Das Rootserver-Experiment

Erlebnisse eines Rootserver (Beinahe-) Neulings

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Schrott flott?

Das ist beim Aufräumen im Büro angefallen:

Die Gegenstände im einzelnen:

  • Ein Subnotebook Fujitsu-Siemens B142: Mit Touchscreen, 300MHz-Celeron und 160MB RAM, derzeit ist Ubuntu 7.10 installiert. So sahen Netbooks vor zehn Jahren aus — allerdings kosteten sie das fünf- bis achtfache. Dieses Gerät wurde in der Serie “Schrott flott” meines privaten Blogs bereits gefeaturet.

  • Ein Psion Revo: Der Vorgänger aller modernen MIDs. Mit Infrarotschnittstelle und einem Opera basierten Browser konnte man damals tatsächlich surfen und mailen. Textverarbeitung und Tabellenkalkulation suchen heute auf PDAs noch ihresgleichen.

  • Ein funktionierendes 100MB-ZIP-Laufwerk: Inclusive Diskette. Diese Dinger waren mit der Verfügbarkeit erschwinglicher CD+RW soetwas von out… Und das ist nun auch schon 13 oder 14 Jahre her.

  • Ein Nokia 7110: Die WAP-Gurke mit Scrollrad. Elegant und auch heute noch ein Fashion-Statement.

  • Ein Nokia 6021: Ehemals billiges Business-Phone ohne Kamera, mit Series 40 (?) und einfachem Mail-Client. Nimmt per Bluetooth Kontakt nach außen auf.

  • Ein Nokia 3510i: Billiges Handy ohne Schnickschnack. Ich habe einmal nach einem “Schweissschaden” die Kontakte unter der Tastaturmatte mit dem Topfreiniger gereinigt, seither funktioniert es, liegt aber kaum genutzt in der Ecke.

  • Eine NSLU2: Urvater aller Linux basierten NAS-Geräte, wer geduldig ist, kann Debian 4.0 oder 5.0 darauf installieren.

  • Ein iPod Mini 4GB: Der erste “kleine” iPod. Dieser hier hat einen neuen Akku (vom Wühltisch bei der zur48).

  • Toshiba 2130CT (nicht abgebildet): Notebook mit 16MB RAM und 486er. Auf der Unterseite prangt noch das Siegel des letzten Eigentümers — der Finazverwaltung BaWü.

iPod und einen Revo (es gibt zwei) werde ich garantiert behalten. Der iPod bekommt wohl eine 16GB CF-Karte und evtl. Rockbox als Firmware, der Revo dient weiter als serielles Terminal. Am B-142 hänge ich irgendwie, aber vielleicht lasse ich mich dazu überreden, dieses abzugeben. Die anderen Gegenstände trete ich auf Anfrage ab. Bedingung: Ihr habt eine Idee für ein Bastelprojekt. Egal, ob es Löten oder nur Programmieren umfasst, Ihr müsst jedenfalls nicht gleich SMD-technisch abgehen wie der hier. Und nochwas: IEDs sind kein Bastelprojekt, das sich qualifiziert, eher sowas!

2 Antworten auf “Schrott flott?”

  1. untergeek (January 26th, 2009 um 11:20 am)

    Kleine Idee außer Konkurrenz (muss bekanntlich erst mal wieder meinen Schreibtisch freikriegen): Das Nokia 7110 in einen per Mobilfunk ausgelösten Katzenerschrecker umrüsten – den Vibrationsalarm auf einen kleinen Magneten umleiten, der die Gehäuseklappe auslöst. Ein Anruf genügt – und die Katze springt… ;)

  2. Engel (April 18th, 2009 um 4:03 pm)

    Steht denn das Angebot noch bzw. ist das NSLU2 noch zu haben? Suche eins für ein kleines Bastelprojekt und zum üben und so.

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