Spaß mit Xen

Unser Hetzner-Rootserver hat gestern vier zusätzliche IP-Adressen erhalten und dazu die explizite Erlaubnis, einen eigenen MAC-Bereich zu verwenden. Damit steht der Verwendung von Xen auf dem Rootserver nichts mehr entgegen. Als priviligierte Domain 0 wird ein recht kompaktes Debian 3.1 zum Einsatz kommen, für die unpriviligierten Domains ist zunächst Opensuse 10.1 RCN, Ubuntu 6-06 Beta und ein selbst kompiliertes uClibcroot vorgesehen. Letzteres soll dazu dienen, zu testen ob eine Xen Instanz mit typischen Diensten und 64MB RAM “lebensfähig” ist.

8 thoughts on “Spaß mit Xen

  1. Jörg

    Hallo!
    Ich überlege mir auch gerade auf einem Strato Rootserver mit XEN mehrere Linux Versionen laufen zu lassen. Da ich mich noch nicht so richtig in XEN eingelesen habe eine kleine Frage:
    Braucht die Dom0 eine öffentliche IP? Oder reicht dort die serielle Konsole von Strato?
    Wie sieht das mit den MAC-Adressen aus? Gibt es dann Probleme mit den Routern von Strato?

  2. Administrator Post author

    Xen verwendet per Default die serielle Konsole für sich selbst. Je nach Kernelkonfiguration ist es aber möglich, der Dom0 die serielle Konsole zuzuweisen. Bei Strato ist die Konfiguration der DomUs etwas aufwendiger als bei anderen, da Strato einen MAC-Spoofing-Schutz aktiv hat — bei manch anderem Provider kann man zusätzliche MACs per Absprache bekommen.

    Ich werde in etwa zwei Wochen wieder einige Beiträge zu Xen verfassen, dabei werde ich wohl auch auf die Möglichkeiten eingehen, mehrere Xen-Domains hinter einer MAC-Adresse zu verstecken.

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