UMTS-Blues

Drei Tage unterwegs, trotzdem für Kunden erreichbar. Mit dem Huawei E172 und dem Linux-Netbook sollte das funktionieren. Sollte…

  • Simyo langsam… Simyo bietet mit dem Internetpaket 1GB einen netten Tarif, bei dem man für 10 Euro innerhalb von 30 Tagen 1GB verbrauchen darf — beliebig auf den Zeitraum verteilt. Coole Sache für Email unterwegs und kleinere Surfsessions, allerdings kaum (kein?) HSDPA möglich. Dennoch: Für mich eigentlich der sinnvollste Tarif.

  • …oder ganz tot: Am 1. Januar kurz nach Mitternacht ging nix mehr, zum Nachmittag des 2. Januars waren via Simyo (und laut Web-Recherche andere E-Plus-Marken) keine Datenverbindungen mehr möglich. Ärgerlich, wenn man das Gigabyte so kalkuliert hat, dass an einem Wochende der Haupt-Traffic anfällt.

  • Alternative Vodafone: Die Alternative hieß Vodafone, eine Callya-Karte hatte ich noch im Gepäck. Mit dieser lässt sich ein Websessions genannter Tarif nutzen — zu 5 Euro für 24 Stunden. Die lieferte HSDPA-Geschwindigkeit, ist aber fürs dauerhafte Surfen zu teuer.

Ideal ist keiner der Tarife: Simyo ist und bleibt mein Brot- und Butter-Tarif, aber fürs schnelle Arbeiten und den Notfall ist aber weiterhin wenigstens auf Reisen eine Vodafone-SIM mit wenigstens fünf Euro Guthaben im Gepäck.

3 thoughts on “UMTS-Blues

  1. taocp

    Mit UMTS habe ich wegen DSL-Umstellung auch gerade mal eine Zeit lang experimentiert. Dabei habe ich mir einen Fonic-Stick geholt, bei dem man für 2,50€ am Tag bis Mitternacht soviel surfen kann, wie man will. Und für das kleine UMTS-Surfen zwischendurch hilft ein O2-Tarif, mit dem “Standardabrechnung-Time”-Tarif — ds heißt 3ct pro Minute in der Homezone oder 9ct pro Minute außerhalb der Homezone. Beide ohne Grundgebühr, Mindeumsatz oder Mindestvertragslaufzeit. Und das O2-Netz ist schonmal ganz gut ausgebaut, wenngleich ausgerechnet bei mir in der Wohnung nur manchmal HSDPA zu erzielen war … aber an anderen Orten sehr zuverlässig.
    Super cool ist, dass der UMTS-Stick auch out-of-the-box unter Ubuntu mit dem Network Manager zu nutzen war.
    Also immerhin ist UMTS heutzutage schon bezahlbar und einsetzbar, aber ein Ersatz für DSL stellt es für mich noch nicht dar.

  2. Fabrice

    Und wenn du Übertraffic hast zahlst 24 Cent für jedes Megabyte.Wenn du da mal ne DVD ausm Netz brauchst landest schnell bei 4 stelligen Beträgen.

  3. Administrator Post author

    Hi Fabrice,

    immerhin warnt Simyo per SMS wenn es bedrohlich nahe ans Limit geht. Hierfür sollte man allerdings mit einem Tool wie VMC oder UMTSmon auf die SMS auf dem Stick zugreifen können um rechtzeitig zu reagieren. Mehr zur technischen Seite des Zugangs per UMTS demnächst.

    Schnell mal eine DVD aus dem Netz entspricht nicht gaanz meinem Nutzungsprofil. Dafür suche ich mir einen Hotspot (in einigen DSL-Verträgen sind bspw. T-Com Hotspots bereits als Flat enthalten).

    Und wird doch mal eine schnelle Verbindung mit hohen Volumnina gebraucht, ist die Websession mit 24h-Tarif zu fünf Euro die bessere Option. Da droht schlimmstenfalls Drosselung.

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