Das Rootserver-Experiment

Erlebnisse eines Rootserver (Beinahe-) Neulings

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Archiv für 'Linux'

Bootfähigen USB-Stick für UEFI Secure Boot erstellen – 1. PreLoader der Linux-Foundation plus Gummiboot

Saturday, March 2nd, 2013

Disclaimer: Dieses kleine Tutorial richtet sich an all jene, die entweder einen Admin-Stick mit verschiedenen Installern und Notfallsystemen erstellen wollen oder einfach eine Fingerübung suchen, um den Bootvorgang von UEFI Secure Boot besser nachvollziehen zu können. Die anfängliche Installation von LessLinux Search and Rescue kann nach und nach um weitere Linuxe erweitert werden. Als Bootloader verwende ich zunächst den unkomplizierten PreLoader.efi der Linux-Foundation in Kombination mit Gummiboot, möglicherweise folgt demnächst eine auf Shim (mit MOK) angepasste Anleitung. Auf den EFI-Boot von 32-Bit-Systemen möchte ich nicht eingehen, weil praktisch nur ältere Apple iBooks und MacMinis (CoreDuo, nicht Core2Duo) mit einem 32-Bit-EFI ausgeliefert wurden. Die paar Netbooks von Asus, die ebenfalls 32-Bit-EFI an Bord haben, sind in der Regel auf das CSM eingestellt (Compatibility Support Module = BIOS-Emulation zum Boot von MBR-Medien).

Hinweis: Auf dieses Tutorial folgt ein weiteres, das die hier gezeigte Konfiguration um GRUB erweitert (um 32-Bit-Systeme booten zu können) und eines, das erklärt, wie schließlich ein hybrider Stick entsteht, der auf MBR- und UEFI-Systemen startet. Wer aus dem dritten Tutorial das Optimum herausholen möchte, sollte eine dritte, 100 bis 200MB große, leere FAT32-Partition einplanen.

Wie bootet UEFI sicher vom Stick?

Der Vorgang von USB ist etwas einfacher als von Festplatte, zumindest wenn es sich um einen GPT partitionierten Stick mit einer einzigen FAT32-Partition handelt. In diesem Fall genügt es, eine Ordnerstruktur “BOOT/EFI” anzulegen, die den Bootloader “BOOTX64.EFI” enthält. Hintergrund dieser Vereinfachung ist wohl, dass es ermöglicht werden soll, alleine durch das Entpacken eines Zips mit den Bootdateien einen Stick bootfähig zu machen – aber das ist Spekulation, weder habe ich nachgeprüft welche UEFI-Implementierungen den einfachen Start unterstützen, noch habe ich getestet, ob in nennenswerten Stückzahlen USB-Sticks am Markt sind, die sowohl GPT als auch BIOS-MBR aufweisen. (more…)

Das Gespenst UEFI Secure Boot

Friday, March 1st, 2013

In den letzten Tagen hatte ich etwas Gelegenheit, mich mit UEFI Secure Boot näher zu beschäftigen: Ich erstelle bekanntlich die Notfall-CDs für einige Computerzeitschriften oder arbeite intensiv daran mit (von Computer Bild bis desinfec’t gibt es einige). Ziel war, alle aktuellen, von Microsoft signierten EFI-Loader unter die Lupe zu nehmen und auf ihre Praktikabilität abzuklopfen. Die gute Nachricht vorweg: Wer Ubuntu oder Fedora verwendet und keine Kernel selbst kompiliert, muss sich nicht mit dem Schlüsselmanagement herumärgern. Beide Distributionen verwenden einen von Microsoft signierten Loader (auf Basis von Shim), der wenigstens sicherstellt, dass GRUB2 und der anschließend geladene Kernel “vertrauenswürdig” ist. Zu Funktionsweise, Unterschieden und Restriktionen der verwendeten gepatchten GRUB2-Varianten hat sich Thorsten Leemhuis in der c’t 5/2013 zur Genüge ausgelassen. Wirklich spannend ist die Thematik aber für den Start selbst kompilierter Kernel, für kleine Distributionen, die verteilt und schnell entwickelt werden und für Administratoren, die Linux basierte Deployment- und Notfall-Systeme per Netz oder vom Wechseldatenträger starten wollen.

In diesem Beitrag möchte ich die eher theoretischen Hintergründe erläutern und Entscheidungshilfen geben, demnächst folgen dann Beiträge zur praktischen Umsetzung von Secure Boot eigener Kernel auf USB-Sticks, optischen Datenträgern und via Netzwerk. (more…)

DVD nach MKV rippen

Monday, December 31st, 2012

Dieser Blogpost soll in erster Linie eine Notiz für mich selbst sein, wie man eine DVD in eine MKV mit H.264-Video, Untertiteln und mehreren Audiospuren umwandelt. Ich verwende Stereo-Audio im MP3 kodiert – einfach weil an keinem unserer Abspielgeräte 5.1 Audio angeschlossen ist. Wer 5.1 haben möchte, kann gerne die rohen AC3-Spuren übernehmen. Die Beispiele legen alle Dateien im aktuellen Arbeitsverzeichnis ab. Daher empfehle ich, einen neuen Ordner anzulegen, der nach dem Merge von Audio- und Videospuren gelöscht werden kann.

DVD kopieren

Als allererstes kopiere ich die DVD mittels dvdbackup. Damit das mit CSS verschlüsselten DVDs funktioniert, muss eine entsprechende Version der libdvdcss installiert sein. Irgendwo unterhalb von /usr/share/doc gibt es ein Shell-Script, welches dies erledigt:

find /usr/share/doc -name '*css*.sh'

Üblicherweise kopiere ich die ganze DVD und nicht nur das Main-Feature. Das erledigt der Schalter “-M” wie “Mirror”, daneben sind Eingabegerät und Zielordner notwendig: (more…)

Ubuntu 12.10 und VMware Workstation 9 oder Player 5

Friday, November 2nd, 2012

Die Kernelmodule von VMware greifen reicht stark in die Speicherverwaltung ein, beziehungsweise sind allergisch auf Änderungen an den APIs der Netzwerktreiber. Kommt ein Kernel nach Fertigstellung von VMwares Treiberpaket auf den Markt, gibt es lange Gesichter: VMware-Module lassen sich nicht kompilieren oder kompilieren und nicht laden oder VMware – und schlimmstenfalls der Kernel – stürzen ab. Für Nutzer von VMware Workstation 9 oder Player 5 gibt es hier Abhilfe:

http://communities.vmware.com/servlet/JiveServlet/download/2103172-94260/vmware9_kernel35_patch.tar.bz2

Um den Patch anzuwenden, gegebenenfalls zunächst auf Ubuntu 12.10 aktualisieren, dann die VMware-Dienste stoppen:

service vmware stop

Anschließend den Patch entpacken und das enthaltene Script anwenden:

tar xvjf vmware9_kernel35_patch.tar.bz2
cd vmware9_kernel3.5_patch
bash patch-modules_3.5.0.sh

Jetzt noch die Dienste neu starten, dann klappt es wieder mit dem VMware Player…

service vmware restart
vmplayer

Ubuntu 12.04 auf GPT “debootstrappen”

Sunday, August 5th, 2012

Ein neuer Hetzner-Server – der wieder dank Xen fast 30 Linux-Instanzen aufnehmen wird – machte es erstmalig erforderlich, ein Linux remote auf einer großen Platte (größer als 2TB) zu installieren. Statt dem im Büronetz eingesetzten PXE-Netinstaller musste hier “debootstrap” zum Einsatz kommen – und es klappte fast auf Anhieb. Grund für die Neuinstallation war – mal wieder – der Wunsch, ein eigenes Partitionslayout vergeben zu können, eine Flexbilität, die Hetzner natürlich für das Standardimage nicht bieten kann. Ich entschied mich daher dafür, den Server mit aktiviertem Rettungssystem zu übernehmen. Das ist bei Hetzner Debian basiert, so dass “debootstrap” in Ubuntus Version mit wenigen Handgriffen installiert werden kann. Der einzige Haken: Festplatten über zwei Terabyte erfordern entweder eine GUID Partition Table (“GPT”) oder eben, dass man damit lebt, dass rund ein Drittel der Plattenkapazität nicht erhältlich ist. Ich entschied mich für ersteres. (more…)

USB-Geräte im Netz durchreichen

Monday, July 16th, 2012

Für einen Kunden arbeite ich gerade an einem Thin-Client-Netzwerk: Dünne, unter Linux laufende Clients sollen per RDP-Client auf Windows-7-Pro-Instanzen zugreifen, die gesammelt auf einem Xen-Host ausgeführt werden. Für die Nicht-Verwendung von Windows Server 2008 mit Terminaldiensten gibt es den simplen Grund, dass einige der eingesetzten Anwendungen nicht in Terminalserverumgebungen lauffähig sind. Der Haken an der Geschichte: Es muss ein komfortabler Zugriff auf lokale USB-Geräte – Speichersticks, Chipkartenleser und ähnliches – möglich sein.

Wir haben daher zunächst mit USB-Servern fürs Netz experimentiert, derartige Geräte gibt es für netto 30 Euro (Ein-Port-Versionen mit unbekanntem chinesischen Hersteller, z.B. bei Conrad) bis 300 Euro (zwei oder vier Ports, Hutschienenmontage, Industriequalität, PoE, z.B. bei WuT). Mir gefiel aber nicht, neben dem Thinclient ein weiteres Gerät mit eigenem Netzteil (günstige Geräte können kein PoE) am Arbeitsplatz zu haben und habe daher nach Softwarelösungen für Linux gesucht. Gestoßen bin ich zunächst auf die kommerzielle Software USB Redirector, die jedoch für unser Szenario mit 75 oder 89US$ je Arbeitsplatz zu Buche schlagen würde. Gelandet bin ich schließlich beim freien Projekt USBIP, das jedoch nicht ganz trivial zur Zusammenarbeit zu bewegen ist. Geschafft habe ich es dennoch, Testsystem ist ein Ubuntu 12.04, die im nachfolgenden Text beschriebenen Schritte dürften so auch auf andere Systeme mit Kernel 3.1 oder höher anzuwenden sein. Als Client habe ich bislang nur Windows probiert über meine Erfahrungen mit Linux werde ich ggf. später berichten.
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Windows 7 oder Server 2008 als Xen domU (HVM)

Friday, May 4th, 2012

Mit der besseren Integration von Xen in die aktuelle LTS Version von Ubuntu bietet es sich an, als Virtualisierungslösung auf den freien Xen zu setzen, wenn es darum geht, einen Windows TS (Terminal Services) oder RDS (Remote Desktop Services) Server im kleinen SOHO Netzwerk zu virtualisieren. Dieser Workshop setzt einen funktionierenden Xen-Host voraus, d.h. eine paravirtualisierte domU konnte bereits erfolgreich gestartet werden. (more…)

Ubuntu 12.04 LTS als Xen Dom0 einrichten

Friday, May 4th, 2012

Bislang habe ich Ubuntu immer mit den Vanilla-Sourcen von Xen eingerichtet, einfach weil der Support für Dom0 (priviligierte Domain) teils fehlte, teils veraltet und instabil war. 12.04 ist die erste LTS-Version, die sich zufriedenstellend “out of the box” als Domain 0 einrichten lässt. Mit verantwortlich ist, dass sich Kernel ab Version 3.0 auf dem Hypervisor Xen starten lassen, gepatchte spezielle Kernel sind heute überflüssig. Die Einrichtung ist recht geradlinig, lediglich einige Kleinigkeiten sind zu beachten.

Weniger geradlinig ist noch immer der Betrieb: Der Einsatz von HVM-Gästen benötigt VME- bzw. SVM-Erweiterungen des Prozessors (in billigen PCs hart per BIOS deaktiviert) und einige Grafikkarten mit KMS bereiten Ärger, genauso wie die proprietären Grafiktreiber von AMD und nVidia. Um schnell ein Demo-Virtualisierungssystem einzurichten, taugt Xen nicht (dafür sind VMware Player oder VirtualBox viel besser geeignet). Wer dagegen extrem flexible Servervirtualisierung mit geringem Overhead und hoher Flexibilität sucht, wird mit Xen jedoch fündig. (more…)

Asus x101 – wieder ein echter Eee PC?

Wednesday, August 31st, 2011

Seit einigen Tagen liefert Asus den Eee PC x101 aus. Die Eckdaten – vorinstalliertes Linux als Betriebssystem, extrem abgespeckte Hardware, 8GB Solid State Drive – erinnern an den ersten Eee PC, den 701. Aber auch der daraus resultierende Preis von 25% bis 30% unter der bisherigen Untergrenze und das geringe Gewicht von etwa 950 Gramm lassen Erinnerungen wach werden. Und 169€ brutto sind schwer zu unterbieten.

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Linux zieht OS X um

Monday, August 15th, 2011

Wir haben noch ein altes Powerbook (Unibody, 2008), bei dem die serienmäßige 160GB-Platte arg klein geworden ist. Die sollte nun gegen eine Momentus-Hybrid-Platte ausgetauscht werden. Geplant war, die Platte mit “dd” zu klonen und anschließend mit dem “diskutil” oder dem Festplattendienstprogramm zu strecken. Ging nicht, weil das Festplattendienstprogramm irritiert davon ist, dass die Schattenkopie der GPT nicht am Ende der Platte liegt.

Ich bin dann so vorgegangen:

  1. Beide Platten mit einem SATA2USB-Adapter an den Linux-Desktop-Rechner angeschlossen

  2. Mit
    dd if=/dev/sdx of=/dev/sdy bs=1M
    die alte (sdx) auf die neue (sdy) Platte geklont

  3. Mit
    gdisk /dev/sdy
    die Platte im GPT-Partitionierungstool geöffnet und eine Partition vom Typ 0700 auf dem Rest der Platte angelegt, mit w bestätigt – das korrigiert die Position der Backup-GPT

  4. Die Platte abgestöpselt und in den Mac eingebaut

  5. Den Mac gebootet und dort im Festplattendienstprogramm die leere Partition gelöscht und die OS X Partition etwas gestreckt

Klappte prima und erspart mir eine Neuinstallation von OS X. Ich habe jetzt noch Platz, um demnächst Ubuntu drauf unterzubringen.

Cross compiling uClibc and busybox

Saturday, July 2nd, 2011

There are a few articles from this blog that are old, but still known an read – even outside the small area of people speaking German. Thus this article written in English. My intention is to show how to cross compile uClibc and a BusyBox that is statically linked with this uClibc. The resulting BusyBox can be used to build some minimal Linux system. Around three or four Megabytes if you keep it really small. Nearly five years ago I wrote a tutorial on this topic (in German) on which I still receive feedback quite often. Since this tutorial is very outdated (module loading, initrd vs. initramfs, multiple initramfs), I plan to update it. This tutorial will show a quick alternative to get a working cross compiled BusyBox.

The content of this blog entry is partially based on the “semi official tutorial” how to cross compile BusyBox and partially on my experience with Linux from Scratch, especially Chapter 5 – Constructing a temporary system. At the time of this being written, I tried to make sure that very few patches are necessary – this will not always be the way, maybe GCC 4.7 will need more patches or BusyBox 1.19 does. uClibc 0.9.32 does not yet build cleanly on x86, thus I stay with uClibc 0.9.31.1 for this time: (more…)

Randnotizen, 22. September 2010

Wednesday, September 22nd, 2010

So, heute mal etwas persönliche Randnotizen.

  • LessLinux: Die CD “DE-Cleaner-Rettungs-System” (Pressemitteilung) basiert auf meinem LessLinux. War viel Arbeit, weniger im technischen Sinne, mehr im Sinne der Koordination der Projektpartner. Ich bin handwerlich zufrieden mit dem Ergebnis, würde aber aber nach einer Zwischenauswertung der Leserfragen eine deutlich simplere Nutzerführung bevorzugen. Das war in der kurzen Projektphase nicht möglich, also bleibt es bei dieser Oberfläche. Ärgerlich: Es wurden wohl ein paar Tausend fehlgepresste Datenträger ausgeliefert, so dass ich bei Supportanfragen nie weiss, ob ein Problem nun eher auf problematische Hardware, meine Erkennungsroutinen oder eine kaputte CD zurückzuführen ist.

  • LessLinux, nochmal: Ich arbeite gerade an einer Funktion, die anhand von Strace-Logs prüft, auf welche Dateien während eines Builds zugegriffen wird und welche gesucht, aber nicht gefunden werden. Ziel ist ein Abhängigkeitsmanagement, welches auch vorschlägt, welche Bibliotheken vorher installiert werden, könnten, beispielsweise wenn ./configure zur Laufzeit anhand installierter Programme festlegt, welche Eigenschaften einkompiliert werden. Momentan läuft eine Analyse einer Glibc-Kompilation — die Strace-Logdatei hat 1,4GB oder 13 Millionen Zeilen und will natürlich komplett durchs RAM und dort analysiert werden…

  • Nokia: Wie etwas so sucken kann… Ich habe seit ein paar Tagen ein E5, Nachfolger meines E71. Schönere Kamera, bessere Nutzerführung, toller, übersichtlicher Email-Client. Flotter Webbrowser, spielt Youtube. 3.5mm Klinke. Aaaaber: Um VoIP einzurichten musste ich ein Zusatzprogramm runterladen. Mein Bluetooth-Keyboard will noch immer nicht. Auf der Nokia World stellt Ihr tolle Hardware wie das E7 vor, aber kein Wort zu MeeGo? Sicher ist Symbian^3 nicht wirklich schlecht, sogar richtig viel besser als S60 5th, aber das Highend bedient Ihr damit nicht!

  • Auf Wolken gehen: Peter Voit war ein Nachbarjunge, einer der großen, sechs oder sieben Jahre älter als ich. Irgendwie ist aus ziemlich vielen der Nachbarjungen (ich schließe mich da nicht aus) etwas geworden. Peter wurde Mitgründer von Transsolar und die machen nun Wolken. Das kann praktisch sein, wenn man die Lichteintrahlung in einem Gebäude beeinflußen will: Video bei Youtube.

Frischer LessLinux-Build zum Wochenende

Friday, September 3rd, 2010

So, in den letzten Tagen entstand wieder ein frischer LessLinux Development-Build. Neu sind vor allem die Funktion, dass das ISO-Image nicht nur dank ISOhybrid auch auf einem USB-Stick eingesetzt werden kann, sondern dieser beim Start gleich wieder mit einem FAT-Dateisystem versehen wird. Neu ist auch ein pvops-tauglicher Kernel und einige kleinere Änderungen an den Bootscripten, womit sich LessLinux nun als Xen domU booten lässt.

Einige weitere Modifikationen wie Bootsplash mit fbsplash, die demnächst in einem kommerziellen Derivat sichtbar sein werden, sind noch nicht aktiv. Hier geht’s lang zum Blogpost:

http://blog.lesslinux.org/fresh-development-build-isohybrid-conversion-and-boot-on-xen/

Ubuntu 10.04 als DomU (Xen) “debootstrappen”

Wednesday, September 1st, 2010

Nach vier Jahren ist es mal wieder Zeit für ein kleines Tutorial zur Installation von Ubuntu-domUs via debootstrap. Dank Aufnahme der pvops-DomU in den Vanilla-Kernel bringt Ubuntu einen Kernel mit, der lediglich kleine Anpassungen am Initramfs benötigt, um sauber auf einem aktuellen Xen 4.0 zu starten.

Installation von Debootstrap

Zuerst muss debootstrap vorhanden sein, am einfachsten natürlich mit apt-get install debootstrap. Unter Ubuntu kann mit debootstrap auch die Folgeversion installiert werden. Debian-User können das Ubuntu-Debootstrap direkt von http://archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/d/debootstrap/ herunterladen und mit dpkg -i installieren. Nutzer von RPM-Distributionen sollten ein Konvertierungstool installieren oder Debootstrap direkt aus dem .tar.gz installieren.

Vorbereitung eines Images

Für Xen DomUs haben Sie die Möglichkeit, physikalische Festplatten oder deren Partitionen zu nutzen oder Festplattenimages zu verwenden. Bei den Images wiederum gibt es zwei Möglichkeiten: Tap-Disks, die wachsen können und beispielsweise VMware VMDK-Format unterstützen oder “Plain-Images”, die als Loopback-Device gemountet werden können. Ich empfehle bei Testkonfigurationen grundsätzlich und bei Produktivsystemen für die Systempartitionen Images von Partitionen. Die Gründe: (more…)

Installation von Xen 4.0.1 mit pvops-Dom0 auf Ubuntu 10.04

Monday, August 30th, 2010

Xen 4.0 hat einige interessante Features eingeführt. Am Auffälligsten dürfte die Umstellung des vom Xen-Projekt gepflegten Dom0-Kernels auf “pvops” sein. Es handelt sich dabei um eine Technologie, mithilfe derer ein Kernel erkennt, ob er auf “nacktem Metall” (“bare metal” = direkt auf Hardware) oder auf dem Xen-Hypervisor läuft. Für unpriviligierte Domains (domU) ist dieses Feature bereits seit geraumer Zeit im Linux-Kernel enthalten, für dom0s is es neu und muss über den Kernel des Xen-Projektes installiert werden.

Ich habe einmal testweise ein Setup auf einer AMD64-Maschine erstellt, auf 32-Bit-Systemen sind lediglich einige Kleinigkeiten anders: Der Kernel muss PAE-Support haben und es muss zwingend ein Prozessortyp ausgewählt werden, der über Virtualisierungserweiterungen verfügt. Da heutzutage kaum Rechner als Xen-Host zum Einsatz kommen dürften, die nicht 64-Bit-tauglich sind, sollte sich die Frage nach pvops-Dom0s auf 32-Bit-Hardware kaum stellen. (more…)

Das BSI empfiehlt… LessLinux

Friday, August 27th, 2010

Mn sehe und staune: Das BSI schickt seine eigene, Knoppix basierte Live-Distri in Rente und verweist auf das von mir federführend entwickelte LessLinux, konkret in seiner Ausprägung als “Computerbild Sicher Surfen“.

Das mag auf den ersten Blick verwundern, auf den zweiten scheint es logisch: Die Anforderungen an die Sicherheitsmechanismen der Sicher-Surfen-CD wurden vom BSI festgelegt, die Umsetzung dieser vom TÜV geprüft. Dabei bin ich durchaus auch eigene Wege gegangen, so habe ich die Integration des einfachen MAC-Modells SMACK statt SELinux durchgesetzt und als Basis eben keine Debian-Distri genommen, sondern mein damals (vor anderthalb Jahren) noch in den Kinderschuhen befindliches LessLinux.

In den letzten Wochen hat sich im Blog von LessLinux wenig getan, hinter den Kulissen umso mehr. Worum es ging, darf ich noch nicht sagen. Stay tuned, in zwei Wochen wisst Ihr mehr.

Welchen Bootloader verwende ich?

Wednesday, August 25th, 2010

Ich arbeite an Rootservern, bei denen die verschiedensten Bootloader installiert sind. Mal Grub 0.9x, mal Grub 2, oft Extlinux (oh, ja, ich muss mal ein Tutorial zu Syslinux 4.0 machen…). Böse ist, wenn sowohl eine extlinux.conf als auch ein Ordner /boot/grub vorhanden sind. Was tun? Einfach im MBR nachschauen:

root@caesium:~#  dd if=/dev/sda bs=448 count=1 | strings
1+0 Datensätze ein
1+0 Datensätze aus
448 Bytes (448 B) kopiert, 4,2288e-05 s, 10,6 MB/s
ZRr=
`|f
\|f1
GRUB 
Geom
Hard Disk
Read
 Error

Das ist wohl GRUB, beim Syslinux-MBR (Extlinux) sieht die Ausgabe so aus:

RPf1
Missing operating system.
f`f1
|fRfP
Ht[y9Y[
Multiple active partitions.
Operating system load error.

Eine Frage an die Community: Welches (Linux-) Smartphone kaufen?

Monday, July 12th, 2010

ich sinniere noch immer über dem Kauf eines Smartphones: Ein Gerät mit 480×320-Touchscreen (gerne größer), möglichst offener Plattform (Bada oder Android 2.1+) sollte es sein. Ob nur Touchscreen oder Touchscreen plus Tastatur ist zunächst zweitrangig.

Der Haken: Es sollte Features bieten oder als stabile Software zu Nachrüstung bereithalten, die ich am E71 nicht mehr missen möchte:

  • Tethering möglichst per Bluetooth und Funktion als WLAN-Hotspot
  • SIP-Client
  • SyncML-Client oder Funambol-Plugin erhältlich
  • Unterstützung für Bluetooth-Tastaturen

Eigentlich nix Wildes, aber drei der vier Punkte sind meines Wissens schwer umzusetzen. Dazu würde mich interessieren: Wie haltet Ihr Smartphone und Linux-Rechner synchron? Ich nutze einen eigenen Funambol-Server und das Funambol-Addon für Thunderbird 3.0. Das klappt prima mit Kontakten und Terminen.

Status-Update LessLinux

Monday, May 31st, 2010

Ich habe in den letzten Tagen und Wochen wieder intensiv an “meiner Live-Distribution” LessLinux gearbeitet. Wahrscheinlich kennen die meisten von Euch LessLinux als die “ComputerBild Notfall-CD 2.0″, doch das System soll mehr können als ein komfortables Rettungswerkzeug für Havarierte Windows-Installationen zu sein. Herausgekommen sind unter anderem:

  • Systemstart per Netzwerk: Es ist nun kein lokaler Datenträger mehr nötig. Stattdessen kann beim Systemstart ein ISO-Image per WGET heruntergeladen werden. Das landet im Arbeitsspeicher und wird Loopback gemountet. NFS-Boot folgt, mein Testbuild hier zu Hause macht es schon… Weiter im LessLinux-Blog

  • Zugriff per VNC: Per Cheatcode kann nun angegeben werden, statt einer lokalen Grafikkarte einen VNC-Server anzusteuern. Das klappt offen fürs ganze Netz oder auf localhost für unsichere Umgebungen Weiter im LessLinux-Blog

  • LessLinux selbst bauen: Buildscripte, Anleitungen und ein VMware-Image in dem der Build garantiert durchläuft, sind Online Teil 1 und Teil 2 im LessLinux-Blog

Randnotizen, 13. April 2010

Tuesday, April 13th, 2010

Und mal wieder Randnotizen — Links der letzten acht Tage mit einigen Anmerkungen:

  • Wie stark suckt Flash? Es gibt eine Beta der 10.1 für Linux, Hardwarebeschleunigung inbegriffen, News bei LinuxForDevices.com.

    Ich konnte mich nie wirklich mit Flash unter Linux, BSD oder MacOS X anfreunden und werde es wahrscheinlich nie wirklich können. Auf meinem 64 Bit Desktop läuft Flash im Plugin-Wrapper und schmiert zweimal am Tag ab. Ich bin damit die meiste Zeit ohne Flash unterwegs und vermisse es nicht wirklich. Nur wenn ich gerade Flash für ein kleines Video brauche, ist es nicht da. Ich hoffe, dass HTML5-Video bald soweit verbreitet ist, dass man auch für die Freizeit kein Flash-Plugin mehr braucht.

  • Endlich kostenlose Navigation auf dem Nokia E71 Nokia reagiert auf protestierende Nutzer: News bei engadget.com.

    Dass Nokia seine kostenlose Navigation beim Start nur für eine Hand voll Geräte anbot, fand ich ärgerlich. Sollte ich ein ein Jahr altes E71 wegwerfen und ein mir ein E72 kaufen, um in den Genuß der Navigationslösung zu kommen? Der Protest der letzten Monate hat gewirkt: Nokia bietet die kostenlose Ovi Maps Version 3.0.3 nun auch für E66 und E71.

  • Mein YaCY-Host läuft wieder! Ich mache wieder bei der freien Suchmaschine mit und helfe, mich und andere von Google abzunabeln.

    Auf dem Büroserver läuft nun eine Xen-Instanz mit 1,25GB RAM und 30GB Platte. 25GB Plattenplatz und 1GB RAM darf sich Yacy nehmen, dafür habe ich die CPU-Zyklen etwas beschränkt und stelle nur einen Prozessorkern bereit. Cool: Wenn man die Proxy-Indexierungstiefe auf 1 setzt und hin und wieder doch zu Google greifen muss, indexiert Yacy die auf den gelesenen Google-Ergebnisseiten verlinkten Seiten.

    Nachtrag: Hier gibt es einen älteren Artikel von mir zu Einrichtung und Funktionsweise von YaCY.

  • Xen 4.0 erschienen: Neue Version des Hypervisors, News bei Golem.

    Wenn ich die Nachricht richtig deute, läuft Kernel 2.6.31 dann mit pv_ops auf Xen (der Kernel erkennt, ob er auf Xen oder direkt auf der Hardware läuft), wenn ein Prozessor mit Intels oder AMDs Virtualisierungserweiterungen gefunden wird. Damit ist der Einsatz neuer Xen-Versionen auf vielen Maschinen die älter als zwei Jahre sind, in weite Ferne gerückt. Immerhin: Da pv_ops ein fester Bestandteil des Kernels ist/wird, hat das manuelle Patchen des dom0-Kernels bald ein Ende. Ich hoffe, dass Xen damit eine Zukunft im SMB-Bereich und nicht nur im Rechenzentrum hat, denn KVM hat mit PCI Passthrough u.ä. in letzter Zeit mächtig aufgeholt.

  • Einsteiger-Smartphones von Nokia C3, C6 und E5, News bei Golem, News bei Engadget und News bei Infosync.

    Immer noch kein Symbian^3, stattdessen das neu gelabelte Symbian^1 (TOFKAS605TH = The OS Formerly Known As Series 60 5th Edition), nett und meine Erfahrungen mit E71 und 5230 zeigen, dass Nokia durchaus brauchbare Geräte mit langen Standby-Zeiten und schneller Navigation bauen kann, auch die Preise sind moderat und die Tastatur des E5 hoffentlich so gut wie beim E71, aaaaaber von einem Gerät wie dem C6 hätte ich langsam das neue Touchscreen-Symbian erwartet.

Linux auf dem Asus A52JR — Teilerfolg mit Mobility Radeon 5470

Thursday, March 25th, 2010

Nachdem gestern der Ati Catalyst Treiber 10.3 erschienen ist (und seit heute auch downloadbar ist), dachte ich mir, ich könnte die Treiberinstallation auf dem A52JR noch einmal probieren. Nach der Installation des Treibers mit

./ati-driver-installer-10-3-x86.x86_64.run

probierte ich erneut

aticonfig --initial

Das Ergebnis war ernüchternd: Wieder wurde mir gesagt, dass keine unterstützten Karten im Rechner vorhanden waren, eine Konfiguration daher nicht möglich sei. Zur Erinnerung: lspci erkennt die Karte wie folgt: (more…)

Xen-Nachtrag, Setup mit Routing

Friday, March 19th, 2010

Mir ist aufgefallen, dass mein gestriges Setup mit Dummy-Adapter und Vergabe der ersten IP-Adresse des Netzes auf das Interface dummy0 nicht die optimale Konfiguration darstellt: Hier wird das alte Setup mit separatem Router 1:1 nachgebaut, was zur Folge hat, dass die drei Adressen für Broadcast, Netz und Gateway nicht für Produktivsysteme nutzbar sind. Das beschriebene Setup ist daher nur sinnvoll, wenn ein Server in zwei Stufen von bridged auf routed umgestellt werden soll.

Beim Neuaufsetzen eines Servers ist es besser, gleich eine PointToPoint-Lösung mit 255.255.255.255-Maske aufzusetzen. Damit können bei einer 29-Bit-Maske (255.255.255.248) acht statt fünf IP-Adressen genutzt werden — satte 60% mehr (bei vier, fünf, oder sechs Bit Masken fällt der Gewinn natürlich kleiner aus). Die Änderungen gegenüber dem Setup von gestern sind, dass dummy0 in der /etc/network/interfaces der dom0 entfällt. In der /etc/xen/xend-config.sxp wird das extern erreichbare Interface eingetragen (in der Regel eth0):

(network-script 'network-route netdev=eth0')
(vif-script     'vif-route netdev=eth0')

Die Netzwerkkonfiguration der domU bekommt nun die primäre IP-Adresse der dom0 als Gateway eingetragen, dazu das Schlüsselwort pointopoint (nur ein ‘t’!) und die “dichte” Netzmaske:

auto lo
iface lo inet loopback

auto eth0
iface eth0 inet static
        address 172.16.16.114
        netmask 255.255.255.255
        gateway 192.168.1.2
        pointopoint 192.168.1.2
        post-up ethtool -K eth0 tx off

Vielen Dank an…

  • Umstellung Debian Etch mit XEN 3 auf routed …die fleissigen Dokumentatoren im Hetzner-Wiki
  • …den Admin bei 1&1, dessen Default-Setup mit pointopoint auf der primären IP mich dazu anregte, hier nochmal nachzuforschen

Ein Tag mit Xen: Vanilla-Xen und -Kernel auf Ubuntu Karmic installieren

Thursday, March 18th, 2010

Bislang laufen alle unsere Dom0s entweder auf Ubuntu 8.04 oder openSUSE 11.1 oder 11.2. Für einen neuen alten Server wollte ich Ubuntu 9.10 als Basis nehmen, auch um im Mai leichter auf 10.04 wechseln zu können. Bei Ubuntu ist die Xen-Situation nicht besonders rosig: Laut halboffizieller Doku steht weder ein aktueller Xen, noch ein brauchbarer Kernel bereit. Immerhin ein Xend (der Verwaltungsdaemon) in Version 3.3. Erfahrungen seit 3.2 haben gezeigt, dass sich die Schnittstellen kaum noch ändern, so dass der 3.3er Daemon mit dem 3.4er Xen zusammen arbeiten sollte. Denkste.

Ziel waren zwei Server: Ein 64-Bit-System fürs Büro und ein 32-Bit-System für einen alten (AMD Athlon XP 2000, 512MB, 80GB) Hetzner Rootie (Presse-Testsystem). Beide Systeme wurden zunächst mit einem Ubuntu Minimalsystem ausgestattet. Bei Hetzner geschah dies aus dem Notfall-System per debootstrap (fertige OS-Images werden nur einmal am Tag aufgespielt, was stört, wenn man nach einer abgeschossenen Installation neu aufsetzen möchte) und der Server zuhause wurde per Debian-Installer per PXE-Netboot eingerichtet. Die zwei Möglichkeiten, einen Hetzner-Server mit Ubuntu oder Debian auszustatten — debootstrap und den Debian-Installer im SSH-Modus — erkläre ich bei Gelegenheit im Detail. (more…)

Alte und neue Artikel online

Wednesday, March 17th, 2010

Ich habe gerade einen Schwung von etwa 20 meiner Artikel aus den Jahren 2006 bis 2008 hochgeladen. Alle stammen aus den Zeitschriften PC!Linux und linuxlife des WEKA-Verlages, der unter www.magnus.de residiert. linuxlife wurde Mitte 2009 auf Eis gelegt und ist derzeit auch im Weka-Onlineshop nicht nachzubestellen. Wahrscheinlich wird die Serie jedoch mit leicht verändertem Konzept bald fortgesetzt — ich wünsche es mir jedenfalls, denn das Team war nett, die Leserschaft kommunikativ und das Heft durfte Themen aller Schwierigkeitsgrade abbilden.

Wie dem auch sei: Die hochgeladenen Artikel findet Ihr unter cdprojekte.mattiasschlenker.de/Public/Artikel/, ich erspare es mir, jeden Artikel einzeln zu verlinken. Naturgemäß sind zwei bis vier Jahre alte Artikel nicht gerade die aktuellsten. Alles mit Workshop-Charakter ist daher sehr vorsichtig zu behandeln. Immerhin sind einige “zeitlose” Artikel dabei, wie die 64Bit-Einführung (PDF) (wer Flash-Probleme hat, wird einen 32Bit-Chroot zu schätzen wissen) oder die Einführung in Cygwin incl. X11 (PDF) sowie die beiden Artikel zum Thema PXE- und TFTP-Boot (PDF) oder zur freien Suchmaschine Yacy (PDF). Einige andere Artikel bspw. zum ersten EeePC spiegeln eher den Zeitgeist wider und lesen sich schon nach gut zwei Jahren wie Erinnerungen aus einer längst vergangenen Zeit…

Daneben hat Magnus.de selbst einige meiner Artikel online gestellt, ganz aktuell beispielsweise zu Grub 2 als Universalbootloader auf Linux- und Windows-Systemen (HTML) (trägt als Zeitstempel der Einstellung den 30. März 2010 :-) ) oder dessen Vorgänger auf Basis von Grub 0.97 (HTML).

Linux auf dem Asus A52JR

Monday, March 1st, 2010

Seit einigen Tagen steht ein Asus A52JR (konkret: das A52JR-SX109V der aktuellen Saturn-Aktion) im Büro und wartet darauf, zum “Alltagsnotebook” (und zur schnelleren Ergänzung zu den von mir so geliebten Netbooks) mit Linux beglückt zu werden, konkret soll Ubuntu 9.10 zum Einsatz kommen, vor einem selbst kompilierten Kernel und einer manuellen Installation von Grafiktreibern schrecke ich nicht zurück. Bislang gibt es lediglich Teilerfolge zu berichten, diese sollten aber immerhin anderen interessierten bei der Kaufentscheidung helfen. Wegen der verwandten Innereien dürften die hier beschriebenen Vorgehensweisen auch beim A72JR, beim K52J und beim K72J sowie bei X52JR und X72JR anzuwenden sein (die K-Modelle werden über den regulären Fachhandel vertrieben und sind etwas eleganter und mit hübscherer Tastatur ausgestattet). (more…)