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	<title>Das Rootserver-Experiment &#187; Provider</title>
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	<description>Erlebnisse eines Rootserver (Beinahe-) Neulings</description>
	<lastBuildDate>Wed, 31 Aug 2011 11:54:10 +0000</lastBuildDate>
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			<item>
		<title>Ubuntu 606-LTS auf Strato-Rootserver</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2006/07/26/ubuntu-606-lts-auf-strato-rootserver/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Jul 2006 13:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Provider]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur eine verschwindend geringe Zahl von Hostern bieten Rootserver mit Ubuntu 606-LTS (&#8220;Dapper Drake&#8221;) an. Mit etwas Geschick und einem Rettungssystem lässt sich das &#8220;menschenfreundliche Linux&#8221; aber leicht auf jedem Rootserver installieren.
Wir haben unter erschwerten Bedingungen auf einem Strato-Rootserver Ubuntu installiert. Da das Rettungssystem 32bittig war, &#8212; was einen chroot in ein installiertes Linux verhinderte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur eine verschwindend geringe Zahl von Hostern bieten Rootserver mit Ubuntu 606-LTS (&#8220;Dapper Drake&#8221;) an. Mit etwas Geschick und einem Rettungssystem lässt sich das &#8220;menschenfreundliche Linux&#8221; aber leicht auf jedem Rootserver installieren.<span id="more-17"></span></p>
<p>Wir haben unter erschwerten Bedingungen auf einem Strato-Rootserver Ubuntu installiert. Da das Rettungssystem 32bittig war, &#8212; was einen <em>chroot</em> in ein installiertes Linux verhinderte &#8212; bereiteten wir das Basissystem zuhause vor und kopierten das Ergebnis mit <em>rsync</em> zum Server. Das macht die Anleitung auf praktisch alle Provider übertragbar.</p>
<p>Als Arbeitsumgebung zuhause ist eine 64bittige Ubuntu-Installation ideal, es geht aber auch eine Kanotix-CD (Bitte 64 Bit!). Temporär wird etwa ein Gigabyte Platz auf einer Linux-Partition benötigt.</p>
<h2>Vorbereiten des Basissystems zuhause</h2>
<ul>
<li>Den Anfang macht eine Arbeitsverzeichnis <em>/tmp/bootstrapped</em> oder <em>/usr/local/tmp/bootstrapped</em>, die Spracheinstellungen setze ich temporär auf <em>C</em>:
<p><code> mkdir -p /tmp/bootstrapped<br />
export LC_ALL=C<br />
export LANG=C </code></li>
<li>Die Installation von Ubuntu in einem Verzeichnis nimmt das Tool <em>debootstrap</em> vor. Wenn Sie einen Rechner mit der gleichen Architektur wie der Rootserver zuhause unter Ubuntu 6-06 betreiben, genügt
<p><code> apt-get update<br />
apt-get install debootstrap </code></p>
<p>für die Installation. Nutzer von Knoppix oder Kanotix müssen das <a target="_blank" href="http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/d/debootstrap/">aktuellste DEB-Paket vom Ubuntu-Server</a> herunterladen und mit <em>dpkg</em> installieren:</p>
<p><code> dpkg -i debootstrap-xyz.deb </code></p>
<p>Mit <em>debootstrap</em> installieren Sie Dapper im vorbereiteten Verzeichnis:</p>
<p><code> debootstrap --arch amd64 dapper /tmp/bootstrapped http://archive.ubuntu.com/ubuntu </code></li>
<li>Um dieses Minimal-Ubuntu anpassen zu können, wechseln Sie mit <em>chroot</em> in das Installationsverzeichnis. Sie bewegen sich dann im neuen System, als wäre es nicht in einem Verzeichnis, sondern direkt in der Wurzel eines installierten Systems. Damit <em>chroot</em> funktioniert, müssen <em>/proc</em> und <em>/dev/pts</em>  gemountet sein:
<p><code> mount -t proc none /tmp/bootstrapped/proc<br />
mount -t devpts none /tmp/bootstrapped/dev/pts </code></p>
<p>Ab in den <em>chroot</em>-Käfig:</p>
<p><code> LANG=C chroot /tmp/bootstrapped /bin/bash </code></li>
<li>Zuerst wird ein Rootpasswort gesetzt. Ich bin konservativ und vergebe eines, zur Absicherung des Servers später mehr. Ubuntu schreibt den Passworthash in die <em>/etc/passwd</em>, wo er seit etwa 10 Jahren nicht mehr hingehört, aktivieren Sie deshalb unbedingt Shadow-Passwörter!
<p><code> passwd<br />
shadowconfig on </code></li>
<li>Nun ist die Netzwerkkonfiguration des frisch installieren Ubuntu an der Reihe. Zuerst der Hostname:
<p><code>echo 'rootie.meinedomain.xyz' > /etc/hostname</code></p>
<p>Dann die <em>/etc/hosts</em>:</p>
<p><code> echo '127.0.0.1 localhost' > /etc/hosts </code></p>
<p>Die Datei <em>/etc/resolv.conf</em> für die Namensauflösung bekommt als zweite Zeile den Nameserver des lokalen Netzes! Dieser Eintrag wird benötigt, damit später <em>apt-get</em> funktioniert. Löschen Sie diese Zeile wieder, bevor Sie das System zum Rootserver kopieren.</p>
<p><code> search meinedomain.xyz<br />
nameserver 192.168.1.1<br />
nameserver 81.169.163.104<br />
nameserver 81.169.163.106 </code></p>
<p>In der Datei <em>/etc/network/interfaces</em> stehen die Netzwerkeinstellungen wie IP-Adressen, DHCP-Client zur Konfiguration etc. Am sichersten ist es, Sie ermitteln mit den Befehlen <em>ifconfig</em> und <em>route</em> die aktuelle Konfiguration. Beim Strato-Rootserver ergab sich (<em>address, netmask, broadcast und gateway</em> bitte einrücken):</p>
<p><code> auto lo<br />
iface lo inet loopback<br />
auto eth0<br />
iface eth0 inet static<br />
address 85.214.xx.221<br />
netmask 255.255.255.255<br />
broadcast 85.214.xx.221<br />
gateway 85.214.xx.221<br />
</code></p>
<p>Bei Stratos Konfiguration mit 32er-Netzmasken muss der Gateway auf die eigene Adresse zeigen. Bei vielen anderen Providern dürfte die DHCP-Konfiguration problemlos funktionieren:</p>
<p><code> auto lo<br />
iface lo inet loopback<br />
auto eth0<br />
iface eth0 inet dhcp </code></li>
<li>Für den Fall, dass beim Start das Netzwerk nicht aktiviert werden kann, ist es wichtig, eine serielle Konsole verwenden zu können. Achten Sie darauf, dass die Datei <em>/etc/inittab</em> die folgende Zeile enthält:
<p><code> S0:12345:respawn:/sbin/getty -L ttyS0 57600 vt102 </code></p>
<p>Diese Konsole sollte zudem als sicher gekennzeichnet sein, wozu der Eintrag in der Datei <em>/etc/securettys</em> dient:</p>
<p><code> ttyS0 </code></li>
<li>Nächster Schritt ist die <em>/etc/fstab</em> mit den Dateisystemen des Rootservers. Sie nimmt die Partitionierung der Festplatte vorweg (wenn Sie Extlinux als Bootloader verwenden, s.u., dann muss die Bootpartition zwingend <em>ext2/ext3</em> sein!). Für unser Testsystem habe ich neben der Wurzelpartition und Swap eine kleine Bootpartition am Anfang der Festplatte und eine Partition für <em>/var</em> vorgesehen.
<p><code> /dev/hda5 / ext3 defaults 0 1<br />
/dev/hda1 /boot ext2 defaults 0 0<br />
/dev/hda3 /var ext3 defaults 0 0<br />
/dev/hda2 none swap sw 0 0 </code></li>
<li>Nun ist das Debian-Paketmanagement an der Reihe. Die <em>/etc/apt/sources.list</em> habe ich von einem gewöhnlichen Ubuntu-System übernommen. Vermutlich werden Sie Kleinigkeiten ändern wollen:
<p><code> deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ dapper main restricted<br />
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ dapper main restricted </code></p>
<p><code> deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ dapper-updates main restricted<br />
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ dapper-updates main restricted </code></p>
<p><code> deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ dapper universe<br />
deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ dapper universe </code></p>
<p><code> deb http://security.ubuntu.com/ubuntu dapper-security main restricted<br />
deb-src http://security.ubuntu.com/ubuntu dapper-security main restricted </code></li>
<li>Es folgt das erste Sicherheitsupdate und die Installation für den späteren Bau des Kernels benötigter Pakete, sowie des SSH-Servers:
<p><code> apt-get update<br />
apt-get upgrade<br />
apt-get install build-essential zlib1g-dev libncurses-dev wget </code></p>
<p><code> apt-get install ssh </code></p>
<p>Wenn Sie in der <em>/etc/ssh/sshd_config</em> den Port des Daemons auf einen anderen als 22 legen, so dass kein vom Host belegter Port beansprucht wird, können Sie sich nach einem Neustart des Daemons per SSH im <em>chroot</em> anmelden.</li>
<li>Für das Testsystem habe ich einen Vanilla-Kernel von <a href="http://www.kernel.org/">kernel.org</a> vorgesehen und im <em>chroot</em> heruntergeladen und dort entpackt:
<p><code> cd /usr/local/src<br />
wget http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/linux-2.6.16.27.tar.bz2<br />
tar xvjf linux-2.6.17.7.tar.bz2<br />
cd linux-2.6.17.7 </code>Das Ncurses-Interface für die Kernelkonfiguration ist schlank und einfach zu bedienen. Vergewissern Sie sich, dass Treiber für die Netzwerkkarte, das Dateisystem der Rootpartition und den IDE- oder SATA-Controller fest einkompiliert sind. Alternativ können Sie natürlich Module bauen und sicvh mit der Syntax von <em>mkinitramfs</em> vertraut machen:</p>
<p><code> make menuconfig<br />
make<br />
make install </code></p>
<p>Der Befehl <em>make install</em> wird mit einem Fehler abbrechen, weil kein Bootloader installiert ist. Kein Problem, denn der Kernel liegt bereits in <em>/boot</em>, es folgen die (wenigen) Module:</p>
<p><code> make modules_install </code></li>
<li>Aufgeräumt ist schnell in erster Linie müssen nicht mehr benötigte DEB-Archive und der Tarball mit den Kernelquellen dran glauben:
<p><code> rm -f /var/cache/apt/archives/*.deb<br />
rm /usr/local/src/linux*.tar.bz2 </code></li>
<li>Die Vorbereitung des Debiansystems ist nun abgeschlossen. <strong>Verlassen Sie die <em>chroot</em>-Umgebung mit <em>exit</em></strong> und hängen Sie <em>/proc</em> und <em>/dev/pts</em> aus:
<p><code> umount /tmp/bootstrapped/proc<br />
umount /tmp/bootstrapped/dev/pts </code></li>
</ul>
<h2>Vorbereiten des Rootservers</h2>
<p>Jetzt steht die Vorbereitung des Rootservers und das Kopieren des vorbereiteten Systems zum Server an. Aktivieren Sie hierfür die serielle Konsole (falls Ihr Provider eine anbietet) und starten Sie das Rettungssystem. Dort führen Sie die folgenden Schritte durch:</p>
<ul>
<li>Mit <em>fdisk</em> löschen Sie die vorhandenen Partitionen und legen Sie diese entsprechend Ihrer <em>/etc/fstab</em> an. Setzen Sie die Bootpartition (falls Sie eine haben oder alternativ die Wurzelpartition) <em>aktiv</em> oder <em>bootfähig</em>. Verzichten Sie nicht auf die Swap-Partition, da ausgelagerte Speicherseiten den Cache der Dateisysteme beschleunigen können.</li>
<li>Formatieren Sie die eben angelegten Partitionen, für die Bootpartition habe ich <em>ext2</em> gewählt, weil diese den Bootloader <em>extlinux</em> aufnehmen soll:
<p><code> mkfs.ext2 /dev/hda1<br />
mkfs.ext3 /dev/hda3<br />
mkfs.ext3 /dev/hda5<br />
mkswap /dev/hda2 </code></p>
<p>Erstellen Sie Mountpoints und binden Sie die frisch formatierten Partitionen ein:</p>
<p><code> mkdir /tmp/ubuinstall<br />
mkdir /tmp/ubuinstall/boot<br />
mkdir /tmp/ubuinstall/var </code></p>
<p><code> mount /dev/hda5 /tmp/ubuinstall<br />
mount /dev/hda3 /tmp/ubuinstall/var<br />
mount /dev/hda1 /tmp/ubuinstall/var </code></li>
<li>Der Große Moment! <strong>Von Ihrem Rechner zuhause starten Sie den Transfer des vorbereiteten Ubuntu-Systems zum Rootserver</strong>:
<p><code> rsync -avzHP /tmp/bootstrapped/ root@85.214.xx.221:/tmp/ubuinstall/ </code></p>
<p>Rsync arbeitet mit Komprimierung und überträgt nur geänderte Dateien. Wenn die Übertragung abbrechen sollte, starten Sie diese einfach neu &#8212; <em>rsync</em> wird nach einer kurzen Prüfung dort weitermachen, wo es aufgehört hat. Rechnen Sie mit netto 200 bis 300 MB übertragenen Daten, bei DSL1000 kann dies einige Stunden dauern&#8230;</li>
<li>Es folgt die Installation des Bootloaders. Da der Grub des Rettungssystems auf unserem Testserver nicht funktionierte, entschieden wir uns für Extlinux, einen schlanken Bootloader, der die Installation auf einer aktiven Partition voraussetzt und einen DOS-MBR verwendet:
<p><code> cd /tmp<br />
wget http://www.kernel.org/pub/linux/utils/boot/syslinux/syslinux-3.11.tar.bz2<br />
tar xvjf syslinux-3.11.tar.bz2<br />
cd syslinux-3.11 </code></p>
<p>Zuerst wird der MBR der ersten Festplatte überschrieben, dann folgt der eigentliche Bootloader:</p>
<p><code> cat mbr.bin > /dev/hda<br />
./extlinux/extlinux /tmp/ubuinstall/boot/ </code></p>
<p>Extlinux nutzt eine Konfigurationsdatei <em>extlinux.conf</em>, die ebenfalls im Boot-Verzeichnis liegen muss:</p>
<p><code> SERIAL 0 57600 </code></p>
<p>DEFAULT vmlinuz-2.6.16.27<br />
APPEND root=/dev/hda5 ro console=ttyS0,57600<br />
<code> TIMEOUT 150<br />
PROMPT 1 </code></p>
<p>Da Extlinux die serielle Konsole des Servers verwenden kann, aktivieren wir diese. Im Gegensatz zu LILO kann Extlinux das ext2/ext3-Dateisystem lesen, auf dem der Bootloader residiert. Das erlaubt das Booten von Kerneln, die nicht in der <em>extlinux.conf</em> eingetragen sind.</li>
</ul>
<p>Das war es schon! Wenn Sie sich nun an der seriellen Konsolle einloggen, alle Partitionen (sowie <em>/proc</em> und <em>/dev/pts</em>) aushängen und den Rootserver rebooten, können Sie an der seriellen Konsole die Bootmeldungen des Systems verfolgen. Ein Login sollte als <em>root</em> sowohl auf der seriellen Konsole als auch per SSH möglich sein.</p>
<p>Deaktivieren Sie anschließend das Root-Login per SSH, legen Sie einen Nutzer an, der <em>su</em> oder <em>sudo</em> verwenden darf und installieren Sie die benötigten Serverapplikationen. Zudem sollten Sie mit <em>dpkg-reconfigure locales</em> und <em>tzconfig</em> Zeichensatz und Zeitzone einstellen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>openSUSE 10.1 erhältlich</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2006/05/11/opensuse-101-erhaltlich/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2006/05/11/opensuse-101-erhaltlich/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 May 2006 15:45:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Provider]]></category>
		<category><![CDATA[Tips und Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Zumindest auf dem FTP-Server der &#8220;Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung Göttingen&#8221; ist openSUSE 10.1 angekommen (Golem):
http://ftp.gwdg.de/pub/opensuse/distribution/SL-10.1/
Installationskernel und Ramdisk sind so ausgelegt, dass sie von jedem Datenträger gestartet und werden können und so eine Remote-Installation zulassen. Dabei ist es egal, ob unter einer regulären Suse 9.1 ein Grub-Eintrag eingelegt und zum Standard erklärt oder auf einem &#8220;gesemmelten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest auf dem FTP-Server der &#8220;Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung Göttingen&#8221; ist openSUSE 10.1 angekommen (<a target="_blank" href="http://www.golem.de/trackback/45260">Golem</a>):<span id="more-13"></span></p>
<p><a target="_blank" href="http://ftp.gwdg.de/pub/opensuse/distribution/SL-10.1/">http://ftp.gwdg.de/pub/opensuse/distribution/SL-10.1/</a></p>
<p>Installationskernel und Ramdisk sind so ausgelegt, dass sie von jedem Datenträger gestartet und werden können und so eine Remote-Installation zulassen. Dabei ist es egal, ob unter einer regulären Suse 9.1 ein Grub-Eintrag eingelegt und zum Standard erklärt oder auf einem &#8220;gesemmelten Rechner&#8221; temporär aus dem Rettungssystem heraus eine kleine Bootpartition erstellt und mit GRUB versehen wird.</p>
<p>Dank des neuen Software-Verwaltungstools &#8220;rug&#8221; wird Suse erstmals auch für Admins interessant, die viel automatisieren müssen. Ich gebe zu: unsympathisch ist mir &#8220;rug&#8221; nicht&#8230;</p>
<p>Die Installation per HTTP auf einem Rootserver beschreibe ich im Hetzner-Wiki, eine  ausführlichere Erklärung werde ich wahrscheinlich demnächst in einem Print-Medium bringen:</p>
<p><a target="_blank" href="http://wiki.hetzner.de/index.php/Suse_Update_auf_10.1_%28Remote%29">http://wiki.hetzner.de/index.php/Suse_Update_auf_10.1_(Remote)</a></p>
<p><strong>PS:</strong> Damit niemand denkt, ich wäre von Hetzner und Suse gekauft wird in den nächsten Tagen auf unserem Strato-Testsystem das Suse 9.3 gegen FreeBSD 6.1 ersetzt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anti-Marketing (2. Update)</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2006/01/25/anti-marketing/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2006/01/25/anti-marketing/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2006 12:18:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Legal, illegal, Ganz egal?]]></category>
		<category><![CDATA[Provider]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.rootserverexperiment.de/2006/01/25/anti-marketing/</guid>
		<description><![CDATA[Nörgelnde und unzufriedene Kunden gibt es immer wieder. Mal sind die Preise zu hoch, mal ist der Service zu schlecht, mal hat der Kunde einfach zu hohe Erwartungen an ein Produkt.  In der Regel einigen sich beide Seiten auf eine schnelle und unkomplizierte Aufhebung des Vertrages und der Kunde findet anschließend meist sogar wohlwollende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nörgelnde und unzufriedene Kunden gibt es immer wieder. Mal sind die Preise zu hoch, mal ist der Service zu schlecht, mal hat der Kunde einfach zu hohe Erwartungen an ein Produkt.  In der Regel einigen sich beide Seiten auf eine schnelle und unkomplizierte Aufhebung des Vertrages und der Kunde findet anschließend meist sogar wohlwollende Worte über den professionellen Umgang mit Beschwerden.</p>
<p><img alt="Serverschleuder Homepage" title="Serverschleuder Homepage" src="http://images.mattiasschlenker.de/blog.rootserverexperiment.de/serverschleuder_20060125_small.png" /></p>
<p>Nicht so im Falle der Serverschleuder. <a target="_blank" href="http://www.thomas-hoelscher.de/wp-trackback.php?p=58">Thomas Hölscher</a> hat seinen Unmut über die  seiner Ansicht nach nicht zufriedenstellende Vertragserfüllung durch Serverschleuder im Web geäußert und fand prompt Drohungen eines der <strike>mutmaßlichen</strike> Geschäftsführer in seinem Blog wieder.</p>
<p><span id="more-8"></span></p>
<p>Selbst wenn man Thomas Hölscher in dem derzeit nicht erreichbaren Blog-Beitrag einen weit schnoddrigeren Ton als im Rest seines Weblogs unterstellt, fällt es schwer zu glauben, dass er die Grenze zur Schmähkritik überschritten hat.</p>
<p>Auffallend ist dagegen das unprofessionelle Auftreten des <strike>(vermeintlichen?)</strike> Geschäftsführers von Serverschleuder, Michael Heizmann. Dieser droht offen im Blog und per Mail mit Abmahnung und Strafanzeige, wenn der Blog-Beitrag nicht bis zum 28. Januar verschwunden ist. Offenbar soll der Streitwert bei dieser Aktion bei 500.000 Euro liegen.</p>
<p>Selbst wenn es der Firma Serverschleuder gelingen sollte, Thomas Hölscher zur Abgabe einer Unterlassenserklärung zu bewegen oder eine einstweilige Verfügung zu erwirken, ist der angerichtete Schaden für Serverschleuder mittlerweile enorm: die gesamte Bloggosphäre (unter anderem das <a target="_blank" href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2006/01/22/undoldsam/trackback/">Lawblog</a>) <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2006/01/22/aerger-mit-serverschleuderde/trackback/">zerreisst</a> <a href="http://technorati.com/search/serverschleuder">sich das Maul</a> über den unprofessionellen Umgang der Serverschleuder mit ihren (Ex-) Kunden und potentielle Neukunden schauen so aufgescheucht zurecht bei <a href="http://www.webhostlist.de/">Webhostlist</a> nach der  <a target="_blank" href="http://webhostlist.de/provider/webhoster/2513/Meinungen.html">Kundenbeurteilung von Serverschleuder</a>.</p>
<p>Wer günstiges Hosting sucht sollte selbst die Kalkulationen der Provider hinterfragen. Viele der extrem günstigen Angebote funktionieren nur durch Skaleneffekte oder sind sogar bewußt unter den eigenen Kosten kalkuliert, denn ein einmal gewonnener Kunde, der mehr möchte, wechselt lieber in ein teureres Angebot seines Providers als mittels KK-Antrag in ein neues digitales Heim umzuziehen. Provider, die fast ausschließlich extrem billige Hostingpakete anbieten, sollte man sehr kritisch betrachten.</p>
<p><strong>Update:</strong></p>
<p>Michael Heizmann scheint die Bloggosphäre aufmerksam zu beobachten. Er rief mich gegen 14:30 an und bat mich, seine Version der Geschichte anzuhören, was ich auch gerne tat. Offenbar hat man bei Serverschleuder die Notbremse in Sachen schlechter PR gezogen und entschuldigt sich nun für böse Emails und drohende Weblog-Einträge, so schreibt mir Heizmann (Hervorhebungen von mir):</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><font size="2" face="Arial"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Sehr geehrter Herr Schlenker,</span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font size="2" face="Arial"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial">Erst einmal danke für das mit Ihnen geführte Telefonat von eben!  Leider ist es nicht gerade mein Stärke große Gegendarstellung zu schreiben und ich hoffe Sie verzeihen mir.</span></font></p>
<p class="MsoNormal"><font size="2" face="Arial"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"><strong>Ich möchte mich bei Herrn Hölscher für die etwas verunglückten Mails etc von mir und meines Kollegen entschuldigen.</strong> Es war nicht meine Absicht, diese Diskussion so hoch zu puschen!  Ich weiß, dass ich auch Fehler gemacht habe, die man so nicht einfach Rückgängig machen kann aber ich würde Herrn Hölscher gerne um die Entfernung meines Textes auf seiner HP bitten.<br />
</span></font>
</p>
<p class="MsoNormal"><font size="2" face="Arial"><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial"><strong>Was die Androhung von  rechtlichen Schritten angeht so ist dies eher eine Kurzschlussreaktion gewesen die nicht so gemeint war.</strong> Leider reagiere ich in manchen Situationen nicht gerade zu meinem Vorteil aber ich hoffe wir können diese Streitigkeiten bei Seite legen.</span></font></p>
</blockquote>
<p>Das ist immerhin ein Schritt in die richtige Richtung, der allerdings &#8212; im Interesse beider Parteien &#8212; hätte viel früher erfolgen sollen. Denn selbst wenn Thomas Hölscher der Bitte um ein Edit des fraglichen Beitrages nachkommt, hat der fragliche Satz mit der Verbkreation &#8220;dolden&#8221; schon zu weite Kreise gezogen und ist praktisch nicht mehr zurückzuholen.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass die Serverschleuder aus diesem PR-Debakel gelernt hat und fortan unzufriedene (Ex-) Kunden gelassener behandelt. Und selbst wenn mal ein Blog-Beitrag die Grenze zwischen Schnoddrigkeit und Schmähung überschreiten sollte, hilft ein souveräner Umgang damit, Professionalität zu beweisen.</p>
<p><strong>2. Update (26. Januar 17:10):</strong></p>
<p>Laut Thomas Hölscher schließt sich auch der zweite Geschäftsführer der Serverschleuder der Entschuldigung seines Kollegen an. Na also: geht doch! Dennoch wäre die in dieses Spektakel verschwendete Zeit sicher besser zur Betreuung der &#8220;aktiven&#8221; Kunden aufgewendet worden. Wie immer wenn es um &#8220;Recht und Internet&#8221; geht sind das <a target="_blank" href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2006/01/26/entscholdigt/trackback/">Lawblog</a> und das <a target="_blank" href="http://webhostingblog.de/news/1678/trackback/">Webhostingblog</a> mit von der Partie.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Noch ein Rootserver</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2005/12/21/noch-ein-rootserver/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2005/12/21/noch-ein-rootserver/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2005 15:14:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Provider]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.rootserverexperiment.de/archives/3</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem der erste Rootserver, ein Debian-System, von Hetzner gestellt wurde, habe ich heute die Zugangsdaten für einen Suse-Rechner von Strato erhalten.
Ich hoffe, dass in den nächsten Tagen und Wochen noch ein oder zwei weitere Systeme folgen um die gesamte Bandbreite der gängigen Konfigurationen abzudecken.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der erste Rootserver, ein <a href="http://www.debian.org/">Debian</a>-System, von <a href="http://www.hetzner.de/">Hetzner</a> gestellt wurde, habe ich heute die Zugangsdaten für einen <a href="http://www.opensuse.org/">Suse</a>-Rechner von <a href="http://www.strato.de/">Strato</a> erhalten.</p>
<p>Ich hoffe, dass in den nächsten Tagen und Wochen noch ein oder zwei weitere Systeme folgen um die gesamte Bandbreite der gängigen Konfigurationen abzudecken.</p>
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