoch noch der C7-M ULV verwendet, der im 90nm-Prozess hergestellt wird (Atom 45nm). Einen stromhungrigen Prozessor steht also ein recht leistungstarker und sparsamer Chipsatz zur Seite &#8212; beim Atom ist es noch genau umgekehrt.</p>
<p><b>Update, 20. März 2009:</b> Auf YouTube findet sich ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kTIUTz4zcJA" target="_blank">Video</a> von <a href="http://www.howtobemobile.com/">HowtoBeMobile.com</a>, in dem das Board vorgestellt und in der Praxis demonstriert wird:<span id="more-332"></span></p>
<div align="center"><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kTIUTz4zcJA&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/kTIUTz4zcJA&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Hardware, die saugt &#8212; heute: Broadcom 4312</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/03/18/hardware-that-sucks-broadcom-4312-14e4-4315/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 09:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil EeePC und Akoya derzeit als Testumgebung benutzt werden und ein ständiges Hin- und Her-Imagen mit Test- und Produktivsystemen nervig und zeitaufwendig ist, habe ich bei einem Billigangebot in Form eines HP2133 zugeschlagen. Das Gerät ist gut verarbeitet, hat eine 1,8-Zoll-Festplatte und erreicht unter Linux auch passable Akkulaufzeiten. Und vor allem ist es so exotisch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil EeePC und Akoya derzeit als Testumgebung benutzt werden und ein ständiges Hin- und Her-Imagen mit Test- und Produktivsystemen nervig und zeitaufwendig ist, habe ich bei einem Billigangebot in Form eines <a href="http://h41131.www4.hp.com/de/de/pr/neues-vom-hp-2133-mini-note-pc.html" target="_blank"><b>HP2133</b></a> zugeschlagen. Das Gerät ist gut verarbeitet, hat eine 1,8-Zoll-Festplatte und erreicht unter Linux auch passable Akkulaufzeiten. Und vor allem ist es so exotisch, dass kaum Gefahr besteht, dass es als Testumgebung mißbraucht wird.</p>
<p>Installiert habe ich Ubuntu 9.04 (Jaunty) Alpha 6, <a href="http://blog.rootserverexperiment.de/2007/09/17/der-buro-bootserver-pxelinux-im-praxiseinsatz/">natürlich per Netinstall</a>, schließlich wird der Broadcom Tigon bereits von der Installations-Initrd unterstützt. Handarbeit war bei der xorg.conf notwendig, da auch mit dem Openchrome-Treiber X dachte, das Panel habe 1366&#215;768 Pixel Auflösung. Die xorg.conf <strike>reiche ich nach</strike> kann <a href="http://eeepc.mattiasschlenker.de/HP_2133/xorg.conf" target="_blank">hier heruntergeladen werden</a>. Auch Sound funktioniert einwandfrei, die Webcam <strike>habe ich noch nicht getestet</strike> ebenso.</p>
<p>Ärgerlich ist die WLAN-Karte Broadcom BCM4312</p>
<blockquote><p>
PCIID: 14e4:4315</p></blockquote>
<p>die weder vom bc43-Treiber des Kernels erkannt wird, noch von dem von Ubuntu mitinstallierten wl.ko, noch von einem selbstgebauten <a target="_blank"  href="http://www.broadcom.com/support/802.11/linux_sta.php">wl.ko von Broadcoms Webseite</a>. Auch mit Ndiswrapper kein Erfolg. Einmal konnte ich einige Sekunden lang pingen &#8212; nachdem ich direkt von Windows nach Linux mit wl.ko gebootet habe. Auf einem cleanen System (Akku raus und Stützkondensatoren leeren vor dem Anschalten) ging gar nix.</p>
<p>Ich bin am Überlegen, ob ich die 30 Euro in eine gescheite Mini-PCI(e)-WLAN-Karte investieren will, schrecke aber ein wenig davor zurück, das ganze HP2133 zu zerlegen, um an die unter dem Motherboard verbaute Karte heranzukommen. Sinnvoll wäre es vielleicht schon angesichts der auch unter XP schlechten Empfangsleistung.</p>
<p>Vielleicht hat jemand eine Idee, eine Version des STA-Treibers, die mit bestimmten Kernelversionen harmoniert (notfalls Vanilla 2.6.27 oder 2.6.29-RC) oder einen Treiber, der sich mit Ndiswrapper ohne Probleme verwenden lässt? Ansonsten werde ich wohl noch ein paar Tage auf WLAN verzichten (nicht wild, weil das Gerät eh im Außeneinsatz verwendet wird) und mich dann ans Zerlegen machen.</p>
<p><b>Update, 19. März:</b> Gleiches Problem mit 2.6.27.20 und Broadcoms Binärtreiber (ja, die als Source veröffentliche Layer ist ziemlich dünn) 5.10.79.10: Beim Insmod bekomme ich in der Ausgabe von &#8220;dmesg&#8221; einen &#8220;Error 13&#8243;. To be continued, zunächst stehen andere Baustellen auf dem Programm.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Netbooks sind von Psion</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/12/29/netbooks-sind-von-psion/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 20:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[EeePC]]></category>
		<category><![CDATA[Legal, illegal, Ganz egal?]]></category>
		<category><![CDATA[Links und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[MSI Wind]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein Hersteller von kompakten Organizern. Psios Serie 5 und später der einfachere Revo waren bekannt für ihre kompromisslose mobile Nutzbarkeit, die lange Akkulaufzeit, eine einfache Bedienung und die geniale Klappmechanik, mit der Psions Mini-Computer ohne nach hinten zu kippeln immer sicher standen. Die Größe der Psions lag deutlich unter der von Subnotebooks, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal ein Hersteller von kompakten Organizern. Psios Serie 5 und später der einfachere Revo waren bekannt für ihre kompromisslose mobile Nutzbarkeit, die lange Akkulaufzeit, eine einfache Bedienung und die geniale Klappmechanik, mit der Psions Mini-Computer ohne nach hinten zu kippeln immer sicher standen. Die Größe der Psions lag deutlich unter der von Subnotebooks, aber über der klassischer PDAs. Epochal war das Betriebssystem: EPOC lieferte die Basis für die bevorzugt bei Sony Ericsson und Nokia eingesetzten Handy-Systeme Symbian Series 60 und Series 90. Im Jahr 2000 als Psion noch Marktanteile im Endkundenmarkt vorweisen konnte, brachte Psion einen großen Organizer im Fast-A5-Format mit 640&#215;480 Pixeln und einem auf Farbe angepassten EPOC. Erweitern lies sich das je nach Ausstattung als &#8220;Psion 7&#8243; oder &#8220;netbook&#8221; angebotene Gerät mit einer CF-Karte links und einer PCMCIA-Karte rechts. Geadcht war das Netbook für browserbasierte Anwendungen, Java-Anwendungen und einfache Textverarbeitung und Tabellenkalkulation. Gerade der Fokus auf Java-Applets war eine <a href="http://www.psionwelt.de/besprech/netbook.htm" target="_blank">mobile Interpretation</a> von <a href="http://www.channelpartner.de/sonstiges/601271/" target="_blank">Oracles Internet-PC</a>.</p>
<p><span id="more-239"></span></p>
<p>Fast schon ironisch mutet die Frage an, ob Psion mit dem Netbook zu spät oder zu früh kam. Sicher zu spät für den bereits mit Ende der New Economy abflauenden Java-Client-Hype, zu früh für das erst 2005 beginnende Web 2.0, AJAX und Rich Internet Applications. Psion stellte das Netbook noch eine Weile lang als <a href="http://www.rothberger.net/pages/reviews/psion_netbook_pro.shtml" target="_blank">Netbook Pro mit Windows CE</a> her und widmete sich dann ganz der Herstellung von Mobilgeräten zur Inventurerfassung. Die Lücke schlossen PDAs mit Linux oder Windows CE und Geräte mit Tastatur wurden einige Jahre lang Mangelware. Wer noch von den guten alten Zeiten träumen möchte, wird <a href="http://www.pulster.de/psion_7_=_netbook.htm" target="_blank">wie so oft bei Pulster fündig</a>&#8230;</p>
<p>Für mich begann die Psion-Ära im Sommer 2000 mit <a href="http://devcorner.old.mattiasschlenker.de/cms.8.html" target="_blank">(m)einem Revo</a> und endete Ende 2005 mit kaputten Akkus und der Anschaffung eines damals unheimlich hippen <a href="http://www.nokia.de/A4419174" target="_blank">Nokia 770</a>, welches mit Maemo unter Linux lief und dank schnell <a href="http://www.nokia.de/A4420436" target="_blank">zugekaufter Bluetooth-Tastatur</a> bald den Psion ersetzen konnte. Ironischerweise wurde Nokias Linux-Umgebung <a href="http://www.maemo.org/" target="_blank">Maemo</a> zunächst zeitweise auf Psions Netbook getestet. Kein anderes Gerät ähnelte derart der Zielplattform mit ARM-Prozessor und Touchscreen&#8230;</p>
<p>Weil ich um Psion wußte, benutzte ich anfänglich den Term <a href="http://blog.mattiasschlenker.de/?s=billig-subnotebook" target="_blank">&#8220;Billig-Subnotebook&#8221;</a> oder <a href="http://blog.mattiasschlenker.de/?s=billigst-subnotebook" target="_blank">&#8220;Billigst-Subnotebook&#8221;</a> und wechselte erst zu <a href="http://blog.rootserverexperiment.de/?s=netbook" target="_blank">&#8220;Netbook&#8221;</a> als diese Bezeichnung generisch war. Nun <a href="http://www.golem.de/0812/64318.html" target="_blank">mahnt Psion</a> <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/12/27/netbook-als-marke-geschutzt/" target="_blank">diejenigen ab</a>, die den Term Netbook für die mit sieben bis zehn Zoll großen Billigst-Klapprechner verwenden. Die Abmahnung kommt reichlich spät, Netbook ist seit Februar zurm Gattungsbegriff geworden und Psion gibt all jenen, die &#8220;Netbooks&#8221; kommerziell verwerten &#8212; also entweder Billigst-Klapprechner verkaufen oder Google Adsense schalten &#8212; drei Monate Zeit, sich einen neuen Term zu überlegen. Das klingt nicht nach Abmahnung zur Abzocke, sondern nach wohlbedachter Markenpflege und möglicherweise einem Comeback: Plant Psion das Netbook wiederzubeleben? Werden wir bald einen Mini-Laptop mit Psions genialem Klappmechanismus und Atom-Prozessor erleben? Oder einen ARM-basierten Langläufer, der mit Maemo oder einem Derivat daherkommt?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das perfekte Netbook-Setup: 2. /home reisetauglich verschlüsselt</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/11/05/das-perfekte-netbook-setup-heimatverzeichnis-home-reisetauglich-verschluesselt/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 11:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das perfekte Netbook-Setup]]></category>
		<category><![CDATA[EeePC]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[MSI Wind]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>

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		<description><![CDATA[In den nächsten Tagen steht eine Reise an. Mit dabei sein wird der alte, robuste EeePC 701 mit Xubuntu 8.10 und einer SD-Karte für mein Heimatverzeichnis. In einigen Ländern muss man die Notebooks hochfahren und sich anmelden. Ab und an klickt der Immigration Officer dann durch das Dateisystem und schaut ob verdächtige Dateien vorliegen. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den nächsten Tagen steht eine Reise an. Mit dabei sein wird der alte, robuste EeePC 701 mit Xubuntu 8.10 und einer SD-Karte für mein Heimatverzeichnis. In einigen Ländern muss man die Notebooks hochfahren und sich anmelden. Ab und an klickt der <i>Immigration Officer</i> dann durch das Dateisystem und schaut ob verdächtige Dateien vorliegen. Ich stelle hier ein Setup vor, bei dem das Heimatverzeichnis <i>eines</i> Nutzers verschlüsselt auf einer eigenen Partition liegt und beim Login dieses Nutzers eingebunden wird. Andere &#8212; evtl. per Auto-Login angemeldete &#8212; User hängen die verschlüsselte Partition nicht ein. Das beugt Problemen bei Verlusten des Netbooks vor und mit ein wenig Geschick lässt sich bei einer oberflächlichen Kontrolle die Existenz des verschlüsselten Heimatverzeichnisses verbergen.</p>
<p>Bei einer näheren Kontrolle wird jedoch die verschlüsselte Partition gefunden werden. Die Verschlüsselung selbst ist zwar so stark wie Ihr Login-Passwort, in der Praxis entscheidet über die Knackbarkeit der Verschlüsselung aber die Tiefe der &#8220;Kryptanalyse&#8221; des bereisten Staates: Wer Länder bereist, die <a href="http://www.schneier.com/blog/archives/2008/10/rubber_hose_cry.html" target="_blank">Gartenschlauch-Kryptanalyse</a> betreiben, sollte ein aufwendigeres Verschlüsselungsmodell mit geschachtelten Containern (<a href="http://www.truecrypt.org/" target="_blank">TrueCrypt</a>) verwenden, welches allerdings umständlicher zu nutzen ist.</p>
<p><span id="more-216"></span></p>
<h2>Software-Installation und Vorbereitung der Partition</h2>
<p>Zunächst muss etwas Software nachinstalliert werden:</p>
<pre>sudo apt-get install cryptsetup libpam-mount</pre>
<p>Rebooten Sie anschließend, um sicherzustellen, dass alle Bibliotheken richtig geladen werden.</p>
<p>Nun geht es um die Identifikation der Partition. Prüfen Sie mit <tt>fdisk -ul</tt> die Partitionierung des Ziellaufwerkes und stellen Sie sicher, dass es nicht gemoutet ist. Mein Ziellaufwerk war die im Kartenslot steckende SD-Karte, deren erste Partition ich mit <tt>fdisk</tt> mit einer normalen Linux-Partition versah. Hier die Partitionierung:</p>
<pre>Platte /dev/sdb: 4029 MByte, 4029677568 Byte
233 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 536 Zylinder, zusammen 7870464 Sektoren
Einheiten = Sektoren von 1 × 512 = 512 Bytes
Disk identifier: 0x00000000

   Gerät  boot.     Anfang        Ende     Blöcke   Id  System
/dev/sdb1              63     7867943     3933940+  83  Linux</pre>
<h2>Verschlüsseln der Zielpartition</h2>
<p>Zunächst sollten die ersten Megabyte der Zielpartition mit Zufallszahlen überschrieben werden. In diesem Bereich sitzen später die LUKS-Schlüssel, die sich nicht von den umgebenden Daten abheben sollten:</p>
<pre>sudo dd if=/dev/urandom of=/dev/sdb1 bs=1M count=2</pre>
<p>Im nächsten Schritt wird die Verschlüsselung der Partition vorbereitet. Sie erhält noch kein Dateisystem. Geben Sie das Passwort an, welches später als Login-Passwort verwendet werden wird:</p>
<pre>sudo cryptsetup luksFormat -c aes-cbc-essiv:sha256 -s 256 -y /dev/sdb1</pre>
<p>Mit dem Subkommando <tt>luksOpen</tt> wird die verschlüsselte Partition als Gerätedatei verfügbar gemacht. Ich verwendete <tt>/dev/mapper/mattias</tt>, weil die verschlüsselte Partition mein Heimatverzeichnis aufnehmen soll.</p>
<pre>sudo cryptsetup luksOpen /dev/sdb1 mattias</pre>
<p>Eine verschlüsselte Partition sollte möglichst kein Muster erkennen lassen und keine Reste der früher enthaltenen unverschlüsselten Daten aufweisen. Recht pragmatisch ist es daher, Nullen als Eingabe zu nutzen, die verschlüsselt ein scheinbar zufälliges Muster ergeben. Wenn nicht große Teile des Ziellaufwerkes mit Daten belegt werden, erleichtert die Kenntnis der Plaintext-Daten (hier der Ansammlung von Nullen) das Knacken des Schlüssels. Um auf Nummer sicher zu gehen können Sie statt <tt>/dev/zero</tt> daher <tt>/dev/urandom</tt> als Eingabedatenstrom verwenden  &#8212; allerdings dauert dann das &#8220;randomisieren&#8221; deutlich länger:</p>
<pre>sudo dd if=/dev/zero of=/dev/mapper/mattias bs=8192</pre>
<p>Nun endlich kann die verschlüsselte Partition mit einem Dateisystem versehen und gemountet werden:</p>
<pre>sudo mkdir /tmp/home_mattias
sudo mkfs.ext3 /dev/mapper/mattias
sudo mount /dev/mapper/mattias /tmp/home_mattias</pre>
<h2>Kopieren der Daten</h2>
<p>Damit sichergestellt ist, dass keine meiner Dateien geöffnet sind, habe ich zunächst ein Root-Passwort vergeben, rebootet und mich dann auf einer Konsole ([Strg]+[Alt]+[F2]) <b>als Root</b> angemeldet:</p>
<pre>sudo passwd</pre>
<p>Das Kopieren der Dateien erledigt nun <tt>rsync</tt>, fancy zum Zuschauen, &#8220;trailing slashes&#8221; nicht vergessen:</p>
<pre>rsync -avHP /home/mattias/ /tmp/home_mattias/</pre>
<p>Nun können die Überreste des unverschlüsselten Heimatverzeichnisses auf der Systempartition gelöscht werden. Nach dem Aushängen des Dateisystems muss übrigens die verschlüsselte Gerätedatei abgemeldet werden &#8212; sonst droht Datenverlust:</p>
<pre>umount /tmp/home_mattias/
cryptsetup luksClose mattias
rm -rf /home/mattias
mkdir /home/mattias
chown -R mattias:mattias /home/mattias</pre>
<p>Sollte die Gefahr bestehen, dass sensible Daten zurückgeblieben sind, nullen Sie einfach die freien Festplattenbereiche:</p>
<pre>dd if=/dev/zero of=/home/nix.nul bs=8192
sync
rm /home/nix.nul</pre>
<h2>Konfiguration von pam_mount</h2>
<p>Zuerst müssen die &#8220;Pluggable Authentication Modules&#8221;  konfiguriert werden. Um &#8220;pam_mount&#8221; zu aktivieren genügt es, an die Datei <tt>/etc/pam.d/common-session</tt> die folgende Zeile anzuhängen:</p>
<pre>@include common-pammount</pre>
<p>Im nächsten Schritt wird die Datei <tt>/etc/security/pam_mount.conf.xml</tt> angepasst, damit beim Login die Partition mit dem verschlüsselten Heimatverzeichnis gemountet wird. Mit nur einem Volume sah der Dateianfang bei mir so aus &#8212; relevant ist vor allem die mit <tt>&lt;volume ...</tt> beginnende Zeile:</p>
<pre>&lt;?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?&gt;
&lt;!DOCTYPE pam_mount SYSTEM "pam_mount.conf.xml.dtd"&gt;
&lt;!--
	See pam_mount.conf(5) for a description.
--&gt;
&lt;pam_mount&gt;
&lt;!-- Volume definitions --&gt;
&lt;volume user="mattias" fstype="crypt" path="/dev/sdb1" mountpoint="/home/mattias" options="fsck" /&gt;
&lt;!-- pam_mount parameters: General tunables --&gt;</pre>
<p><b>That&#8217;s it!</b> Nun noch einmal rebooten und per Passwort mit dem neuen verschlüsselten Heimatverzeichnis einloggen.</p>
<h2>Feintuning zum Schluss</h2>
<p>Der verschlüsselte User ist wertlos, wenn es sich um den einzigen Nutzer handelt. Ich habe daher einen zusätzlichen Nutzer <tt>ms</tt> mit einfachem Passwort angelegt. Diesem User habe ich Zugangsdaten zu oft von mir benutzten WLANs und einen Satz sinnvolle Bookmarks verpasst. Da dieser Nutzer auch dazu dienen soll, Gäste surfen zu lassen, ohne dass die SDD des EeePC vollläuft, habe ich mich für einen kleinen Trick mit dem temporären Dateisystem entschieden. Zunächst wird <tt>/tmp</tt> auf ein <tt>tmpfs</tt> gelegt, was ein Eintrag in der <tt>/etc/fstab</tt> bewerkstelligt:</p>
<pre>tmpfs   /tmp            tmpfs   defaults        0       0</pre>
<p>Nun sorgt ein kleines Script <tt>/etc/init.d/sync-dummy.sh</tt> dafür, dass der Inhalt des von <tt>/home/ms</tt> nach <tt>/home/ms.bak</tt> verschobenen Heimatverzeichnisses des Dummy-Users beim Systemstart nach <tt>/tmp</tt> kopiert wird:</p>
<pre>#!/bin/bash
case $1 in
        start )
                rsync -avHP /home/ms.bak/ /tmp/home_ms/
        ;;
esac</pre>
<p>Das Script muss jetzt noch ausführbar gemacht und im Runlevel 2 verlinkt werden:</p>
<pre>chmod a+x /etc/init.d/sync-dummy.sh
cd /etc/rc2.d
ln -s ../init.d/sync-dummy.sh S95sync-dummy</pre>
<p>Damit beim Login auch wirklich das auf <tt>tmpfs</tt> liegende Heimatverzeichnis verwendet wird, müssen die Pfade in der <tt>/etc/passwd</tt> noch angepasst werden. Da sich möglicherweise in einigen Konfigurationsdateien harte Referenzen auf <tt>/home</tt> befinden, ist es ratsam, das alte Heimatverzeichnis durch einen Softlink zu ersetzen:</p>
<pre>cd /home/
ln -sf /tmp/home_ms ms</pre>
<h2>Weiter gedacht</h2>
<p>Mit Sicherheit ist die vorgestellte Methode nicht die simpelste. Wenn es schnell gehen soll, dürfte die simple Auswahl eines verschlüsselten Heimatverzeichnisses bei der Installation am ehesten befriedigende Resultate bringen. Vorteil der hier vorgestellten Methode ist jedoch, dass die SD-Karte mit dem Heimatverzeichnis nicht im Netbook verbleiben muss, das Gerätchen funktioniert dennoch unverdächtig. Sollte dann beispielsweise der Zoll den EeePC konfiszieren, werden die Forensiker schnell feststellen, dass die &#8212; hoffentlich gut versteckte &#8212; SD-Karte fehlt. Und was nicht da ist, kann keiner Kryptanalyse unterzogen werden.</p>
<p>In vielen Fällen ist es mit dem Heimatverzeichnis nicht getan. Wer eine Swap-Partition verwendet, sollte diese auch verschlüsseln oder auf Swap-Dateien auf einem verschlüsselten Datenträger umstellen. Zudem schreiben einige Programme temporäre Daten nach <tt>/var/tmp</tt>, in diesem Fall sollten Sie auch dieses Verzeichnis auf ein <tt>tmpfs</tt> legen.</p>
<p>Zu bedenken ist zudem, dass die Wiederherstellung eines defekten Datenträgers schwieriger wird. Ist der LUKS-Header beschädigt, kann das Recovery gänzlich verunmöglicht werden.</p>
<p>Paranoiker dürfte das hier vorgestellte Verfahren nicht befriedigen, weil ich die Existenz einer verschlüsselten SD-Karte gar nicht zu verbergen versuche. Wer ganz sicher gehen möchte, belässt daher das sperrige Xandros auf dem EeePC, bootet sein mit TrueCrypt versehenes Ubuntu komplett von SD-Karte und verwendet einen inneren Container in einem äußeren verschlüsselten Container. Im Falle von Folter gibt er das Passwort des äußeren Containers preis, in dem unverdächtige Dateien und ein paar Dummy-SSH-Schlüssel liegen. Die wirklich privaten Dateien liegen im inneren Container.</p>
<p>Teilen sich mehrere Nutzer (die einander vertrauen) ein Netbook, kann es sinnvoll sein, einen gemeinsamen Container für das gesamte <tt>/home</tt> zu verwenden.  Statt <tt>user</tt> kommt dann <tt>group</tt> in der  <tt>/etc/security/pam_mount.conf.xml</tt> zum Einsatz und ein zweiter der acht Passwort-Slots wird für das Passwort des zweiten Nutzers belegt.</p>
<h2>Links</h2>
<ul>
<li><a href="https://blueimp.net/linux/howto/encryption.html">Tutorial &#8220;Encryption&#8221; auf Blueimp.net &#8212; eine große Inspiration für mein Tutorial</a></li>
<li><a href="http://home.ircnet.de/cru/luks/">Tutorial &#8220;Verschlüsselter Speicherstick&#8221;</a></li>
<li><a href="http://uckanleitungen.de/truecrypt-linux/">Tutorial &#8220;TrueCrypt: Hidden volumes unter Linux&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.schneier.com/essay-217.html">&#8220;Crossing Borders with Laptops and PDAs&#8221; &#8212; von Bruce Scheier</a></li>
<li><a href="http://manpages.ubuntu.com/manpages/intrepid/man5/pam_mount.conf.html">Manualpage pam_mount.conf</a></li>
<li><a href="http://manpages.ubuntu.com/manpages/feisty/man8/pam_mount.html">Manualpage pam_mount</a></li>
</ul>
<h2>Das perfekte Netbook-Setup</h2>
<ol>
<li><a href="http://blog.rootserverexperiment.de/2008/11/02/das-perfekte-netbook-setup-installation-ubuntu-xubuntu-810/">Installation von Ubuntu/Xubuntu 8.10</a></li>
<li><b>/home reisetauglich verschlüsselt</b></li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>13</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das perfekte Netbook-Setup: 1. Installation von Ubuntu/Xubuntu 8.10</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/11/02/das-perfekte-netbook-setup-installation-ubuntu-xubuntu-810/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2008/11/02/das-perfekte-netbook-setup-installation-ubuntu-xubuntu-810/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 17:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das perfekte Netbook-Setup]]></category>
		<category><![CDATA[EeePC]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[MSI Wind]]></category>
		<category><![CDATA[Netbook]]></category>

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		<description><![CDATA[In dieser Anleitung erkläre ich die Installation von Ubuntu oder Xubuntu 8.10 (Test bei Golem) auf Asus EeePC 701 und Medion Akoya E1210. In Anmerkungen werde ich auf EeePC 900, 900A, 901 und 1000H sowie MSI Wind eingehen, die sich in Nuancen unterscheiden. Als Installationsmedium verwende ich einen USB-Stick oder eine SD-Karte (die internen Kartenleser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Anleitung erkläre ich die Installation von <a href="http://www.ubuntu.com/">Ubuntu</a> oder <a href="http://www.xubuntu.org/">Xubuntu</a> 8.10 (<a href="http://www.golem.de/0810/63213.html">Test bei Golem</a>) auf Asus EeePC 701 und Medion Akoya E1210. In Anmerkungen werde ich auf EeePC 900, 900A, 901 und 1000H sowie MSI Wind eingehen, die sich in Nuancen unterscheiden. Als Installationsmedium verwende ich einen USB-Stick oder eine SD-Karte (die internen Kartenleser der Netbooks sind per USB angeschlossen). Als Zielmedium dient die interne Festplatte, die interne SSD oder eine SD-Karte mit 4GB oder mehr. Wer ein per USB anschließbares DVD-Laufwerk besitzt, kann dieses und eine Xubuntu-Alternate-Install-CD verwenden und die Vorbereitung des USB-Sticks überspringen.</p>
<p><span id="more-202"></span></p>
<h2>Vorbereitung des USB-Sticks</h2>
<p>Die Vorbereitung des USB-Sticks kann sowohl unter Linux als auch unter Windows stattfinden. Für die Installation von USB-Stick habe ich eine ZIP-Datei mit Bootdateien und dem ISO-Image vorbereitet, die bei der einfachen Vorbereitung des Sticks hilft. Laden Sie das Archiv <a href="http://eeepc.mattiasschlenker.de/xubuntu-8.10-alternate-20081031-i386.usb.zip">xubuntu-8.10-alternate-20081031-i386.usb.zip</a> (alternativ: <a href="http://eeepc.mattiasschlenker.de/ubuntu-8.10-alternate-20081031-i386.usb.zip">ubuntu-8.10-alternate-20081031-i386.usb.zip</a>)herunter und entpacken Sie dieses.</p>
<h4>Vorbereitung unter Windows</h4>
<ol>
<li>
<p>Für Windows habe ich eine Batchdatei beigepackt, die Sie mit Administratorrechten ausführen müssen, da sie den Master-Boot-Record des Sticks und die Partitionstabelle verändert. Während unter Windows XP Home meist ein Doppelklick genügt, um die Datei zu starten, ist es unter Windows Vista am besten, im Startmenü unter Zubehör die Eingabeaufforderung zu suchen und diese mit dem Kontextmenüeintrag &#8220;Als Administrator starten&#8221; auszuführen. Wechseln Sie dann mit <tt>cd xubuntu...</tt> in den Ordner, der die <tt>makeboot.bat</tt> enthält und starten Sie diese.</p>
</li>
<li>
<p><tt>makeboot.bat</tt> fragt nun nach dem Laufwerksbuchstaben des Sticks. Geben Sie diesen ohne Doppelpunkt ein und drücken Sie die Eingabetaste. Jetzt wird der Syslinux-Bootloader geschrieben.</p>
</li>
<li>
<p>
Kopieren Sie nun <i>den Inhalt</i> des Ordners <tt>stick/</tt> ins Wurzelverzeichnis des USB-Sticks. </p>
</li>
</ol>
<h4>Vorbereitung unter Linux</h4>
<ol>
<li>
<p>Unmounten Sie den Stick, falls er gerade gemountet ist. Im Zweifel zeigt der Befehl <tt>mount</tt> eingehängte Geräte an.</p>
</li>
<li>
<p>Lassen Sie sich mit <tt>sudo fdisk -ul</tt> anzeigen, welche Gerätedatei der Stick hat und ob er als aktiv/bootfähig markiert ist (Sternchen im Screenshot). Zudem muss das Dateisystem FAT16 oder FAT32 sein. Sollte der Stick nicht aktiv/bootfähig sein oder das falsche Dateisystem verwenden, nutzen Sie das Partitionierungstool Ihrer Wahl, um dies zu ändern. </p>
</li>
<li>
<p>Entpacken Sie das beiliegende Syslinux-Archiv und schreiben Sie den Bootsektor (hier ist der Stick /dev/sdx):</p>
<p><tt>tar xvjf syslinux-3.55.tar.bz2<br />sudo su<br />cat syslinux-3.55/mbr/mbr.bin &gt; /dev/sdx</p>
<p></tt></li>
<li>
<p>Es folgt das Schreiben des Syslinux-Loaders, hier ist wieder die Gerätedatei der Bootpartition (meiste die erste und einzige Partition auf dem Stick anzugeben):</p>
<p><tt>sudo su<br />./syslinux-3.55/unix/syslinux /dev/sdx1</tt></p>
</li>
<li>
<p>Auch unter Linux dürfen Sie das Kopieren des Inhaltes des Ordners <tt>stick/</tt> ins Wurzelvereichnis nicht vergessen. Verwenden Sie <tt>rsync</tt> oder Ihren Dateimanager.</p>
</li>
</ol>
<div align="center"><a target="_blank" href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.rootserverexperiment.de/20081102_02_boot.png"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.rootserverexperiment.de/20081102_02_boot_sml.png" /></a></div>
<h2>Start der Installation</h2>
<p>Falls Sie noch nie versucht haben, das Netbook von USB zu starten: Fahren Sie es ganz herunter, trennen Sie es von der Stromversorgung und entfernen Sie den Akku. Das beugt einigen BIOS-Problemen vor. Nach Einsetzen des Akkus, Anstecken der Stromversorgung und Anstöpseln des USB-Sticks schalten Sie das Netbook ein. Sobald der erste BIOS-Bildschirm zu sehen ist, müssen Sie reagieren und die Auswahltaste fürs Bootmenü drücken: <b>[ESC]</b> bei den meisten EeePCs und <b>[F11]</b> beim Akoya Mini und vielen weiteren &#8212; andere Subnotebooks nutzen unter Umständen <b>[F2]</b>, <b>[F3]</b>, <b>[F8]</b>, <b>[F9]</b>, <b>[F10]</b> oder <b>[Fn] + [F1]</b>. Es sollte nun eine Boot-Auswahl sichtbar sein, in welcher der USB-Stick mit den Pfeiltasten angewählt werden kann.</p>
<p>Nach Auswahl des Sticks erscheint das Xubuntu-Bootmenü. In der Regel ist eine der beiden ersten Bootoptionen am besten geeignet. Die Option &#8220;Install Xubuntu on EeePC or MSI Wind&#8221; setzt den Kernelparameter <tt>clocksource=hpet</tt>, der bei vielen Netbooks mit aktuellen Intel-Chipsätzen (Stand November 2008) den Start erheblich beschleunigt.</p>
<p>Sollte die Installation mit Darstellungsfehlern starten, resetten Sie den Rechner und ändern Sie im Ubuntu-Bootmenü mit der Tab-Taste die Bootzeile ab. Hängen Sie entweder <tt>vga=785</tt> (Display mit 480px Höhe) oder <tt>vga=788</tt> (Display mit 600px oder mehr Höhe) an. Das &#8220;Gleichzeichen&#8221; sollte auf dem Apostroph (links neben Backspace) liegen.</p>
<h2>Partitionierung</h2>
<p>Es steht nun die Partitionierung an. Grundsätzlich ist diese von der späteren Nutzung abhängig, so dass die folgenden Vorschläge nicht als allgemeinverbindlich betrachtet werden können.</p>
<h4>Netbook mit SSD oder Installation auf SD-Karte</h4>
<p>Bei <b>Netbooks mit einer SSD</b> sollten Sie die kleinen BIOS- und FAT-Partitionen belassen. Löschen Sie die anderen Partitionen und legen Sie in diesem Bereich eine große EXT3-Partition mit dem Mountpoint <tt>/ (Root-Filesystem)</tt> an. Einzige zusätzliche Mount-Option ist <tt>noatime</tt>,  zudem habe ich die Zahl der reservierten Blöcke deutlich reduziert (1% oder 2%). Später kann man kleinere Tuning-Maßnahmen gegen Flash-Wear (etwas esoterisch vornehmen). Auf eine Swap-Partition sollten Sie verzichten &#8212; nicht wegen des Verschleisses, sondern aufgrund des Platzbedarfs. Benötigt man einmal Swap, kann man eine Swap-Datei verwenden und diese später wieder löschen.</p>
<div align="center"><a target="_blank" href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.rootserverexperiment.de/20081102_01_partition.jpg"><img src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.rootserverexperiment.de/20081102_01_partition_sml.jpg" /></a></div>
<p>Bei <b>Netbooks mit mehreren SSDs</b> ist es oft sinnvoll, auf der ersten SSD das Betriebssystem einzurichten und die zweite SSD komplett leer zu machen. Sollte die erste interne SSD 8GB haben und die zweite 4GB, liegt es nahe, die Betriebssysteminstallation auf der SSD mit 4GB vorzunehmen. Dies könnte allerdings zur Folge haben, dass man zunächst mit dem Bootauswahlmenü starten und ggf. später GRUB neu in den Bootsektor der ersten SSD schreiben muss. Bitte in den Kommentaren vermerken, wenn dieser Effekt auftritt.</p>
<p>Auf die reisetaugliche Nutzung einer noch freien SSD als verschlüsselte Home-Partition gehe ich später ein. Bei der Installation kann die zweite SSD zunächst leer bleiben.</p>
<h4>Netbook mit Festplatte</h4>
<p>Bei Netbooks mit Festplatte könnte sogar ein vorhandenes Windows auf Platte bleiben. Ich habe alle Partitionen gelöscht, eine 20GB große Partition für <tt>/ (Root-Filesystem)</tt> (EXT3) und eine 4GB große Swap-Partition (doppelter Arbeitsspeicher angelegt). Den Rest der Platte (die 80GB-Platte des Akoya ist mittlerweile einer 160GB-Platte gewichen) lies ich zunächst frei. Ich werde ihn später für eine verschlüsselte Home-Partition und eine Datenpartition (Videos und MP3s für unterwegs) einteilen. </p>
<h2>Installation</h2>
<p><i>Keine besonderen Vorkommnisse: Die Installation läuft zumindest bei den Netbooks mit Intel-Grafik und Chipsatz sauber durch, wenigstens die Ethernetkarte wird von Ubuntu 8.10 erkannt und die Bildschirmauflösung wird richtig gesetzt.</i></p>
<h2>Nachinstallation von Software</h2>
<p>So schön Xubuntu mit XFCE ist, es fehlen doch einige Sachen. Nachinstalliert habe ich deshalb zunächst:</p>
<ul>
<li>vlc</li>
<li>openoffice.org</li>
<li>msttcorefonts</li>
<li>flashplugin-nonfree</li>
<li>rhythmbox</li>
<li>cheese</li>
<li>build-essential</li>
</ul>
<p>Am einfachsten geht das in einem Terminalfenster mit:</p>
<p><tt>sudo apt-get update &amp;&amp; sudo apt-get upgrade &amp;&amp;  sudo apt-get install \<br />vlc openoffice.org msttcorefonts flashplugin-nonfree rhythmbox cheese build-essential</tt></p>
<h2>Feinheiten nach der Installation</h2>
<ol>
<li>
<p>Bei EeePC 701 und EeePC 900 wird die Soundkarte nicht richtig initialisiert. Hierfür mit <tt>gedit</tt> oder <tt>mousepad</tt> die Alsa-Treiber-Konfiguration öffnen</p>
<p><tt>sudo mousepad /etc/modprobe.d/alsa-base</tt></p>
<p>und einfügen:</p>
<p><tt>options snd-hda-intel model=3stack-dig</tt> <i>(EeePC 701) bzw. </i><br /><tt>options snd-hda-intel model=auto</tt> <i>(EeePC 900)</i></p>
</li>
<li>
<p>Zumindest beim EeePC 701 (wahrscheinlich auch beim 900 und einigen anderen) wird der Soundtreiber nicht richtig geladen und beim Herunterfahren nicht richtig entladen. Ich habe mir mit einem <a href="http://eeepc.mattiasschlenker.de/unload-sound.sh">kleinen Script</a> geholfen, das den Treiber entlädt. Editieren wieder mit Mousepad:</p>
<p><tt>sudo mousepad /etc/init.d/unload-sound.sh</tt></p>
<p>Das Script:</p>
<pre>#!/bin/bash
case $1 in
        stop )
                echo 'Unloading sound drivers...'
                /sbin/rmmod snd-hda-intel
        ;;
        * )
                echo 'This script is just for unloading sound drivers!'
                echo 'Run with the parameter "stop"!'
        ;;
esac</pre>
<p>Das Script muss beim Shutdown aktiviert werden:</p>
<p><tt>sudo su<br />chmod a+x /etc/init.d/unload-sound.sh<br />cd /etc/rc0.d<br />ln -s ../init.d/unload-sound.sh S35unload-sound<br />cd ../rc6.d<br />ln -s ../init.d/unload-sound.sh S35unload-sound</tt></p>
</li>
<li>Wenn das Netbook extrem langsam bootet, muss die &#8220;clocksource&#8221; angepasst werden. Dazu die Datei <tt>/boot/grub/menu.lst</tt> öffnen (mit <tt>mousepad</tt> oder <tt>gedit</tt> wie oben) und dort die an die Zeile mit <tt># defoptions...</tt> anfügen:</p>
<p><tt>clocksource=hpet</tt></p>
<p>Das Ergebnis sah bei mir so aus:</p>
<p><tt># defoptions=quiet splash clocksource=hpet</tt></p>
<p>Nach Anpassung der <tt>defoptions</tt> bitte einmal <tt>sudo update-grub</tt> aufrufen.</p>
</li>
</ol>
<h2>WLAN-Treiber</h2>
<p>Während die verwendeten Ethernet-Chipsätze bei allen mir bekannten Netbooks vom bei Ubuntu 8.10 mitgelieferten Kernel 2.6.27 tadellos unterstützt werden, sieht die Lage bei WLAN-Chipsätzen nicht ganz so rosig aus. Grund sind teils wieder aus dem Distributionskernel entfernte Treiber. Hier die beiden am häufigsten anzutreffenden Chipsatzfamilien:</p>
<h4>Atheros AR5005/6/7 und AR242x</h4>
<p>In EeePC 701 und 900 ist der  Atheros AR5005/6/7 verbaut, während der 900A mit dem AR242x kommt. Theoretisch wird Atheros AR5005/6/7 vom im Kernel enthaltenen Modul <tt>ath5k</tt> unterstützt, dieses wurde jedoch im Zuge der Finalisierung von Ubuntu 8.10 deaktiviert. AR242x erfordert das von Madwifi bereitgestellte Modul <tt>ath_pci</tt>. Für die Installation der <a href="http://eeepc.mattiasschlenker.de/madwifi_0.9.4+r3772.20080716.orig.tar.gz">Debian-Sid-Version</a> des Madwifi-Treibers</a> habe ich ein kleines Shellscript erzeugt, das den Treiber installiert:</p>
<p><tt>sudo su <br />wget -O - http://eeepc.mattiasschlenker.de/inst-ath.sh | bash</tt></p>
<p>Bitte teilen Sie mir mit, ob diese Version von <tt>ath_pci</tt> auch auf dem EeePC 900A funktioniert!</p>
<h4>Ralink RT2860</h4>
<p>Im Medion Akoya Min E1210 sowie EeePC 901, 1000H und wahrscheinlich weiteren Geräten von Asus befindet sich der Ralink RT2860STA. Für diesen Chipsatz bietet Ralink einen <a href="http://www.ralinktech.com/ralink/Home/Support/Linux.html" target="_blank">Treiber an</a>, der Open Source ist, aber der Kernelversion oft ein paar Wochen hinterherhinkt. Da zudem eine Konfiguration angepasst werden muss, habe ich auch für diesen Treiber ein Shellscript zu Installation erstellt:</p>
<p><tt>sudo su <br />wget -O - http://eeepc.mattiasschlenker.de/inst-ralink.sh | bash</tt></p>
<p>Da Linus Torvalds selbst ein Netbook mit besagtem Chipsatz benutzt, stehen die Chancen gut, dass der Ralink-Treiber bereits mit 2.6.28 oder 2.6.29 den Weg in den offiziellen Kernel findet.</p>
<h2>Und wie geht es weiter?</h2>
<p>Wegen einer anstehenden Reise bin ich in Zugzwang, wenigstens den zweiten Teil zum Einrichten eines verschlüsselten Heimatverzeichnisses noch in der ersten Novemberwoche zu schreiben. <i>Done!</i></p>
<h2>Das perfekte Netbook-Setup</h2>
<ol>
<li><b>Installation von Ubuntu/Xubuntu 8.10</b></li>
<li><a href="http://blog.rootserverexperiment.de/2008/11/05/das-perfekte-netbook-setup-heimatverzeichnis-home-reisetauglich-verschluesselt/">/home reisetauglich verschlüsselt</a></li>
</ol>
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