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	<title>Das Rootserver-Experiment</title>
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	<description>Erlebnisse eines Rootserver (Beinahe-) Neulings</description>
	<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:59:50 +0000</pubDate>
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		<title>Linux auf dem Asus A52JR</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2010/03/01/linux-auf-dem-asus-a52jr/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Linux]]></category>

		<category><![CDATA[Tips und Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Tagen steht ein Asus A52JR (konkret: das A52JR-SX109V der aktuellen Saturn-Aktion) im Büro und wartet darauf, zum &#8220;Alltagsnotebook&#8221; (und zur schnelleren Ergänzung zu den von mir so geliebten Netbooks) mit Linux beglückt zu werden, konkret soll Ubuntu 9.10 zum Einsatz kommen, vor einem selbst kompilierten Kernel und einer manuellen Installation von Grafiktreibern schrecke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Tagen steht ein Asus A52JR (konkret: das A52JR-SX109V der aktuellen Saturn-Aktion) im Büro und wartet darauf, zum &#8220;Alltagsnotebook&#8221; (und zur schnelleren Ergänzung zu den von mir so geliebten Netbooks) mit Linux beglückt zu werden, konkret soll Ubuntu 9.10 zum Einsatz kommen, vor einem selbst kompilierten Kernel und einer manuellen Installation von Grafiktreibern schrecke ich nicht zurück. Bislang gibt es lediglich Teilerfolge zu berichten, diese sollten aber immerhin anderen interessierten bei der Kaufentscheidung helfen. Wegen der verwandten Innereien dürften die hier beschriebenen Vorgehensweisen auch beim A72JR, beim K52J und beim K72J sowie bei X52JR und X72JR anzuwenden sein (die K-Modelle werden über den regulären Fachhandel vertrieben und sind etwas eleganter und mit hübscherer Tastatur ausgestattet).</p>
<h3>Erster Bootversuch</h3>
<p>Meinen ersten Bootversuch unternahm ich mit der aktuellen <a href="http://download.lesslinux.org/testing/cbrescue/">Testversion der Computerbild-Notfall-CD 2.1</a>. Diese basiert auf &#8220;<a href="http://blog.lesslinux.org/">LessLinux</a>&#8220;, meiner eigenen LFS basierten Distribution. Da Kernel 2.6.33 einen stabilen JME-Treiber mitbringt (JMicron Gigabit Ethernet) und Unterstützung für viele Atheros-WLAN-Chips hinzufügt war ich neugierig, wie sich diese CD schlagen würde. Das Ergebnis war gar nicht schlecht:</p>
<ul>
<li><b>Ethernet:</b> nutzbar, flott, stabil</li>
<li><b>WLAN:</b> nutzbar, stabil, moderate Systemlast</li>
<li><b>Grafik:</b> VESA 1024&#215;768 statt nativer 1366&#215;768</li>
</ul>
<h3>Installation von Ubuntu 9.10</h3>
<p>Da Ubuntus 2.6.31er-Installationskernel den JME-Treiber nicht kennt, schlug die favorisierte Netzwerkinstallation über unseren &#8220;<a href="http://blog.rootserverexperiment.de/2007/09/17/der-buro-bootserver-pxelinux-im-praxiseinsatz/">Plug&amp;Install-Server</a>&#8221; leider fehl. Ich brannte also eine Xubuntu Alternate Install CD und installierte von dieser. Das folgende Update und die Nachinstallation von <tt>build-essential</tt>, <tt>m4</tt> und <tt>libncurses-dev</tt> erfolgte über einen Ralink 2561 802.11g USB-Stick. </p>
<h3>Kernelkompilierung und Segfaults</h3>
<p>Den Kernel 2.6.33 entpackte ich unter <tt>/usr/src</tt> und kopierte Ubuntus Konfigurationsdatei nach <tt>.config</tt>. Ein anschließendes <tt>make oldconfig</tt> fragt nach den neuen Treibern, die aktiviert werden sollen. Als Faustregel gilt, dass Treiber, die als Modul bereitstehen, als Modul gebaut werden sollen und ansonsten der Vorschlag befolgt werden soll.</p>
<p>Seltsames passierte beim anschließenden Lauf von <tt>make</tt>: Ich hatte mehrere Segfaults. Da diese zunächst in eher exotischen Treibern auftauchten, vermutete ich Probleme im Zusammenspiel Compiler-Kernel-Architektur. Nach mehrfachen Reboots gelang es mir jedoch, den Kernel durchzukompilieren und zu installieren. Ich wählte den nicht ganz Debian konformen Ansatz mit</p>
<pre>make
make install
make modules_install
find /lib/modules/2.6.33 -name '*.ko' -exec strip --strip-unneeded {} \;
update-initramfs -c -k 2.6.33
update-grub</pre>
<p>Nach dem Reboot mit dem Kernel 2.6.33 lief der Rechner stabil, auch zwei gleichzeitige Kernel-Kompilierungen parallel konnten ihn nicht mehr aus dem Tritt bringen. Ich tendiere nun dazu anzunehmen, dass eher Probleme von Linux 2.6.31 dem Chipsatztreiber oder dem Core i3 ursächlich für das instabile System waren. wer sich den Ärger ersparen möchte, kompiliert den Kernel auf einer anderen Maschine, erstell mit <tt>make deb-pkg</tt> ein Debian-Paket und installiert dieses anschließend auf dem A52JR.</p>
<h3>Teilerfolg und fehlende Grafiktreiber</h3>
<p>Mit Kernel 2.6.33 lädt auch Ubuntu 9.10 korrekt <tt>jme</tt> für die Gigabit-Ethernetkarte und <tt>ath9k</tt> für die WLAN-Karte, Sound geht und die Webcam funktioniert mit Cheese (das Bild steht halt Kopf). Mein nächster Versuch galt also ATIs Catalyst-Treiber 10.2 vom 16. Februar 2010. Und da verließen sie ihn&#8230;</p>
<pre>aticonfig: No supported adapters detected</pre>
<p>Eine kurze Recherche auf Atis Website ergab, dass für die Mobility Radeon HD 5470 noch keine Treiber bereitstehen - weder für Linux noch für Windows. Da die Mobilversion andere PCI-IDs verwendet als die verwandte Desktopversion, kann diese <a href="http://www.golem.de/1001/72243.html" target="_blank">erst seit Anfang des Jahres ausgelieferte Karte</a> noch nicht zufriedenstellend genutzt werden. Geht die beigelegte Treiber-DVD verloren, schauen auch Windows-Nutzer in die Röhre. Zumindest bis zum nächsten Update der Catalyst-Treiber. Sollte ASUS sich an seinen bisherigen Zyklus halten, stehen um Mitte März die Treiber für Linux bereit, zehn Tage später Windows-Versionen. Solange muss ich wohl noch mit 1024&#215;768 auskommen. <b>Fortsetzung folgt&#8230;</b></p>
<h3>Dateien</h3>
<ul>
<li><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.rootserverexperiment.de/20100301_asus_a52jr_lspci_-vv.txt" target="_blank">Ausgabe von lspci -vv</a></li>
<li><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.rootserverexperiment.de/20100301_asus_a52jr_lspci_-nn.txt" target="_blank">Ausgabe von lspci -nn</a></li>
<li><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.rootserverexperiment.de/20100301_asus_a52jr_lsusb.txt" target="_blank">Ausgabe von lsusb</a></li>
<li><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.rootserverexperiment.de/20100301_asus_a52jr_dmesg_2.6.33.txt" target="_blank">Ausgabe von dmesg (Kernel 2.6.33)</a></li>
<li><a href="http://images.mattiasschlenker.de/blog.rootserverexperiment.de/20100301_asus_a52jr_dotconfig.txt" target="_blank">Verwendete Kernelkonfiguration für Kernel 2.6.33 (benötigt noch Feinschliff)</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Mal wieder Mobiltelefone</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2010/02/09/mal-wieder-mobiltelefone/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 18:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gadgets]]></category>

		<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Ihr wisst, kann ich mich einfach nicht entscheiden. Ein Ersatz für das E71 soll her: Ein Mobiltelefon, das auch Gelegenheiten zum Basteln gibt, eine recht zukunftssichere Plattform bietet und natürlich im Alltagsbetrieb nutzbar ist. In der Wahl war zeitweise auch das Nokia N97, weil es klein und leicht ist und die mit dem Symbian [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Ihr wisst, kann ich mich einfach nicht entscheiden. Ein Ersatz für das E71 soll her: Ein Mobiltelefon, das auch Gelegenheiten zum Basteln gibt, eine recht zukunftssichere Plattform bietet und natürlich im Alltagsbetrieb nutzbar ist. In der Wahl war zeitweise auch das Nokia N97, weil es klein und leicht ist und die mit dem Symbian Series 60 5th Edition mitgelieferten Anwendungen in der Praxis durchaus brauchbar sind. Das ist jetzt aus meiner Wahl herausgefallen, Grund sind einige Tage Erfahrungen mit einem 5230 - mit dem ich sehr zufrieden bin. Wie kam das? <span id="more-450"></span></p>
<p><strong>Das Nokia 5230</strong></p>
<p>Wir brauchten &#8220;schnell mal&#8221; ein weiteres Mobiltelefon, das als Bluetooth-HSDPA-Modem taugt und auch dazu genutzt werden kann, unterwegs kurz nach den Mails zu schauen oder im Internet zu surfen. Fußgängernavigation ist nett, war aber kein &#8220;must-have&#8221;. Bei Kampfpreisen von etwa 115 Euro netto und Verfügbarkeit im lokalen Fachhandel war die Entscheidung für das 5230 schnell gefallen.</p>
<p>Beim ersten Blick handelt es sich beim 5230 um ein 5800 mit andersfarbigem Gehäuse. Beide sind mit etwa 15 Millimetern Dicke nicht gerade die kompaktesten. Der Touchscreen ist mit 3,2 Zoll und 640&#215;360 Pixeln schön scharf, einige Hardwaretasten (Annehmen, Abweisen, Menü, Sperren, Lautstärke und Kameraauslöser) machen die &#8220;blinde&#8221; Nutzung einfacher. Die technischen Unterschiede zum 5800 sind das fehlende WLAN, eine einfachere Kamera ohne Blitz und der Lieferumfang: Keine Speicherkarte etc. Der resistive Touchscreen ist erfreulich gut mit den Fingern zu bedienen, was Nokia wohl dazu animiert hat, den Wecker mit Slidern á la iPhone auszustatten. Dennoch empfiehlt sich eher die Nutzung eines Stiftes mit Kunststoffspize (Tipp: Kugelschreiber &#8220;unausgeklickt&#8221; oder Zweiminenkugelschreiber, bei dem eine Mine durch eine weiche Kunststoffspitze ersetzt ist).</p>
<p><strong>Die Software</strong></p>
<p>Bei Series60 5th Edition handelt sich es um eine simple Umsetzung von Series60 3.2 auf Touchscreens. Die D-Pad-Navigation in den Menüs wurde 1:1 auf den Touchscreen übertragen. Das Resultat: In Menüs muss man doppelklicken: einmal um einen Eintrag zu selektieren, ein weiteres Mal um die hinterlegte Aktion schließlich zu starten. Icon-Grids profitieren nicht wirklich vom hochausflösenden Touchscreen: Wie bei 3.2 werden 12 Icons abgebildet &#8212; immerhin hübscher und höher aufgelöst &#8211;, will man mehr, muss man scrollen. Auch bei den übrigen Anwendungen belegen rechts eingeblendete Buttons, die Hardwaretasten ersetzen wertvolle Bildschirmfläche.</p>
<p>Das Resultat ist eine Oberfläche, die kaum Vorteile gegenüber der touchscreenlosen 3.2 bietet. Wer von einem Nokia-Handy mit Tastatur kommt, wird sich sofort zurecht finden. Eine ordentliche Anpassung an den Touchscreen bieten immerhin Webbrowser, Videoplayer und das hervorragende (neue) Ovi-Maps mit kostenloser Navigation (muss separat installiert werden).</p>
<p><strong>Würde ich es wieder tun?</strong></p>
<p>Das 5230 ist mit Sicherheit sein Geld wert, alleine die hervorragende Fußgängernavigation und die Nutzung als UMTS-Modem haben sich für uns ausgezahlt. Dass ein brauchbarer Mailclient und Browser (auf Basis von WebKit) an Bord sind, ist auf jeden Fall positiv. Dennoch würde ich kein &#8220;High-End-Telefon&#8221; für den dreifachen Preis auf Basis von Series60 5th Edition haben wollen. Zu klein sind die Fortschritte gegenüber 3.2, da werden auch aufgesetzte Widgets eines N97 nichts daran ändern. Ich werde also erstmal beim E71 bleiben und mal sehen, was der MWC so Android-mäßiges bringt oder ob ein kompakterer Bruder des N900 ansteht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>VMware Player 3.0 erschienen</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/10/29/vmware-player-30-erschienen/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/10/29/vmware-player-30-erschienen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 08:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum frickelt man sich seinen VMware Player 2.5.3 zurecht, erscheint der finale 3.0er. Und der ist nicht nur schneller, sondern kommt wieder ein Stückchen näher an die Workstation-Version ran, der kostenlosen Konkurrenz vor allem in Form von VirtualBox sei Dank. Otto-Normaluser braucht die Workstation eigentlich nur noch dann, wenn er Festplattensnapshots setzen möchte.
Doch zunächst zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum frickelt man sich seinen VMware Player 2.5.3 zurecht, erscheint der finale 3.0er. Und der ist nicht nur schneller, sondern kommt wieder ein Stückchen näher an die Workstation-Version ran, der kostenlosen Konkurrenz vor allem in Form von VirtualBox sei Dank. Otto-Normaluser braucht die Workstation eigentlich nur noch dann, wenn er Festplattensnapshots setzen möchte.</p>
<p>Doch zunächst zu den technischen Finessen: Das Gtk-Problem besteht nun nicht mehr, Ihr könnt die im letzten Artikel gesetzte Umgebungsvariable also wieder entfernen. Vermutlich wurde auch das Kompilationsproblem gefixt, allerdings wage ich hier keine konkrete Aussage, denn eine Neuinstallation verhält sich hinsichtlich Update der Module immer ein wenig anders als eine komplette Neuinstallation auf einem sauberen System.</p>
<p>Auf einigen Host-Systemen soll der Player nun Aero- und Glass-Gäste beherrschen, auf die Schnelle habe ich davon auf dem Linux-Host mit nVidia-Closed-Source-Treiber nix gemerkt. Unity, also die Möglichkeit, die VMware-Fenster auf den Linux-Desktop zu holen, ist etwas schneller geworden, aber immer noch zu laggy (auf einer Vierkernmaschine mit 8GB RAM&#8230;), so dass ich nach wie vor Vollbild bevorzuge.</p>
<p><a href="http://www.vmware.com/products/player/">Herunterzuladen ist der Player wie immer hier</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ubuntu 9.10 Karmic Koala und VMware Player</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/10/25/ubuntu-910-karmic-koala-und-vmware-player/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/10/25/ubuntu-910-karmic-koala-und-vmware-player/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 17:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Linux]]></category>

		<category><![CDATA[Tips und Tricks]]></category>

		<category><![CDATA[Tool der Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte seit Wochen ein Mainboard nebst zugehörigem Quadcore-Opteron Phenom nebst 8GB RAM herumliegen. Das war ursprünglich ein Build-/Testsystem, sollte aber jetzt meinen doch schon etwas älteren (zweieinhalb Jahre) Desktop ablösen, der nun als Testsystem weiter dienen wird. Auf einen neuen Rechner installiert man natürlich ein neues OS &#8212; statt bislang Ubuntu 8.04.x sollte 9.10 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte seit Wochen ein Mainboard nebst zugehörigem Quadcore-<strike>Opteron</strike> Phenom nebst 8GB RAM herumliegen. Das war ursprünglich ein Build-/Testsystem, sollte aber jetzt meinen doch schon etwas älteren (zweieinhalb Jahre) Desktop ablösen, der nun als Testsystem weiter dienen wird. Auf einen neuen Rechner installiert man natürlich ein neues OS &#8212; statt bislang Ubuntu 8.04.x sollte 9.10 RC zum Einsatz kommen.</p>
<p>Probleme bereitete die Installation und Nutzung des VMware-Players, den ich gerne als recht flexible Virtualisierungslösung einsetze.</p>
<h3>Das Installationsproblem</h3>
<p>Die Installation ist eigentlich simpel: Man setzt das *.bundle auf executable und startet das Paket dann mit Rootrechten. Doch ein Erfolg wollte sich nicht einstellen. Irgendwo auf halber Strecke  hängt der Installer und bewegt sich weder vor noch zurück. Greppt man die Ausgabe von <tt>ps waux</tt> nach gcc-Prozessen durch, wird man schlafende oder wartende Kompilationsvorgänge finden.</p>
<p>Warum das? Die Kompilierung der VMware-Module verursacht viele Warnungen über fehlende Symbole. Daran verschluckt sich nun der umgebende Python-Prozess und nichts geht voran. Die <a href="http://communities.vmware.com/thread/228949">Lösung hat das VMware-Forum</a> parat:</p>
<ul>
<li>Man startet die Installation in zwei Fenstern (je mit Rootrechten)</li>
<li>In einem der Fenster startet man das Bundle mit dem Parameter <tt>&#8211;ignore-errors</tt></li>
<li>Im zweiten Fenster tötet man gnadenlos alle Modul-Bauprozesse:<br/><tt>while true; do killall -9 vmware-modconfig-console; sleep 1; done</tt><br/>Die Schleife mit Strg+C abbrechen, wenn die Installation durch ist.</li>
<li>Am Ende hat man zwar eine VMware, aber keine Kernelmodule, die baut man hinterher mit<br/><tt>vmware-modconfig &#8211;console &#8211;install-all</tt></li>
<li>Nun noch den VMware-Dienst neu starten und der Player lässt sich nutzen</li>
</ul>
<h3>Das Mausproblem</h3>
<p>Schnell werdet Ihr feststellen, dass die Maus in der VMware hüpft und immer wieder aus der VMware raus oder in sie rein wechselt. Ein vernünftiges Arbeiten ist so nicht möglich.</p>
<p>Die <a href="http://www.rootloot.de/blog/vmware_in_ubuntu_karmic">Lösung des Problems hat Rootloot.de herausgefunden</a>: Eine Inkompatibilität, zwischen Ubuntus Gtk+ und dem Gtk, das die VMware erwartet. Der Trick: Einfach die VMware zwingen, das mitgelieferte Gtk+ zu nutzen, auch wenn die Darstellung nicht zu 100% mit dem Rest des Desktops kongruent sein sollte. Am besten per Export einer Umgebungsvariable. Da ich die VMware eh immer aus einer Shell starte, habe ich mich mit</p>
<p><tt>export VMWARE_USE_SHIPPED_GTK=force</tt></p>
<p>beholfen. Bingo, klappt alles!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nokia &#8212; Chance verpasst</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/08/25/nokia-chance-verpasst/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/08/25/nokia-chance-verpasst/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 20:08:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gadgets]]></category>

		<category><![CDATA[Linux]]></category>

		<category><![CDATA[Netbook]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Neuigkeiten hat Nokia in den letzten Tagen vorgestellt, beziehungsweise wird sie demnächst auf der Nokia World vorstellen: Ein schlankes, schickes Netbook mit integrierter 3G-Unterstützung, sauberer Verarbeitung und einem Softwareumfang, der auf Geschäftsleute zielt. Und das RX51 &#8212; oder wahrscheinlich eher N900 genannte &#8212; Tablet, welches das N810 beerbt. Auf den ersten Blick eine Evolution, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Neuigkeiten hat Nokia in den letzten Tagen vorgestellt, beziehungsweise wird sie demnächst auf der Nokia World vorstellen: Ein schlankes, schickes Netbook mit integrierter 3G-Unterstützung, sauberer Verarbeitung und einem Softwareumfang, der auf Geschäftsleute zielt. Und das RX51 &#8212; oder wahrscheinlich eher N900 genannte &#8212; Tablet, welches das N810 beerbt. Auf den ersten Blick eine Evolution, auf den zweiten Blick der iPhone-Killer, der eigentlich das N97 hätte sein sollen: Im Gegensatz zu seinen Vorgängern lässt sich das N900 auch im Hochformat nutzen und es bietet Telefonfunktionen.</p>
<p>Mit all den Neuerungen der letzten 12 Monate wird das größte Problem von Nokia deutlich: Die schier unüberschaubare Anzahl an Plattformen. Im Lowend-Bereich hat Nokia seine Series30-Oberfläche, die sich an die teureren Geräte anlehnt, aber keine Softwareinstallation bietet und meines Wissens kein Multitasking beinhaltet. Darüber steht Series40, schlank schnell, UMTS-tauglich und für einfache Telefone im Midrangebereich gedacht, aber auch für Edel-Telefone wie das 8800, bei denen neben Design die Telefonfunktion anerster Stelle steht. Darüber kommt Series60 auf SymbianOS in einer Version für Tastaturbedienung und einer Version für Touchscreens (wie das N97, 5800 oder <a href="http://www.golem.de/0908/69319.html">5230</a>). Die Tablets 770, 800, 810 und jetzt das <a href="http://www.engadgetmobile.com/2009/08/24/nokia-n900-puts-on-makeup-does-hair-for-leaked-press-shot/">telefoniefähige N900</a> verwenden die Linux basierte <a href="http://maemo.org/">Distribution Maemo</a>, welche derzeit traditionell auf Gtk+ als Toolkit setzt. Nun kommt mit <a href="http://www.golem.de/0908/69287.html">Windows 7 auf Netbooks</a> eine weitere Plattform hinzu. Diese ist relevant, weil Nokia beispielsweise Programme wie den Ovi-Client auch auf der Netbook-Plattform anbieten muss.</p>
<h3>Fünf Plattformen bei Nokia</h3>
<p>Wir zählen also derzeit fünf Betriebssysteme, die es zu unterstützen gilt: Series30, Series40, SymbianOS/Series60, Maemo und Windows 7. Zählt man die beiden Series60-Varianten als eigene Systeme, sind es sechs, tatsächlich dürfte eine ab Start gut geplante Parallelentwicklung für beide Ziele nur wenig mehr Ressourcen verwenden, als für das klassische Series60-Interface. Die Axt dürfte am ehesten bei Series40 angesetzt werden: Billiggeräte bekommen Series30 aufgebohrt und die teureren Geräte werden mit Series60 bedient. Für 3rd-Party-Entwickler fällt Series30 sowieso aus.</p>
<p>Es bleiben dreieinhalb für Entwickler relevante Plattformen: Series60 in seinen zwei Spielarten, Maemo und Windows 7. Diese Situation ist derzeit völlig unbefriedigend, weil jede dieser Plattformen sein eigenes Entwicklungsmodell pflegt: Series60/SymbianOS mit einem eigenwilligen C++-Dialekt und einem eigenwilligen Api, Maemo mit seiner starken Gtk+-Fokusierung und schließlich Windows, für das viele Toolkits und APIs bereitstehen, nur gehört Gtk+ auf Windows nicht zum best integriertesten.</p>
<h3>Ein abgefahrener Zug</h3>
<p>Es war ein gewaltiger Fehler, das seit 2004 intensiv entwickelte und bereits Mitte 2005 vorgestellte Maemo so lange stiefmütterlich zu behandeln: Maemo hätte das Potential gehabt, ein veritabler Symbian-Nachfolger zu werden: Ein paar Mitbewerber ins Boot, die mit eigenen Skins und Erweiterungen ihre &#8220;User Experience&#8221; vermitteln und ein klares Bekenntnis zu Maemo auf allen Touchscreen-Geräten hätten Memo in den letzten vier Jahren soweit gebracht, dass SymbianOS/Series60 hätte LegacyOS bleiben können auf Telefonen mit 320&#215;240 und Tastaturbedienung, vielleicht wäre Windows 7 auf dem Netbook gar nicht nötig gewesen, schließlich passt Meamo auch ganz hervorragend auf etwas größere Bildschirme als 800&#215;480.</p>
<p>In der Zwischenzeit ist jedoch mit Android ein gewaltiger Konkurrent erwachsen, der sich auf Smartphones mit 480&#215;320 Pixeln und größer sehr wohl fühlt und auch bisherige Symbian-Lizenznehmer wie Samsung oder Sony-Ericsson im Sturm erobert.</p>
<p>Nokias Konter fällt schwach aus: Bereits 2008 übernahm Nokia das Software-Unternehmen Trolltech komplett. Dessen Toolkit &#8220;Qt&#8221; verspricht plattformübergreifende Programmierung für Series60, Windows. Linux und MacOS X &#8212; und hält dieses Versprechen. Doch die Integration von Qt in Series60 und Maemo schreitet nur langsam voran: Im Frühjahr 2010 soll Qt in Maemo und Series60 erstmals nutzbar integriert sein, sechs Monate später soll dann in &#8220;Hardened Releases&#8221; die Plattformkonvergenz folgen.</p>
<p>Ganze sechs Jahre nach der ersten öffentlichen Maemo-Release. Ein Armutszeugnis.</p>
<p><b>Update:</b> Golem hat nun auch <a href="http://www.golem.de/0908/69390.html">einen &#8212; detailreichen &#8212; Artikel zum N900</a>. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Akoya E1210 und Kernel 2.6.30.5</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/08/17/akoya-e1210-und-kernel-26305/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/08/17/akoya-e1210-und-kernel-26305/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 19:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[EeePC]]></category>

		<category><![CDATA[Linux]]></category>

		<category><![CDATA[MSI Wind]]></category>

		<category><![CDATA[Netbook]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile ist der Ralink-Treiber für den 802.11n-Chipsatz des Medion Akoya E1210 im Mainline-Kernel gelandet. Zwar nur im experimentellen Staging-Zweig, aber zumindest für die Chipsatz-Revision des E1210 stabil genug für den täglichen Einsatz. Die Installation des separaten Ralink-Treibers entfällt damit. Unter Ubuntu 9.04 ist die Installation recht schnell bewerkstelligt:


Kopieren der Konfigurationsdatei: Zuerst wird die Konfigurationsdatei /boot/config-2.6.28-xx-generic [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile ist der Ralink-Treiber für den 802.11n-Chipsatz des Medion Akoya E1210 im Mainline-Kernel gelandet. Zwar nur im experimentellen Staging-Zweig, aber zumindest für die Chipsatz-Revision des E1210 stabil genug für den täglichen Einsatz. Die Installation des separaten Ralink-Treibers entfällt damit. Unter Ubuntu 9.04 ist die Installation recht schnell bewerkstelligt:</p>
<ul>
<li>
<p><b>Kopieren der Konfigurationsdatei:</b> Zuerst wird die Konfigurationsdatei <tt>/boot/config-2.6.28-xx-generic</tt> als <tt>.config</tt> in das entpackte Kernel-Quellcode-Verzeichnis kopiert.</p>
</li>
<li>
<p><b>Neubau der Konfiguration:</b> Hier rufen Sie das Kommando <tt>make oldconfig</tt> auf. Sie müssen nun einen Haufen Fragen beantworten. Falls Sie keine Lust haben, sich mit dem Inhalt der Fragen zu Treibern und Features auseinanderzusetzen, antworten Sie mit <tt>m</tt> (neue Funktion als Modul bauen) oder <tt>n</tt> (neue Funktion weglassen).</p>
</li>
<li>
<p><b>Aktivierung der Staging-Treiber:</b> Rufen Sie <tt>make menuconfig</tt> auf und navigieren Sie zu &#8220;Device Drivers -> Staging Drivers&#8221;, wo Sie &#8220;Staging Drivers&#8221; aktivieren, indem Sie das Sternchen bei &#8220;Omit staging drivers from being built&#8221; herausnehmen. Jetzt können Sie den Treiber für Ralink 2860 aktivieren.</p>
</li>
<li>
<p><b>Bau und Installation des Kernels:</b> Nach mehrfachem &#8220;Exit&#8221; wird die neue Kernelkonfiguration gespeichert. Bauen Sie mit <tt>make</tt> und installieren Sie den neuen Kernel mit <tt>make modules_install &#038;&#038; make install</tt>.</p>
</li>
<li>
<p><b>Neubau der Bootloader-Konfiguration:</b> Ich habe in der Datei <tt>/etc/initramfs-tools/initramfs.conf</tt> auf <tt>MODULES=list</tt> umgestellt und in der Folge in <tt>/etc/initramfs-tools/modules</tt> nur die Zeile <tt>i915</tt> eingefügt. Anschließend baut <tt>mkinitramfs -o /boot/initrd.img-2.6.30.5 2.6.30.5</tt> das neue Initramfs und <tt>update-grub</tt> erstellt die Bootloader-Konfiguration neu.</p>
</li>
</ul>
<p>That&#8217;s it. Natürlich muss man bei Sicherheits-Updates am Kernel mit frischen Patches (und alter Config) neu bauen, aber diese Konfiguration läuft bei mir unter Ubuntu 9.04 stabil. Unter 9.10 wird sie wohl nicht mehr nötig sein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Randnotizen, 26. Juni 2009: LessLinux, Android, SkyOS</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/06/26/randnotizen-26-juni-2009-lesslinux-android-skyos/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 11:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[EeePC]]></category>

		<category><![CDATA[Gadgets]]></category>

		<category><![CDATA[Hardware]]></category>

		<category><![CDATA[Linux]]></category>

		<category><![CDATA[MSI Wind]]></category>

		<category><![CDATA[Mini-Linux]]></category>

		<category><![CDATA[Netbook]]></category>

		<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach langer Abstinenz wieder einmal ein paar Randnotizen zu Dingen, die in den letzten Tagen so aufgefallen sind:


LessLinux: Auch mit &#8220;meiner&#8221; eigenen, lose auf Linux From Scratch aufbauenden Live-Distribution LessLinux ging es in den letzten Wochen in vielen kleinen Schritten weiter. Mittlerweile wird viel Standard-Netzwerk-Hardware automatisch erkannt, WLAN kann mit WICD angesprochen werden, einige eigene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer Abstinenz wieder einmal ein paar Randnotizen zu Dingen, die in den letzten Tagen so aufgefallen sind:</p>
<ul>
<li>
<p><b>LessLinux:</b> Auch mit &#8220;meiner&#8221; eigenen, lose auf <a href="http://www.linuxfromscratch.org/">Linux From Scratch</a> aufbauenden Live-Distribution <a href="http://blog.lesslinux.org/">LessLinux</a> ging es in den letzten Wochen in vielen kleinen Schritten weiter. Mittlerweile wird viel Standard-Netzwerk-Hardware automatisch erkannt, WLAN kann mit WICD angesprochen werden, einige eigene Ruby-Gtk-Scripte sorgen für eine komfortable Installation auf USB-Stick oder die Erstellung von Containern mittels Cryptsetup.</p>
<p><b>Jetzt kommt die Stelle, an der Ihr helfen könnt:</b> Bitte <a href="http://download.lesslinux.org/testing/">ladet Euch den aktuellsten Build herunter</a> und <a href=http://blog.lesslinux.org/howto-boot-faster-create-hardware-protocols/">erstellt ein Hardware-Protokoll</a>. Mit diesem Hardware-Protokoll (es enthält die Ausgaben von <tt>lspci</tt>, <tt>lsusb</tt> und <tt>lshw</tt>), habe ich es leichter, die Hardwareerkennung zu verbessern.</p>
</li>
<li>
<p><b>Android:</b> Das Handy-Linux kommt nun auch mit einem <a href="http://www.golem.de/0906/68014.html">Native Development Kit</a>, mit dem sich native Linux-Anwendungen erstellen lassen, die direkt auf dem Linux des Android und nicht auf der aufgesetzten Dalvik VM laufen. Insbesondere die Portierung von Emulatoren und einigen Spielen, die SDL verwenden, dürfte vom NDK profitieren.</p>
<p>Unterdessen zeigt Android bereits erste Fragmentierungserscheinungen: HTC stellte auf dem eigenen Telefon eine erweiterte Oberfläche &#8220;<a href="http://www.golem.de/0906/67965.html">Sense UI</a>&#8221; vor, die leider <a href="http://www.engadgetmobile.com/2009/06/25/htcs-sense-ui-not-coming-to-any-google-branded-phones/">nicht auf die Telefone mit Google Branding kommen</a> soll. Mal gespannt, ob das Resultat bald drei verschiedene Adressbuch-APIs sind.</p>
</li>
<li>
<p><b>SkyOS:</b> Bei SkyOS handelte es sich bislang um proprietäres ein Ein-Mann-Betriebssystem. Ein C++-lastig implementiertes OS für 32-Bit-x86, das mit einer gut durchdachten Architektur glänzen kann. Als Problem stellte sich in den letzten Jahren jedoch die Treiber-Unterstützung heraus, zuletzt kam die <a href="http://www.osnews.com/story/20880/SkyOS_Chasing_Butterflies_UPDATED_">Entwicklung fast zum Erliegen</a>. Nun hat der Entwickler Robert Szeleney <a href="http://www.osnews.com/story/21726/SkyOS_Linux_Progress_Report">einen radikalen Schritt gewagt</a> und SkyOS auf einen Linux-Kernel und ein minimales Linux-Userland gestellt. Die Vorgehensweise erinnert etwas an NeXTstep bzw. MacOS X. Auf jeden lohnt es sich, ein Auge auf die weitere Entwicklung zu werfen. Mehr im <a href="http://skyos.org/?q=node/650">Blog von Robert Szeleney</a></p>
</li>
<li>
<p><b>Netbooks:</b> In den letzten Monaten hat sich hier wenig getan. Netbooks sind beinahe eine Commodity und unterscheiden sich nur noch im Preis. Die letzten Juli für 399 Euro verkauften Medion Akoya E1210 gibt es nun <a href="http://www.medion.com/de/electronics/cat/10/notebooks_mini">als B-Ware für 219 Euro.</a> Da fällt es umso positiver auf, dass HP mit dem <a href="http://www.engadget.com/2009/06/24/hp-mini-5101-cleans-up-nice-shows-the-serious-side-of-netbooks/">hübschen, wenn auch nicht ganz billigen HP 5101</a> zeigt, dass Alu und Magnesium im Understatement-Gehäuse noch ihre Berechtigung haben. <b>Nachtrag, 30. Juni:</b> Golem hat <a href="http://www.golem.de/0906/68066.html">Details und Bilder</a> der hierzulande verkauften Version mit UMTS.</p>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mal wieder: Mattias und Mobiltelefone</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/06/22/mal-wieder-mattias-und-mobiltelefone/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/06/22/mal-wieder-mattias-und-mobiltelefone/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 20:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gadgets]]></category>

		<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach, wenn es doch so einfach wäre: Im letzten Jahr bin ich zum richtigen Mobiltelefon-Afficionado gereift, lieb gewonnen habe ich besonders das minimalistische F3 und mein ständig E71, das &#8212; dank wunderbarer Daumen-Tastatur &#8212; auch als mobile Blog- und Twitter-Maschine dient.
Dennoch juckt es mich irgendwie in den den Fingern und ich hätte gerne ein zweites, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, wenn es doch so einfach wäre: Im letzten Jahr bin ich zum richtigen Mobiltelefon-Afficionado gereift, lieb gewonnen habe ich besonders das minimalistische F3 und mein ständig E71, das &#8212; dank wunderbarer Daumen-Tastatur &#8212; auch als mobile Blog- und Twitter-Maschine dient.</p>
<p>Dennoch juckt es mich irgendwie in den den Fingern und ich hätte gerne ein zweites, etwas weniger vernünftiges &#8220;modernes&#8221; Telefon. Ein Spielzeug, an dem man sehen kann, was zur Zeit Stand der Technik ist: Location Based Services, Social Networking, Medienplayer, aber auch Geek-Spielzeug und ein wenig Testumgebung für eigene Programme. Heiss sind derzeit:</p>
<ul>
<li>iPhone 3GS</li>
<li>Palm Pre</li>
<li>Nokia N97</li>
<li>T-Mobile G1</li>
<li>HTC Magic</li>
</ul>
<p>Dumm nur, dass alle irgendwie nerven: <span id="more-385"></span></p>
<ul>
<li>
<p><b>iPhone 3GS</b></p>
<p>Ich habe mir schon vor ein paar Wochen einen iPod touch (refurbished, man ist ja Schwabe) geholt, um ein wenig mit der Nutzerführung zu spielen und vielleicht Mitglied des erlauchten Kreises der iPhone/iPod-Entwickler zu werden ($99 Eintritt). Die Bedienung des Gerätes ist wirklich simpel, was auch davon herrührt, dass stark vereinfacht wurde. Meine Ambitionen, für diese Plattform zu entwickeln, wurden in den letzten Tagen aber mehrfach eingebremst: 1. <a href="http://www.osnews.com/story/21678/WWDC_A_Giant_Middle_Finger_to_iPhone_Developers_">Apple als Unternehmen tritt recht großkotzig gegenüber den Fragen der Entwickler auf</a>, 2. Apples Rolle als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kerberos_(Mythologie)" target="_blank">Kerberus</a> für iPhone-Applikation hinsichtlich &#8220;explicit language&#8221; oder &#8220;<a href="http://www.golem.de/0906/67900.html">ausführbarem Code</a>&#8221; hemmt nicht nur Kreativität der Programmierer, sondern auch die Freiheit erwachsener Rezipienten. Nicht mit mit!</p>
</li>
<li>
<p><b>Palm Pre</b></p>
<p>Die Hardware scheint brauchbar, die Möglichkeit, wie eine Zahnbürste induktiv zu laden, ist sexy, das Ding läuft unter Linux und die Oberfläche ist wie Firefox-Erweiterungen oder Vista-Sidebar-Gadgets eine Kombination aus JavaScript und XML. <a href="http://www.engadget.com/2009/06/22/pre-apps-successfully-installed-on-non-rooted-phone-world-waits/">Erste Homebrew-Applikationen</a>, die den Framebuffer direkt ansprechen tauchen auf, doch das ist mir einfach zu roh: Ein SDK wird Palm irgendwann im Spätsommer nachliefern. </p>
</li>
<li>
<p><b>T-Mobile G1</b> und <b>HTC Magic</b></p>
<p> Dem Linux basierten Android gehört sicher die Zukunft. Dennoch benötigt es wohl noch eine Weile, bis sich die Entwickler-Community gesetzt hat und eine klare Richtung erkennbar ist. Das würde mich wohl weniger stören, wenn nicht die Lage bei den Geräten zurzeit etwas eintönig wäre: Googles G1 gibt es nur bei T-Mobile, HTC Magic bei Vodafone (in den USA als <a href="http://www.golem.de/0906/67897.html">T-Mobile myTouch</a>). In beiden Fällen bindet man sich einen jahrelangen Vertrag ans Bein. Immerhin: Das G1 kann für runde 500 Euro als <a href="http://www.golem.de/0812/63995.html">DevPhone</a> aus den USA bestellt werden, das Magic wurde als Ion letztens bei einer Entwicklerkonferenz verschenkt und taucht nun <a href="http://www.engadget.com/2009/05/28/googles-altruistic-ion-giveaway-instantly-rewarded-with-blind-g/">bei eBay auf</a>.</p>
</li>
<li>
<p><b>Nokia N97</b></p>
<p> Ganz besonders zwiegespalten bin ich beim N97 &#8212; einerseits faszinieren die Eckdaten: Ausklapptastatur, Touchscreen, erweiterbar mit MicroSDHC, Widgets auf dem Desktop, schneller ARM, Multitasking. Auf der anderen Seite steht aber das wohl noch nicht ausgereifte S60 5th Edition mit teils massiven Problemen bei der Responsiveness. Das Gerät ist mit derzeit <a href="http://handyshop.simyo.de/handys/nokia-n97-weiss.htm">550 Euro brutto</a> ohne Vertrag auch nicht billig &#8212; aber immerhin verfügbar. Auf der Haben-Seite kann S60 eine brauchbare Python-Umgebung für die schnelle Anwendungsentwicklung zwischendurch verbuchen. Und wer mehr will, kann ja mit Qt für S60 spielen. Dazu ist diese gesamte S60-Programmierung ziemlich diskriminierungsfrei. Was mich beim N97 etwas abschreckt ist die &#8220;<a href="http://www.engadget.com/2009/06/22/nokia-n97-review-a-tale-of-two-bloggers/">Geschichte zweier Blogger</a>&#8221; auf Engadget.</p>
</li>
</ul>
<p>Leicht ist es nicht. Eigentlich habe ich gehofft, Nokia würde nach dem 5800 ein etwas edleres Touchscreen-Telefon mit Widgets und 5th Edition bringen. Erste Bilder des nun <a href="http://www.golem.de/0906/67767.html">als 5530 aufgetauchten Gerätes</a> sahen danach aus. Dumm nur: Das 5530 hat kein HSDPA, kann folglich unterwegs nur EDGE (immerhin ist WLAN an Bord), kostet dafür aber auch nur soviel wie ein iPod touch.</p>
<p>Warten wir also ab: wenn Nokia in den nächsten Monaten die Dinge mit der Responsiveness der UI hinbekommt und vielleicht dem N97 einen kleinen Bruder zur Seite stellt, ist ein Series60-Gerät fällig. Kommt bei Android soetwas wie Wettbewerb und Telefone ohne Vertragsbindung auf, könnte ich dieser Plattform eine Chance geben. Beim Pre bin ich skeptisch. Und Apple: Ich habe wenig Bock, mich von einem Hard- und Softwarehersteller so zu Affen machen zu lassen, wie es derzeit oft der Fall ist.</p>
<p>Es bleibt wohl noch eine Weile bei der Kombination aus E71 und N800&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zu meiner Privatmeinung&#8230;</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/06/12/zu-meiner-privatmeinung/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/06/12/zu-meiner-privatmeinung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 12:04:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blogroll]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;bitte hier entlang:http://blog.mattiasschlenker.de/
(nur für den Fall, dass jemand über www.lawblog.de hier landet und weitere Beiträge zur Sperrdebatte sucht)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;bitte hier entlang:<a href="http://blog.mattiasschlenker.de/">http://blog.mattiasschlenker.de/</a></p>
<p>(nur für den Fall, dass jemand über <a href="http://www.lawblog.de/">www.lawblog.de</a> hier landet und weitere Beiträge zur Sperrdebatte sucht)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Teilerfolg mit Broadcom BCM4312</title>
		<link>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/05/11/teilerfolg-mit-broadcom-bcm4312/</link>
		<comments>http://blog.rootserverexperiment.de/2009/05/11/teilerfolg-mit-broadcom-bcm4312/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 08:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Linux]]></category>

		<category><![CDATA[MSI Wind]]></category>

		<category><![CDATA[Netbook]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe am Wochenende die Stunde Zeit gefunden, mit der Broadcom unseres HP2133 zu experimentieren. Erfolgreich war ich schließlich mit Ndiswrapper und der aktuellen Version von HPs Treiber für XP. Mit den originalen Broadcom-Treibern konnte ich lediglich zuverlässig Kernelfreezes produzieren.
Das Kuriose: Die Kontaktaufnahme mit meinen Netzen funktioniert zuverlässig nur mit einer /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf und nur wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe am Wochenende die Stunde Zeit gefunden, mit der Broadcom unseres <a href="http://blog.rootserverexperiment.de/category/netbook/">HP2133</a> zu experimentieren. Erfolgreich war ich schließlich mit Ndiswrapper und der aktuellen Version von <a href="http://h20000.www2.hp.com/bizsupport/TechSupport/SoftwareIndex.jsp?lang=de&#038;cc=de&#038;prodNameId=3687085&#038;prodTypeId=321957&#038;prodSeriesId=3687084&#038;swLang=18&#038;taskId=135&#038;swEnvOID=1098#11395">HPs Treiber für XP</a>. Mit den originalen Broadcom-Treibern konnte ich lediglich zuverlässig Kernelfreezes produzieren.</p>
<p>Das Kuriose: Die Kontaktaufnahme mit meinen Netzen funktioniert zuverlässig nur mit einer <tt>/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf</tt> und nur wenn ich den <tt>wpa-supplicant</tt> mit <tt>-d</tt> im Debug-Modus starte, einige Sekunden warte und dann den <tt>dhclient</tt> ausführe. Sowohl mit <tt>wpa-supplicant</tt> im stillen Background-Modus <tt>-B</tt> als auch mit dem Network-Manager schlägt die Verbindung fehl.</p>
<p>Nichts wildes, erstelle ich halt ein kleines Shellscript, welches die Verbindungsaufnahme triggert. Was mich stutzig macht, ist das ich ähnliche Probleme &#8212; ebenfalls mit Ubuntu 9.04 mit meinem Medion Akoya E1210 habe. Der dort enthaltene Ralink-Chipsatz funktionierte mit älteren Ubuntu-Versionen problemlos.</p>
]]></content:encoded>
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